Schlagwort-Archive: Dänemark

Hoch, schnell – vorbei

Jagd auf getriebene Fasane in Dänemark

Als Klaas, seines Zeichens Deerhunter-Repräsentant für Deutschland und bekennender JAWINA-Fan, mich zu der großen Deerhunter-Fasanenjagd auf Schloss Schackenborg in Dänemark einlädt, beschleicht mich ein mulmiges Gefühl. Ich kann meine Flintenschießkünste nämlich durchaus realistisch einschätzen: Dass ich regelmäßig Gelegenheit hatte, auf Fasane und anderes Niederwild zu weidwerken, ist mindestens sechs, sieben Jahre her. Im schalenwildfixierten Brandenburg spielt die Flintenjagd einfach keine Rolle. Selbst in Revieren, in denen es gute Möglichkeiten gäbe, Enten oder Gänse zu bejagen, bleiben sie oft unbehelligt. Wegen ein paar Kleintieren in den Einständen rumballern? Den Brunftplatz beunruhigen? Nicht doch. Folglich rastet und rostet die Flinte seit Jahren im Waffenschrank vor sich hin – die Motivation, etwas so selten benötigtes zu üben, hält sich in Grenzen.

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Dänemark: Elch statt Motorsäge

In dem Naturschutzgebiet Lille Vildmose auf Jütland sollen Elche wieder angesiedelt werden, die in Dänemark seit Jahrtausenden ausgestorben sind. Das berichtet die Neue Zürcher Zeitung. Denn das „Kleine Wildmoor“ wächst immer dichter mit Weiden, Birken und Espen zu. Die Elche sollen laut NZZ „den Förstern die Arbeit mit Motorsäge und Maschinen ersparen“,  indem sie Triebe der Bäume äsen. Was Elche gerne tun und zwar bis zu einer Höhe von drei Metern. Das Ziel ist, das Moor wieder in eine „ursprüngliche“ Offenlandschaft zu verwandeln. Fünf aus einem schwedischen Elchpark stammende Elchkälber sollen bereits auf Jütland angekommen sein, einige Elchkühe und -bullen sollen folgen. Um Wildunfälle zu vermeiden, wurde bereits mit dem Bau eines 30 Kilometer langen Zauns um das 2100 Hektar große Naturschutzgebiet begonnen. Die Population soll bis auf eine Zielgröße von 30 bis 40 Tieren anwachsen. SE

Beitragsbild: Erlegter Elch, Copyright: SE

Feuerwaffenpässe abgelaufen – Bundespolizei entwaffnet dänische Jäger

… und wieder ist unser Land ein bisschen sicherer geworden!

Am Mittwoch Abend (19.11.14) gegen 17:30 Uhr mussten zwei Jäger aus Dänemark ihre Waffen    bei einer bundespolizeilichen Kontrolle auf dem Parkplatz Trebetal an der BAB 20 abgeben. Die dänischen Staatsangehörigen, 38 und 54 Jahre alt, waren auf dem Weg ins Jagdrevier Torgelow im Landkreis Vorpommern Greifswald. Doch mussten sie die Reise ohne ihre Jagdwaffen fortsetzen, denn die Jäger hatten keinen gültigen Europäischen Feuerwaffenpass. Die Dokumente waren bereits 2013 und Mitte des Jahres 2014 abgelaufen. Durch die Bundespolizei Stralsund wurden die Waffen sichergestellt und ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. PM Bundespolizei

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