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Brandenburg. Berliner Ring wegen verletztem Wolf gesperrt

Auf dem östlichen Berliner Ring auf dem Zubringer zur A10 in der Nähe des Autobahndreiecks Barnim ist heute früh gegen 7 Uhr ein verletzter Wolf gefunden worden. Ein Autofahrer hatte den verletzten Wolf gegen 6.40 Uhr gemeldet. Die Polizei richtete daraufhin eine Vollsperrung der A11 vor dem Dreieck Barnim ein. Ob der Wolf angefahren wurde oder anderweitig verletzt wurde, steht noch nicht mit letzter Sicherheit fest: Laut Polizei wurde kein Unfallfahrzeug gemeldet oder ermittelt. Der Fundort des Wolfs liegt ungefähr 3,5 Kilometer von der Berliner Stadtgrenze entfernt. Als die Polizei gegen 7.30 am Fundort eintraf, lag der offenbar schwer verletzte Wolf an der Betonbegrenzung des Zubringers. Der Amtstierarzt betäubte den Wolf mit einem Schuss aus dem Betäubungsgewehr, später wurde er aufgrund der Schwere der Verletzungen eingeschläfert. Der Kadaver wurde dem zuständigen Wolfsbeauftragten übergeben, der vermutlich eine weitere Untersuchung veranlassen wird. Erst um 10.30 konnte die Autobahn wieder freigegeben werden, es bildete sich ein erheblicher Rückstau. red.

Beitragsbild: Verletzter Wolf auf der A10. Foto: Polizei

Die Red. dankt JAWINA-Leser G.U. für den Hinweis!

Italien: Problembär stirbt nach Betäubung

In Norditalien ist eine ca. 18 Jahre alte Braunbärin bei dem Versuch, sie lebend einzufangen, gestorben. Das Tier wurde mit einem Pfeil aus einem Betäubungsgewehr außer Gefecht gesetzt und erwachte nicht mehr aus der Narkose. Die auf den Namen „Daniza“ getaufte Bärin hatte zuvor einen Pilzsammler durch mehrere Prankenhiebe verletzt. Vermutlich hat sie ihre zwei etwa sieben Monate alten Jungtiere beschützen wollen. Tierschützer sorgen sich nun um das Überleben der führungslosen Jungbären.

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