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Bayern: Polizei überprüft Hundegehorsam in Wald und Feld

Hunde und ihre Halter auf dem Prüfstand – Obernburger Polizei überwacht sicheren Umgang mit den Tieren beim Gassi gehen

Nachdem bereits über 50 Hundebesitzer mit ihren Tieren bei Außenkontrollen überprüft worden sind, gibt es durchweg positive Resonanz, behauptet die Polizei Obernburg: Im Fokus der Aktion stünden die Umgangssicherheit der Halter mit ihren Vierbeinern in freier Natur, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei: Seit Anfang April führt die Obernburger Polizei gezielt in Uniform und auch Zivil Kontrollen von Gassi-Gehern in den Wäldern und Mainauen ihres Dienstbereiches durch. Hierbei steht neben der Überwachung der steuerrechtlichen Erfassung der Tiere aber vor allem deren sichere Führung im Vordergrund. Hunde, die in der freien Natur nicht angeleint sind, müssten auf Anweisungen ihrer Besitzer unverzüglich reagieren. Um dies zu überprüfen hätten die Tiere vor Ort erfolgreich eine sogenannte Impulskontrolle zu überstehen, die von der fachkundigen Polizeihauptmeisterin Tina Schmitt, die bei der Polizeiinspektion Obernburg als Beauftragte für Arten-/Naturschutz und Jagdrecht eingesetzt ist, geleitet wird.

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Kinderstube Natur

Ob junge Hasen, Rehkitze oder Vogelküken – ab Ende April verwandeln sich Wälder und Wiesen in große Kindergärten. Daher ist erhöhte Rücksichtnahme gefragt.

Finden Naturfreunde vermeintlich allein gelassene Jungtiere, sollten diese keinesfalls angefasst werden. Muttertiere könnten durch die menschliche Anwesenheit abgeschreckt und die Jungtiere so zu Waisen gemacht werden. „Zum Schutz ihres Nachwuchses vor Fressfeinden, wie dem Fuchs, lassen Elterntiere die Jungtiere oft allein im hohen Gras zurück und erscheinen erst zum Säugen wieder.“, erklärt Kurt Alexander Michael, Präsident des Landesjagdverbandes Rheinland-Pfalz e.V. (LJV). „Das klingt zunächst unlogisch, aber die gute Tarnung und der schwache Eigengeruch der Youngsters machen sie für Raubtiere schwer auffindbar.“

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