Schlagwort-Archive: Braunbär

Österreich: Jäger begegnet Braunbär

Im Kärntner Bezirk Klagenfurt-Land ist ein Jäger einem Braunbären begegnet. Das berichtet der ORF. Zu der seltenen Sichtung kam es am Mittwoch früh in der Gemeinde Maria Rain. Der Jäger war auf dem Heimweg von der Jagd, als der Braunbär 100 Meter vor ihm über den Weg lief, bevor er einen Acker überquerte und im Wald verschwand. Bei der Kontrolle eines nahe gelegenen Bienenstocks stellte der Jäger fest, dass der Bär zuvor sieben Bienenvolker obdachlos gemacht hatte. Der Jäger vermutet, dass der Bär aus den Karawanken, einem Teil der Kalkalpen in Slowenien eingewandert ist. SE

Beitragsbild: Titel des verlinkten ORF-Beitrags. (Bildschirmfoto, Ausschnitt)

Alaska: Outfitter stoppt attackierenden Grizzly mit 9 mm-Pistole

Viele hiesige Nachsuchenführer glauben, mit einer Pistole in 9 mm Para untermotorisiert zu sein, wenn es darum geht, ein angreifendes Wildschwein zu stoppen. Sie führen stattdessen stärkere Kaliber wie .44 Magnum oder .357 SIG, die jedoch schwerer zu beherrschen und teurer sind. Zudem führt das höhere Waffengewicht öfter dazu, dass die Waffe nicht mitgeführt wird und dann nicht zur Hand ist, wenn man sie wirklich einmal benötigt. Verantwortlich für den mäßigen Ruf der 9 mm-Patrone dürften zwei Faktoren sein: Zum einen die unzähligen Geschichten, die darüber kursieren, wie ganze Magazine voller Vollmantelmunition zum Beispiel aus den Dienstwaffen von Polizisten bei einem Wildunfall in eine angefahrene Sau geleert wurden – und das arme Schwein immer noch lebte. Zum anderen mangelnde Übung und daraus resultierend mäßige Schießkünste mit der Kurzwaffe. Der Outfitter Phil Shoemaker aus Alaska hat bei einem Vorfall, der sich bereits im August 2016 zutrug, bewiesen, was in der 9 mm steckt: Wenn man damit umgehen kann und die richtige Munition verwendet.

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Sibirien: Braunbär attackiert und verscharrt Frau

Die 55 Jahre alte zweifache Mutter Nataya P. wollte in Wäldern bei Tynda in der Amur-Region Sibiriens in Begleitung ihres Hundes und eines Freundes Birkensaft sammeln. Plötzlich schlug der Hund an, er witterte die Gefahr. Unmittelbar darauf griff ein Braunbär erst den Hund, dann die Frau an, wie die Siberian Times berichtet. (Achtung, die Bilder auf der Seite sind nichts für schwache Nerven…). Der namentlich nicht genannte Freund ergriff die Flucht und holte Hilfe. Als die Retter in Begleitung eines Spezialisten für Wildtier-Angriffe am Ort des Geschehens eintrafen, attackierte die vier Jahre alte Bärin auch diese. Sie mussten die Bärin erschießen. Von Natalya P. war zunächst nichts zu sehen – dann entdeckten die Helfer eine blutüberströmte Hand, die aus einem Blätterhaufen herausragte. Der Bär hatte sein Opfer verscharrt, um es später zu verspeisen.

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Italien: Problembär stirbt nach Betäubung

In Norditalien ist eine ca. 18 Jahre alte Braunbärin bei dem Versuch, sie lebend einzufangen, gestorben. Das Tier wurde mit einem Pfeil aus einem Betäubungsgewehr außer Gefecht gesetzt und erwachte nicht mehr aus der Narkose. Die auf den Namen „Daniza“ getaufte Bärin hatte zuvor einen Pilzsammler durch mehrere Prankenhiebe verletzt. Vermutlich hat sie ihre zwei etwa sieben Monate alten Jungtiere beschützen wollen. Tierschützer sorgen sich nun um das Überleben der führungslosen Jungbären.

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