Schlagwort-Archive: Beißvorfall

Polen: Wolf soll zwei Kinder gebissen haben

Im Dorf Strzebowiska in den Bieszczady-Bergen (Woiwodschaft Karpatenvorland (województwo podkarpackie)) soll ein Wolf am Dienstag Abend zwei Kinder, ein acht Jahre altes Mädchen und einen zehn Jahre alten Jungen, gebissen haben. Polnischen Medienberichten zufolge sollen die Kinder bei dem Angriff Bisswunden erlitten haben. Sie befinden sich nicht in Lebensgefahr, wurden jedoch in ein Krankenhaus in Lesko eingeliefert. Nach Rücksprache mit dem Umweltministerium habe die Regionaldirektion das Tier zum Abschuss freigegeben. Ein Forstbediensteter führte mit Unterstützung der Polizei eine Jagd auf das Tier durch, der Wolf wurde dabei erschossen. Bereits Mitte Juni soll es in der Region  in einem privaten Resort in Wetlin einen Beißvorfall mit einem Wolf auf einem Zeltplatz gegeben haben, bei dem eine Touristin gebissen wurde. Der Fernsehsender tvn24 berichtet ebenfalls über den Vorfall, bezieht sich bei seiner Berichterstattung aber auf den Bericht des Radiosender rmf24 (Beitragsbild). Zunächst gab es keine weitere Bestätigungen für den Vorfall, mittlerweile haben aber diverse andere polnische Medien das Thema aufgegriffen. tvn24.pl zufolge hat ein Sprecher der Landespolizeizentrale in Rzeszów den Vorfall gegenüber der Chefredaktion von tvnmeteo.pl bestätigt. Der erlegte Wolf soll auf mögliche Krankheiten wie Tollwut untersucht werden.

Update: Nach einem Bericht von wiadomosci.wp.pl soll der Vorfall sich in Przysłup ereignet haben, wenige hundert Meter von Strzebowiska entfernt. Die Kinder hätten bei dem Angriff leichte Verletzungen an den Beinen davongetragen. Es seien Zweifel geäußert worden, ob es sich bei dem Tier um einen Wolf oder einen Hund handle. red.

 

Meldung zum angeblichen Bissvorfall auf tvn24.pl (Screenshot)

Beitragsbild: Bericht über Bissvorfall auf rmf24.pl

London: Fuchs frisst Frau (versucht es zumindest)

Im Londoner Stadtteil Clapham ist eine Frau nachts im Schlaf von einem Fuchs gebissen worden. Die 22 Jahre alte Jodie Nailard schrak gegen 5.30 Uhr früh aus dem Schlaf, weil sie einen stechenden Schmerz in ihrem linken Bizeps wahrnahm, berichtet die DailyMail. Noch halb im Schlaf berührte sie ihren Arm und bemerkte das Blut. Dann bewegte sie ihre Füße, weil der Fuchs auf dem Fußende des Bettes saß. Sie schrie und weinte und trat um sich, woraufhin der Fuchs hinter den Vorhang flüchtete. Das Schlafzimmer von Jodie Nailard liegt im Erdgeschoss und hat keine Fenster, deshalb stand die Terrassentür einen ca. 12 Zentimeter breiten Spalt offen. Inzwischen war Nailards Freund aufgewacht. Gemeinsam schrien sie den Fuchs an und bewarfen ihn mit Kissen, was ihn aber zunächst nicht veranlasste, seine Stellung hinter dem Vorhang aufzugeben. Irgendwann entschwand er dann doch durch die Terrassentür. Nailard erlitt bei dem Vorfall sechs stichartige Verletzungen und einen Bluterguss.

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