Schlagwort-Archive: Bar

Grizzly attackiert Bogenjäger

In der Gravelly Range im US-Bundesstaat Montana ist am Montag ein Bogenjäger von einem Grizzly attackiert und schwer verletzt worden. Der 57jährige Tom Sommer war mit einem Jagdfreund in dem abgelegenen Gebirgszug auf Wapitijagd, als sie den Bär entdeckten, der an einem Wapiti-Kadaver fraß. Der Bär griff sofort an, biss Sommer in den Oberschenkel, zerfetzte mit einem Prankenhieb sein Handgelenk und brachte ihm schließlich eine 41 Zentimeter lange klaffende Wunde am Kopf bei, die mit 90 Stichen (!) genäht werden musste. Sommers Jagdkumpan schaffte es, eine Dose mit Bärenspray zu leeren, was den Angriff etwas verlangsamte. Sommer selbst, so ist in der New York Times zu lesen, griff nach seiner Bärenspraydose so schnell, dass er es nicht schaffte, die Sicherung zu entriegeln. Während des Angriffs habe er es sich nicht erlauben können, nach unten auf die Dose zu gucken. Er rannte zweimal um einen Baum herum, wobei der die Dose verlor.

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Umsiedlung von „Problembär“ in Trentino beschlossen

Der Bär, der am Samstag einen 69 Jahre alten Mann in der italienischen Region Trentino gebissen hat, soll umgesiedelt werden. Der Mann war in den Dolomiten im Gebiet zwischen den Seen Lago di Lamar und Lago di Terlago mit seinem Hund unterwegs, als der Bär ihn attackierte und in den Arm biss. Der Trentiner Landeshauptmann Ugo Rossi hat einen Erlass die „Entfernung“ des Exemplars angekündigt. Wie die Tiroler Tageszeitung berichtet,  will die autonome Provinz Trient die Regeln im Umgang mit Braunbären  grundsätzlich ändern. Angestrebt werde „mehr Freiheit beim Fang und der Tötung gefährlicher Braunbären.“ In Anbetracht der zunehmenden Bärenzahl – in der Region leben zirka 50 Braunbären – würden die bestehenden Regeln bei weitem nicht ausreichen. Die Ankündigung der Behörden, die Zahl der Braunbären in dem Gebiet zu reduzieren, rief wütende Proteste von Tierschützern hervor. Der Bär, der am Samstag zubiss, soll nach Möglichkeit eingefangen und in ein anderes Gebiet umgesiedelt werden. SE

Beitragsbild: Internetseite der autonomen Region Trento zum Umgang mit Bären und anderen großen Fleischfressern. (Bildschirmfoto, Ausschnitt)

Österreich: Jäger begegnet Braunbär

Im Kärntner Bezirk Klagenfurt-Land ist ein Jäger einem Braunbären begegnet. Das berichtet der ORF. Zu der seltenen Sichtung kam es am Mittwoch früh in der Gemeinde Maria Rain. Der Jäger war auf dem Heimweg von der Jagd, als der Braunbär 100 Meter vor ihm über den Weg lief, bevor er einen Acker überquerte und im Wald verschwand. Bei der Kontrolle eines nahe gelegenen Bienenstocks stellte der Jäger fest, dass der Bär zuvor sieben Bienenvolker obdachlos gemacht hatte. Der Jäger vermutet, dass der Bär aus den Karawanken, einem Teil der Kalkalpen in Slowenien eingewandert ist. SE

Beitragsbild: Titel des verlinkten ORF-Beitrags. (Bildschirmfoto, Ausschnitt)

Osnabrück: Zoo-Bär bricht aus und wird erschossen

Im Zoo Osnabrück ist ein Hybrid-Bär, eine Mischung aus Braunbär und EIsbär, aus seinem Gehege ausgebrochen und von Mitarbeitern des Zoos erschossen worden. Die Zoo-Besucher wurden zuerst im Affenhaus in Sicherheit gebracht, später wurde der Zoo evakuiert, wie die Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ) berichtet. Die NOZ hat auch Bilder vom Geschehen. Der Bär soll demnach durch „eine Lücke im Gehege“ ausgebüxt sein. SE

Beitragsbild: „Für Tierfans:“ Logo des Zoo Osnabrück. (Bildschirmfoto)

Schweden: Jäger erschießt Bär in Notwehr

In der Nähe der Ortschaft Tärnsjö in der schwedischen Provinz Uppsala musste ein Jäger in einer Notwehrsituation einen Braubären aus drei Metern Entfernung erschießen. Das berichtet das schwedische Jagdmagazin Svensk  Jakt. Dem Bericht zufolge waren die Jäger auf einer Wildschweinjagd, als Mischlingshündin Ejka in dichtem Gestrüpp Standlaut gab. In der Annahme, Ejka hätte ein Wildschwein gestellt, schlich sich Hundeführer Donals Persson auf Zehenspitzen an. Er war nur noch wenige Meter von dem Hund entfernt, konnte aber in dem Dickicht immer noch nicht sehen, was Ejka gestellt hatte. Dann erhob sich die Bärin und ging sofort zum Angriff über. „Es fühlt sich krank an, und es ist traurig, aber ich hatte keine Wahl, ich musste schießen“, erklärte Persson gegenüber Svensk Jakt. Die starke Bärin führte keine Jungtiere und war nicht trächtig. Das Gebiet im südlichen Schweden gilt als bärensicher.

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Italien: Problembär stirbt nach Betäubung

In Norditalien ist eine ca. 18 Jahre alte Braunbärin bei dem Versuch, sie lebend einzufangen, gestorben. Das Tier wurde mit einem Pfeil aus einem Betäubungsgewehr außer Gefecht gesetzt und erwachte nicht mehr aus der Narkose. Die auf den Namen „Daniza“ getaufte Bärin hatte zuvor einen Pilzsammler durch mehrere Prankenhiebe verletzt. Vermutlich hat sie ihre zwei etwa sieben Monate alten Jungtiere beschützen wollen. Tierschützer sorgen sich nun um das Überleben der führungslosen Jungbären.

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Vom Trunke

Der Hinweis auf prominente Säufer und Jäger wie Hermann Löns oder Ernest Hemingway erübrigt sich: Die innige Verbindung zwischen Jagd und Alkohol ist Allgemeingut, ja Klischee. Jawina.de beweist auch auf diesem Gebiet den entscheidenden Wissensvorsprung und präsentiert ein gelehrtes Fachbuch.

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Coverabbildung

Ein Zitat im Vorwort des Buchs sorgt für die verdiente Einordnung des Stoffs in metaphysische Dimensionen: Auf die Frage, ob er an Gott glaube, antwortete Frank Sinatra einst: „Ich bin für alles zu haben, was einen durch die Nacht bringt, sei es ein Gebet, Tranquilizer oder eine Flasche Jack Daniels.“

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