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Brandenburg. Berliner Ring wegen verletztem Wolf gesperrt

Auf dem östlichen Berliner Ring auf dem Zubringer zur A10 in der Nähe des Autobahndreiecks Barnim ist heute früh gegen 7 Uhr ein verletzter Wolf gefunden worden. Ein Autofahrer hatte den verletzten Wolf gegen 6.40 Uhr gemeldet. Die Polizei richtete daraufhin eine Vollsperrung der A11 vor dem Dreieck Barnim ein. Ob der Wolf angefahren wurde oder anderweitig verletzt wurde, steht noch nicht mit letzter Sicherheit fest: Laut Polizei wurde kein Unfallfahrzeug gemeldet oder ermittelt. Der Fundort des Wolfs liegt ungefähr 3,5 Kilometer von der Berliner Stadtgrenze entfernt. Als die Polizei gegen 7.30 am Fundort eintraf, lag der offenbar schwer verletzte Wolf an der Betonbegrenzung des Zubringers. Der Amtstierarzt betäubte den Wolf mit einem Schuss aus dem Betäubungsgewehr, später wurde er aufgrund der Schwere der Verletzungen eingeschläfert. Der Kadaver wurde dem zuständigen Wolfsbeauftragten übergeben, der vermutlich eine weitere Untersuchung veranlassen wird. Erst um 10.30 konnte die Autobahn wieder freigegeben werden, es bildete sich ein erheblicher Rückstau. red.

Beitragsbild: Verletzter Wolf auf der A10. Foto: Polizei

Die Red. dankt JAWINA-Leser G.U. für den Hinweis!

Zwei Wolfswelpen auf Berliner Ring überfahren

Bergung erfolgte, nachdem Mitarbeiter der Geschäftsstelle des LJV Brandenburg (LJVB) die Kadaver auf dem Mittelstreifen gesehen hatten.

Auf der Autobahn A10 zwischen der Abfahrt Ferch und dem Autobahnkreuz Potsdam kamen gestern in den frühen Morgenstunden vermutlich zwei Wölfe bei Verkehrsunfällen zu Tode. Dies bestätigte Jens-Uwe Schade, Sprecher des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg. Nachdem Mitarbeiter der Geschäftsstelle des Landesjagdverbandes Brandenburg e.V. (LJVB) einen verdächtigen Tierkadaver auf dem Mittelstreifen gemeldet hatten, beauftragte das Landesamt für Umwelt den Wolfsbeauftragten des LJVB, Robert Franck, mit der Bergung. „Aller Wahrscheinlichkeit nach handelt es sich bei den getöteten Tieren um zwei weibliche Wolfswelpen, die mit Ihrem Rudel die Autobahn versucht hatten, zu überqueren.“, so Franck. Letze Gewissheit bringe aber erst die Untersuchung im Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW), so der Experte.

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