Schlagwort-Archive: Berlin

Unbekanntes Flugobjekt über Berlin gesichtet

Diese Fotos hat meine Schwester gemacht, die als Dozentin an einer Sprachschule in Berlin Mitte arbeitet. Während des Unterrichts landete dieser – offenbar gründlich ans Stadtleben angepasste – Turmfalke auf einem Fensterbrett der Schulklasse. Mitgebracht hatte er einen frisch geschlagenen Spatzen, den er auf dem Fensterbrett zunächst genüsslich rupfte und dann roh und blutig verzehrte. Dabei ließ er sich weder von den Sprachschülern stören, die allesamt ans Fenster stürzten und sich an der Scheibe die Nasen platt drückten, noch von den Blitzlichtern der dutzendweise gezückten Smartphones.

Weiterlesen

Berlin: Keiler greift Spaziergänger an

Mehrere schwere Unfälle mit Wildschweinen

In einem Hundeauslaufgebiet im Norden Berlins sind ein 73 Jahre alter Mann und sein Hund durch den Angriff eines Wildschweins schwer verletzt worden. Einem Bericht der BZ zufolge hatte der Airdale-Terrier des Rentners einen 120-Kilo-Keiler im Schlaf überrascht. Der Keiler packte den Hund, als dessen Besitzer das jämmerliche Klagen des Hundes hörte, eilte er hinzu und wurde selbst attackiert. Der Herr kam ins Krankenhaus, der Hund in die Tierklinik, inzwischen sind beide wieder wohlauf.

Weniger glimpflich ging die Kollision eines Rollerfahrers mit einem Wildschwein in NRW aus: Bereits am Donnerstagmorgen gegen 05:50 Uhr fuhr ein 58-jähriger Mann mit seinem Motorroller auf der 516 von Mühlheim in Richtung Belecke (Kreis Soest). In Höhe der Einmündung Erley querte ein Wildschwein die Fahrbahn. Es kam zur Kollision zwischen dem Wildschwein und dem Motorroller. Dabei stürzte der 58-Jährige auf die Fahrbahn. Trotz notärztlicher Erstversorgung erlag der Mann noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen.

Weiterlesen

Berlin: Stadtschweine stehen auf Naturkost

Städtische Wildschweine bevorzugen natürliche Nahrung – anders als vermutet kommen Wildschweine nicht nach Berlin, um dort Mülleimer zu plündern oder andere Nahrungsquellen aus menschlicher Herkunft zu nutzen. Im Gegenteil, auch Stadtschweine ernähren sich vorzugsweise von natürlichen Ressourcen. Das ist das überraschende Ergebnis einer Studie des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW), die von National Geographic und der Stiftung Naturschutz Berlin unterstützt wurde. Die ForscherInnen untersuchten Mägen von 247 Wildschweinen aus Berlin und dem Umland. Die Forschungsergebnisse wurden jetzt in der wissenschaftlichen Zeitschrift „PLOS ONE“ veröffentlicht.

Immer mehr Wildtiere leben in Städten, auch in Berlin, das als „Hauptstadt der Wildschweine“ bekannt ist. Aufgeteilt in vier Forstgebiete sind 20 % des Berliner Stadtgebiets von großflächigen Wäldern bedeckt, ideal für Wildtiere aller Art. Allerdings leben Berliner Wildschweine nicht nur in diesen Stadtwäldern, sondern werden auch regelmäßig in innerstädtischen Parks oder Gärten gesichtet und bringen dort sogar Frischlinge auf die Welt.

Weiterlesen

Tote Wildtiere in Berlin – Polizei ermittelt

Nachdem Anwohner im Lauf der letzten Wochen 14 tote Füchse und ein verendetes Wildschwein in Hakenfelde im Spandauer Forst gefunden haben, ermittelt nun die Polizei. Einem Bericht des rbb zufolge wurden auch mit Glasscherben zugeschüttete Fuchsbaue und mit einer bislang unbekannten Substanz gefüllte Bambusrohre entdeckt, was auf Giftköder hindeute. Wenige Kilometer entfernt, am Tegeler See, sind inzwischen 14 Hunde nach Spaziergängen am See gestorben. Die Todesursache konnte bisher nicht festgestellt werden, auch ist unklar, ob ein Zusammenhang zwischen den toten Wildtieren und den toten Hunden besteht. Hundebesitzer sind auf jeden Fall zu größter Vorsicht aufgefordert. Verdächtige Personen oder Gegenstände sollten der Polizei gemeldet werden. SE

Beitragsbild: Wildschwein im Spandauer Forst. Foto: SE

Studie: Städtische Wildschweine bevorzugen natürliche Nahrung

Anders als vermutet kommen Wildschweine nicht nach Berlin, um dort Mülleimer zu plündern oder andere Nahrungsquellen aus menschlicher Herkunft zu nutzen. Im Gegenteil, auch Stadtschweine ernähren sich vorzugsweise von natürlichen Ressourcen. Das ist das überraschende Ergebnis einer Studie des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW), die von National Geographic und der Stiftung Naturschutz Berlin unterstützt wurde. Die ForscherInnen untersuchten Mägen von 247 Wildschweinen aus Berlin und dem Umland. Die Forschungsergebnisse wurden jetzt in der wissenschaftlichen Zeitschrift „PLOS ONE“ veröffentlicht.

Immer mehr Wildtiere leben in Städten, auch in Berlin, das als „Hauptstadt der Wildschweine“ bekannt ist. Aufgeteilt in vier Forstgebiete sind 20 % des Berliner Stadtgebiets von großflächigen Wäldern bedeckt, ideal für Wildtiere aller Art. Allerdings leben Berliner Wildschweine nicht nur in diesen Stadtwäldern, sondern werden auch regelmäßig in innerstädtischen Parks oder Gärten gesichtet und bringen dort sogar Frischlinge auf die Welt.

Weiterlesen

Wildschweine machen Stress

Kriegsgräberstätte verwüstet – Volksbund ruft zu Spenden auf

In Berlin ist am Samstag gegen 14.00 Uhr eine Wildschweinrotte in der Nähe des Flughafens Tegel am belebten Kurt-Schumacher-Platz im Bezirk Reinickendorf aufgetaucht. Ein Keiler sonderte sich von der Rotte ab und verletzte im Volkspark Rehberge einen Mann und zwei Frauen. Die Polizei erschoss den Keiler, der Rest der Rotte zog sich ohne weitere Komplikationen in die umliegenden Grüngebiete zurück.

In Siegen (NRW, Kreis Siegen-Wittgenstein) streifte ein Wildschwein gegen 16.00 Uhr durch die Innenstadt und überquerte von Autos und Fußgängern stark frequentierte Straßen und Gehwege. Ein Polizeiwagen nahm die Verfolgung auf, woraufhin das Tier die Flucht ergriff und durch die Glastür eines Friseursalons sprang. Die Polizei blockierte die Tür mit dem EInsatzfahrzeug, ein zur Unterstützung herangezogener Jäger erlegte das Tier im Friseursalon.

Weiterlesen

Waffenbesitzer: Weiße, alte Männer

An allem sind die Männer schuld, Machos, meistens Weiße

Sie sind voll verantwortlich für die ganze Scheiße.

Funny van Dannen

 Weiße, alte Männer sind am Brexit schuld, dass Donald Trump Präsident geworden ist, geht ebenfalls auf ihr Konto und nun auch noch das: Legalwaffenbesitzer in Berlin sind, wie könnte es anders sein, überwiegend alte Männer. Eine entsprechende Auswertung statistischer Daten hat der rbb veröffentlicht, ganz in der Tradition des Öffentlichen Rundfunks, Klischees und Vorurteile jeder Art beherzt ganz im Sinne der Meinungsvielfalt zu bekämpfen. Demnach kommen auf 8408 männliche nur 944 weibliche Waffenbesitzer. Die meisten Legalwaffen gehören Leuten in den Altersklassen 40 bis 59 Jahre oder 60 und älter. Waffenbesitz sei „ein Generationenphänomen“, schlussfolgert der Autor des Beitrags. Doch damit nicht genug: Die Waffenbesitzer scheinen überdurchschnittlich zu verdienen, leben sie doch vor allem in den gutbürgerlichen, westberliner Bezirken Charlottenburg-Wilmersdorf und Steglitz-Zehlendorf. Die große Zahl der Waffenbesitzer in diesen Bezirken erkläre sich zum Teil durch das „Jagd-Hobby“, heißt es im rbb: Insgesamt gebe es 3031 Jagdscheininhaber in Berlin,  von denen 37,7 Prozent in den genannten Bezirken leben. Schade, dass es keine Statistik zum illegalen Waffenbesitz gibt, das hätte bestimmt ein anderes Bild ergeben. SE

Weiterlesen

Berlin: Verirrtes Geschoss

Gestern Abend wurde ein Nordberliner von einem Geschoss getroffen, welches offenbar zuvor bereits ein Wildschwein erlegt hatte, wie die Berliner Polizei auf ihrer Facebook-Seite berichtet: Nach ersten Erkenntnissen befand sich der 60-jährige Anwohner gegen 21.30 Uhr an seiner Garage in der Heiligenseestraße in Berlin-Reinickendorf als er einen Schuss hörte. Unmittelbar darauf verspürte er einen Schmerz am linken Arm und fand zu seinen Füßen ein Geschoss.

Weiterlesen

Modifizierter Frischling: Ein seltsamer Fang

Am Montag Nachmittag (25.4.) rufen Jagdfreunde Tanja und Karsten bei Jagdkumpel Holger an, Mitpächter eines Jagdreviers am nordwestlichen Stadtrand Berlins, und melden einen einzelnen, noch gestreiften Frischling, der ziemlich vertraut zwischen Straße und Feldrand grubbert. Holger schwingt sich ins Auto und brettert los, schließlich gilt es, einen weiteren Wildunfall auf der vielbefahrenen Straße an der Reviergrenze zu verhindern. Am angegebenen Ort findet er den Frischling ohne große Mühe: Völlig arglos widmet sich der Mini-Schwarzkittel gleich neben der Straße am hellichten Tag der Nahrungssuche. Holger nimmt die im Rahmen seiner Nebentätigkeit als Stadtjäger in einer benachbarten Gemeinde gründlich eingeübte Schleichpositur – Oberkörper leicht vorgebeugt, Fangarme ausgestreckt, Knie federnd angewinkelt – ein und pirscht sich an. Das übliche Einkriegespiel durch Gräben und Dornenbüsche entfällt diesmal. Gleich beim ersten ersten Versuch lässt sich der Frili an den Hinterläufen packen. „Der hat auf den Schreck hin zwar gequiekt wie am Spieß, sich aber sonst nicht groß gewehrt“, berichtet Holger. „Das fand ich schon seltsam, denn normalerweise kämpfen die kleinen Kerle dieser Größenordnung schon wie die Helden.“

Weiterlesen

Vorgestern, Berlin, Heerstraße, 18.40 Uhr…

Die Berliner Forsten scheinen mit der Bejagung der Sauen im Grunewald jetzt endlich ernst zu machen: Darauf deutet jedenfalls das Bild hin, dass uns JAWINA-Leser JOS gesendet hat: Am Mittwoch um 18.40, also bei bestem Tageslicht und mitten im Berufsverkehr, grubbern Sauen den Grünstreifen zwischen den Fahrbahnen der siebenspurigen Heerstraße um. Nach Angaben von JOS waren es drei Bachen, dazu einige Überläuferbachen und ca. 30 Frischlinge! Von den sich vorbeiwälzenden Automassen ließen sich die Sauen nicht stören. Das lässt nur einen Schluss zu: Die scharfe Bejagung der Sauen durch die Forstpartie hat die Sauen aus dem Wald vertrieben! SE

JAWINA sagt danke für das schöne Bild!

Erstmals Wolf im Berliner Ring dokumentiert

Ein Jagdpächter im Raum Glindow (Landkreis Potsdam-Mittelmark) hat erstmals einen Wolf innerhalb des Berliner Rings nachgewiesen. Das Tier wurde bereits vor zwei Wochen von einer Fotofalle aufgenommen. Das berichtet die Berliner Lokalzeitung Der Tagesspiegel. Nach Ansicht eines Wolfsbeauftragten soll es sich um ein Jungtier handeln, das aus Rudel auf dem Truppenübungsplatz Lehnin stammt. Es sind bereits mehrfach Wolfssichtungen in Berlin gemeldet worden, etwa in den Randbezirken Kladow, im Spandauer Eiskeller und in der Nähe der A10 bei Wildau.

Weiterlesen

Berlin: Bache beißt Rentner krankenhausreif

Im waldreichen Bezirk Reinickendorf im Norden Berlins ist am gestrigen Sonntag Vormittag gegen 10.30 Uhr eine Bache durch das offen stehende Gartentor in einen Vorgarten eingedrungen. Dort rannte sie zunächst einen 48jährigen Bewohner um und durchbrach den Zaun zum Nachbargrundstück. Als die Bache den 78 Jahre alten Vater des bereits niedergestreckten Bewohners erblickte, nahm sie ihn sofort an und biss ihn ins Bein. Der Rentner musste mit Bissverletzungen am Bein ins Krankenhaus eingeliefert werden. Nach dem Angriff schob sich die Sau in einem Gebüsch auf dem Privatgrundstück ein. Der herbeigerufene Stadtjäger brachte sie zur Strecke.

Weiterlesen

Neues von der Berliner Wildschweinezucht…

Die Jawina-Meldung über einen Räudeausbruch in der Berliner Wildschwein-Überpopulation hat für eine heftige Diskussion gesorgt. Jawina-Leser haben uns Bilder geschickt, die das Ausmaß der Schwarzwildschäden dokumentieren – übrigens im Bereich der Berliner Forsten. Das Beitragsbild zeigt die von Wildsauen säuisch zugerichtete Badewiese an der Krummen Lanke im Grunewald, im Berliner Bezirk Zehlendorf. In der Badesaison liegen dort leicht oder gar nicht bekleidete Berliner dicht an dicht. Doch: „Mit liegen in der Sonne an der Krummen Lanke wird es wohl nix in der nächsten Zeit“, lautet der leicht hämische Kommentar des Jawina-Lesers, der uns das Bild gemailt hat. Gern gießen wir noch mehr Öl ins Feuer, indem wir im folgenden noch ein paar nackte Sauen zeigen: Die armen Schweine haben Räude und sind in den letzten Wochen in Berlin erlegt worden.

Weiterlesen

Berlin: Räudige Stadtschweine

Die Wildschweinzucht in den Berliner Forsten bleibt nicht ohne Folgen: In der Berliner Wildschweinpopulation grassiert die Räude. „Vom Eichkamp bis zum Wannsee“ – also im gesamten Grunewald – würden derzeit teilweise massiv befallene Wildschweine erlegt, von Hunden gerissen oder verendet aufgefunden, erklärte ein Berliner Förster auf Nachfrage von Jawina.de. Offenbar breitet sich die Erkrankung derzeit weiter aus: Der auf dem Beitragsbild abgebildete Frischling wurde am Dienstag am nordwestlichen Stadtrand erlegt. Die durch Sarcoptes-Milben verursachte und hoch ansteckende Erkrankung sowie deren rasante, flächendeckende Ausbreitung sind deutliche Hinweis auf eine Überpopulation. Die Erkrankung ist auf Hunde und andere Säugetiere, selten auch auf Menschen übertragbar. Befallene Individuen leiden an unerträglichem Juckreiz, der die Tiere von der Nahrungsaufnahme abhält und häufig zu einem qualvollen Verenden führt. Bei fortgeschrittenem Befall sind die Tiere stellenweise oder gar vollständig kahl.

Weiterlesen

Heikos Reh

Ein Jäger erlegt ein gehandicaptes Reh. Heikos Reh. Das gibt Ärger. Eine Jagdgeschichte aus der Großstadt.

In der Ermittlungsakte der Berliner Polizei ist die „Tatzeit“ akribisch festgehalten: Am. 10. Mai 2013 um 19.46 Uhr erlegt der Berliner Stadtjäger Manfred Wollny (Name von der Red. geändert) ein Reh am nordwestlichen Stadtrand Berlins. Schon seit mehreren Wochen hatte der Stadtjäger Hinweise von Anwohnern erhalten, die ein oder zwei Stück Rehwild „mit was um den Hals“ meldeten. Von einer Schlinge oder einem Strick war die Rede, einem Geschirr oder gar einem Regencape. Die Stücke sollen verwahrlost wirken, eines sogar hinken. Die Rehe seien „atypisch zutraulich“ , wahrten aber „eine gewisse Fluchtdistanz.“

Weiterlesen

Berlin: Jagdgegner schänden Welterbe-Kirche

Unmittelbar vor einer ökumenischen Hubertusmesse zum Hubertustag am 3. November haben militante Jagdgegner die evangelische St. Peter und Paul Kirche auf Nikolskoe in Berlin Wannsee mit Farbe und Parolen beschmiert und das Türschloss mit Silikon verklebt. Die Kirche gehört mit der Potsdamer Schlösser- und Parklandschaft seit 1990 zum UNESCO Weltkulturerbe.

Im Vorfeld der Hubertusmesse hatten mehrere militante Jagdgegner- und Tierschutzgruppierungen im Internet zu Aktionen aufgerufen. Wegen des zugeklebten Türschlosses und der auf der Schwelle des Gebäudes ausgekippten roten Farbe mussten die Besucher der Hubertusmesse die Kirche durch einen Nebeneingang betreten.

Weiterlesen

Berlin: Grünen-Politikerin will Stadtjagd abschaffen.

Die Berliner Politikerin Claudia Hämmerling möchte die Stadtjagd durch ein „modernes tierschutzgerechtes Verfahren“ ersetzen. Das berichtet der Berliner Tagesspiegel. Bislang sind 40 Stadtjäger in der Hauptstadt tätig. Sie kümmern sich ehrenamtlich um Problemwild, erlösen verletztes Unfallwild und entsorgen Fallwild. Wenn es nach dem Willen von Hämmerling geht, sollen künftig Polizisten diese Aufgabe übernehmen.

Begründung: Angeblich seien die Stadtjäger „nicht immer auf Anruf einsetzbar.“ Deshalb müsse ein angefahrenes Tier manchmal unnötig lange auf den erlösenden Gnadenschuss warten. Woher Hämmerling diese „Informationen“ hat, bleibt unklar. Aus der Kleinen Anfrage, die Hämmerling zu diesem Thema an das Abgeordnetenhaus richtete, geht nicht hervor, dass die Erreichbarkeit der Stadtjäger ein Problem darstellte.

Weiterlesen

Wolf bei Ferch überfahren

Wenige Kilometer von der Berliner Stadtgrenze entfernt ist am Freitag auf der A10 (Berliner Ring) bei Ferch im Landkreis Potsdam-Mittelmark ein Wolf überfahren worden. Wie die bereits am Freitag Nachmittag durchgeführte Obduktion ergab, handelt es sich um ein ca. 30 Kilogramm schweres gesundes weibliches Tier.

Weiterlesen

Berlin: CDU fordert Wolfsmanagementplan

Der umweltpolitische Sprecher der Berliner CDU-Fraktion, Danny Freymark, fordert einen Wolfsmanagementplan für die Hauptstadt. Das berichtet die Bild-Zeitung. Es sei „doch nur eine Frage der Zeit, bis Wölfe durch die Wälder Berlins, vielleicht sogar durch Parks“ schleichen würden, erklärte Freymark gegenüber der Boulevard-Zeitung. Im Dezember war ein Wolfsrüde auf dem Berliner Ring, 30 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt, überfahren worden.

Weiterlesen

Vom Trunke

Der Hinweis auf prominente Säufer und Jäger wie Hermann Löns oder Ernest Hemingway erübrigt sich: Die innige Verbindung zwischen Jagd und Alkohol ist Allgemeingut, ja Klischee. Jawina.de beweist auch auf diesem Gebiet den entscheidenden Wissensvorsprung und präsentiert ein gelehrtes Fachbuch.

covertrunkenheit-1

Coverabbildung

Ein Zitat im Vorwort des Buchs sorgt für die verdiente Einordnung des Stoffs in metaphysische Dimensionen: Auf die Frage, ob er an Gott glaube, antwortete Frank Sinatra einst: „Ich bin für alles zu haben, was einen durch die Nacht bringt, sei es ein Gebet, Tranquilizer oder eine Flasche Jack Daniels.“

Weiterlesen

Berliner Stadtschweine: Gekommen, um zu bleiben

Der Berliner Wildreferent Derk Ehlert rät Bewohnern, sich an Wildschweine im Stadtgebiet besser zu gewöhnen – sie würden eher mehr, nicht weniger.

Ein Wildschwein in der Großstadt – in Berlin ist das längst keine Seltenheit mehr. Immer mehr Bachen und Keiler verschlägt es in Gärten und Sportanlagen am Stadtrand. Dabei kommt es oft zu Zusammenstößen zwischen Mensch und Tier. Erst am vergangenen Freitag erschrak ein 81-Jähriger in Berlin-Köpenick so sehr über ein Wildschwein in seinem Garten, dass er einen Herzinfarkt erlitt und starb. Doch die Tiere sind weit weniger aggressiv, als gemeinhin angenommen, sagte der Wildreferent des Landes Berlin, Derk Ehlert. Nur in zwei Fällen seien die Vierbeiner mit besonderer Vorsicht zu genießen: Wenn sie verletzt seien oder wenn die Bachen Frischlinge hätten.

Weiterlesen

Berlin: Sauenplage hausgemacht

Die ausufernde Schwarzwildpopulation verursacht im Berliner Stadtgebiet massive Schäden, die Gefahr eines Ausbruchs von Schweinepest steigt, Konfrontationen zwischen Sau und Mensch nehmen zu. Jetzt musste ein Mensch sterben, von einem Wildschwein auf seinem eigenen Grundstück angegriffen. Ein Gutachten aus dem Jahr 2010 belegt: Hauptverantwortlich für die Berliner Sauenplage sind die Berliner Forsten.

Berlin ist „bezüglich seiner Wildschweindichte im urbanen Raum ohne Beispiel“, heißt es im Gutachten, das Bruno Hespeler im Auftrag des Landes Berlin erstellt hat. An Schuldzuweisungen für diese Situation herrscht kein Mangel: Mal hieß es, die übereifrigen Jäger im Umland würden die armen Borstentiere so scharf bejagen, dass sie Zuflucht in der Hauptstadt suchten. Dann wieder schossen sich die Medien auf jene – in Wahrheit wohl nicht allzu breiten – Bevölkerungsschichten ein, die aus falsch verstandener Tierliebe Wildschweine füttern. Zur Abwechslung sollten dann die Eigenheimbesitzer Schuld sein, die ihre Anwesen nicht wildschweinsicher einfrieden.

Doch Bruno Hespelers Gutachten benennt die wahren Verantwortlichen: Es sind die Berliner Forsten – oder genauer gesagt einige Berliner Forstämter – die viel zu wenig Sauen schießen, eine groteske und unverantwortliche Überhege betreiben und obendrein die Reduktion durch Begehungsscheininhaber und Stadtjäger nach Kräften hintertreiben.

Weiterlesen

Berlin: Rentner stirbt nach Wildschwein-Angriff

Im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick ist ein Ehepaar von einem Wildschwein angegriffen worden. Der 80-jährige Mann überlebte die Attacke nicht, er starb vermutlich vor Schreck an einem Herzanfall. Die Frau wurde von dem Wildschwein auf dem eigenen, an den Wald angrenzenden Grundstück von dem Wildschwein gebissen und zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Bereits im Oktober 2012 hatte ein Wildschwein in Berlin Jungfernheide, drei Menschen angefallen und leicht verletzt. Die 120-Kilo-Sau war zuvor von einem Auto angefahren worden, hatte sich in einem Gebüsch versteckt und reagierte übellaunig auf Passanten.

Weiterlesen

Bester Holzfäller aus Berlin und Brandenburg gesucht

1. Berlin-Brandenburger Waldarbeitsmeisterschaft

Zum ersten Mal finden im Jahr 2014 gemeinsame Berlin-Brandenburger Waldarbeitsmeisterschaften statt. Im Zuge der Optimierung der Kosten und der anfallenden Aufgaben arbeiten der Landesbetrieb Forst Brandenburg, die Berliner Forsten und der Landesverein Waldarbeitsmeisterschaften Berlin-Brandenburg e. V. noch enger zusammen. Am 30. Mai (Freitag) werden in Brandenburgs Wäldern und am 31. Mai (Sonnabend) auf der 24. Brandenburgischen Landwirtschaftsausstellung in Paaren/Glien aus dem Teilnehmerfeld die besten Holzfäller ermittelt.

Weiterlesen

Dem Waschbären auf der Spur

DJV vertritt Jägerschaft auf der Internationalen Grünen Woche 2014

Wildtiere in der Stadt? Für viele Bürger eine schöne Vorstellung von Naturnähe. Doch was tun, wenn Wildschweine über den Spielplatz streifen, Marder auf dem Dachboden heimisch werden oder Waschbären die Mülltonnen stürmen? Jäger wissen in solchen Fällen Rat und geben ihre Kenntnisse gern am Stand des DJV in Halle 26a an die Besucher der Internationalen Grünen Woche weiter.

Wer wissen möchte, worin sich Waschbär und Dachs unterscheiden oder welchen Verwandtschaftsgrad Baum- und Steinmarder haben, ist im naturnahen Biotop des DJV richtig: Auf 300 Quadratmetern können Besucher aller Altersklassen unter fachkundiger Anleitung des Lernort-Natur-Teams auf einem Parcours pirschen und die heimische Flora und Fauna kennen lernen. Ein spannendes Quiz führt dicht heran an die Wildtiere. Die Initiative Lernort Natur wurde bereits zum zweiten Mal von der UNESCO ausgezeichnet.

Weiterlesen

Luftifux-Naturpädagogik ist da!

JAWINA-Autorin Nathalie Bunke präsentiert ein neues Weiterbildungsangebot für „ErzieherInnen, LehrerInnen, SozialarbeiterInnen und EhrenamtlerInnen“, die mit Kindern und Jugendlichen zum Thema Natur- und Umweltbildung arbeiten: Luftifux Naturpädagogik für pädagogisches Fachpersonal von Kindertagesstätten, Schulen, Horten und sonstigen Einrichtungen.
Luftifux Naturpädagogik bietet praxisorientierte Weiterbildungen für die Arbeit in der Natur- und Umweltbildung mit Kindern und Jugendlichen, in Zusammenarbeit mit der Naturschutzstation Marienfelde im Süden Berlins.

Weiterlesen

Lernen und Lärmen

Blattjagd funktioniert nicht. Dachte ich. Bis ich eines besseren belehrt wurde. Ein Selbsterfahrungsbericht.

 Vor einigen Jahren bejagte ich mit Freunden ein Revier am südlichen Stadtrand Berlins. Jogger, Mountain-Biker, Reiter, Spaziergänger, Geocacher und Nordic-Walker waren sieben Tage die Woche 24 Stunden lang präsent. Jede Nacht lieferten heimliche Gestalten ausgediente Kühlschränke, Waschmaschinen und Couchgarnituren an, und hinter jedem Gebüsch waren poppende Pärchen zu Gange.

Sämtliche Bewohner der angrenzenden unedlen Stadtteile ließen ihre Hunde dort frei laufen, weshalb wir in regelmäßigen Abständen zu Tode gehetzte Rehe aus Zäunen zerren mussten. Einmal hatte sich eine kleine, unerschrockene Jagdgesellschaft im Revier versammelt, die „Mörder! Tierquäler!“-Rufe nahmen wir schon gar nicht mehr wahr. Der Wind stand ungünstig und wehte übelriechende Miasmen vom Klärwerk Waßmannsdorf herüber, Flugzeuge im Landeanflug auf den Flughafen Schönefeld donnerten haarscharf über unsere Köpfe hinweg. „Ach“, sagte einer, „es ist einfach ein herrliches Fleckchen Erde!“,und wir lachten uns kaputt.

Weiterlesen

Wissenschaftler der FU Berlin warnen vor Gefahr durch Hundehautwurm auch für Menschen

Zoonose-Erreger Dirofilaria repens verbreitet sich in Nord- und Ostdeutschland

Neben Wissenschaftlern des Bernhard-Nocht-Institutes warnen auch Forscher der Freien Universität Berlin vor einer Verbreitung des für Menschen gefährlichen sogenannten Hundehautwurmes in der Region Berlin-Brandenburg. Veterinärmediziner der Freien Universität haben den Erreger im Kreis Havelland in Hunden nachgewiesen. Der durch Stechmücken übertragene Zoonose-Erreger Dirofilaria repens verbreite sich damit in Gebieten, in denen er bislang nicht aufgetreten sei, erklärte der Geschäftsführende Direktor des Instituts für Parasitologie und Tropenveterinärmedizin der Freien Universität Berlin, Prof. Dr. Georg von Samson-Himmelstjerna. Dies sei gegenwärtig zu wenigen Humanmedizinern, Tiermedizinern und Hundebesitzern bekannt.

Weiterlesen

Re(h)alsatire – eine wahre Geschichte

Das Jahr zählte erst wenige Wochen, im Land Brandenburg waren Kitze noch offen. Am Morgen hatte der Jäger Helge K. Weidmannsheil – er streckte ein Stück Rehwild der Altersklasse 0. Soweit völlig legal: K. ist im Besitz eines gültigen Jagdscheins und, wie viele Berliner Weidgenossen, eines Begehungsscheins für das Revier im Nachbarland. Allerdings geriet er durch den Jagderfolg unter Zeitdruck, weil er zur Arbeit musste. Statt das ordnungsgemäß aufgebrochene und für die Verwertung in der eigenen Küche vorgesehene Stück in die etwas abgelegene Kühlkammer zu bringen, bat er einen befreundeten Mitjäger, es vorübergehend auf seinem Balkon zu lagern – bei der kühlen Witterung eigentlich kein Problem.

Weiterlesen