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Der Anwalt der Hirsche

+++ Niederlande: Im Wildpark ausgestiegen – Geparde jagen Familie +++ „Lex Schweiz“: Tschechien verklagt Schweiz wegen Ausnahme im EU-Waffenrecht +++ Thüringen: Schäfer halten Wolfs-Mahnwachen +++

Fütterungen von Wildtieren sind umstritten: Verantwortungsloses Heranhegen überhöhter Bestände oder notwendige Artenschutzmaßnahme, weil etwa beim Rotwild in Bergregionen Lebensraumverluste durch Bebauung und geändertes Freizeitverhalten die natürlichen Wanderungen der Tiere und damit die Futtersuche im Winter unmöglich machen? Auf salzburg24 stellt ein überzeugter Fütterer und „Anwalt der Hirsche“ seine Motivation für die Fütterung der Tiere dar.

Beitragsbild: Headline des verlinkten Beitrags auf salzburg24 (Screenshot)

Österreich: Ruhezonen für Wildtiere

Die Aktion „Respektiere deine Grenzen“ fördert rücksichtsvolles Verhalten in der Natur

Im österreichsichen Bundesland Land Salzburg hat der Winter im Hochgebirge schon ein kräftiges Lebenszeichen von sich gegeben. Damit beginnt für Wildtiere eine der anstrengendsten Jahreszeiten, heißt es auf der offiziellen Homepage des Bundeslandes. Es gibt wenig Nahrung, und die Tiere müssen mit ihren Kräften haushalten. Ein Skifahrer oder Wanderer, der ein Tier aufschreckt und eine kräfteraubende Flucht auslöst, gefährdet das Leben von Reh, Hirsch und Co. „Aus diesem Grund weisen wir gemeinsam mit Grundeigentümern, Seilbahnunternehmen und Sportorganisationen Ruheräume aus. Es kann nicht sein, dass wir rücksichtslos quasi mit Ski oder Snowboard durch das Wohnzimmer der Tiere preschen“, erklärte Landesrat Dr. Josef Schwaiger heute, Freitag, 22. November, zur Aktion „Respektiere deine Grenzen“. „Wir wollen mit Information für ein faires Miteinander von Mensch und Tier sorgen. Bereits bei der Tourenplanung kann man sich im Internet schlaumachen, wo in Salzburg solche Ruhezonen ausgewiesen wurden. Viele Seilbahn-Betreiber schildern diese Bereiche in den Skigebieten ebenfalls vorbildlich aus. Wir machen Gäste darauf aufmerksam, dass sie abseits der Pisten neben dem eigenen Leben auch das von Wildtieren aufs Spiel setzen“, so Landesrat Schwaiger.

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