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Bayern: Entlaufene Wölfe gefilmt

+++ Update: Von Zug überfahren: Erster entlaufener Wolf ist tot +++ Niedersachsen: Toter Wolf auf der A7 +++ Sachsen: Wölfe reißen sieben Stück Gatter-Damwild +++ Thüringen: Jäger fotografiert Wolf im Südharz +++ Baden-Württemberg: Jäger finden Menschenknochen bei Drückjagd +++

Die sechs aus einem Gehege im Bayerischen Nationalpark entlaufenen Wölfe (JAWINA berichtete) sind am Freitag Morgen über die Bundesstraße 11 bei Lindberg (Landkreis Regen) und damit einem Ehepaar vor die Kamera gelaufen. Wie die Passauer Neue Presse (PNP) berichtet, hatten die Eheleute gerade ihre Kinder zur Schule bzw. in den Kindergarten gebracht, als die Wölfe ihren Weg kreuzten. Sie seien gar nicht scheu gewesen, sie hätten ganz nahe heranfahren können, freute sich das Paar in der PNP.

Video: Passauer Neue Presse / YouTube / privat

Nationalpark Bayerischer Wald: Wölfe brechen aus Freigelände aus

Polizei eingeschaltet – Intensive Suchmaßnahmen laufen

In der Nacht auf Freitag sind aus dem Tier-Freigelände des Nationalparks Bayerischer Wald bei Ludwigsthal (Landkreis Regen) Wölfe ausgebrochen. Wie den Tieren die Flucht gelungen ist, ist bisher noch nicht hundertprozentig geklärt. Fremdeinwirkung durch Dritte wird nicht gänzlich ausgeschlossen. Die Nationalparkverwaltung hat das weitere Vorgehen mit Polizei, Regierung von Niederbayern, Landratsamt Regen und dem Bayerischer Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz abgestimmt.

„Wir setzen mit höchstem Personaleinsatz alles daran, die Tiere wieder einzufangen“, sagt Nationalparkleiter Franz Leibl. Dazu werde versucht, die ausgebrochenen Wölfe anzufüttern. „Sollte das nicht gelingen, kommen Narkosegewehre zum Einsatz. Das letzte Mittel wäre aus Sicherheitsgründen der Abschuss der Tiere“, so Leibl. Ein Verbleib in freier Wildbahn ist ausgeschlossen. Ein Krisenstab, der im Besucherzentrum Haus zur Wildnis eingerichtet wurde, koordiniert die Maßnahmen.

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Sachsen: Büffel blockiert Bundesstraße

Ein ca. 800 Kilo schwerer Wasserbüffel namens Obi, der am Sonntag Nachmittag aus seiner Koppel ausgebrochen war, sorgte für eine Sperrung der Bundesstraße 186 zwischen Zwenkau und Leipzig. Zwischenzeitlich schlug er sich in die Büsche und versteckte sich im Wald. Am Zwenkauer See trieb er einige Angler in den See, die daraufhin Notrufe von ihren Mobiltelefonen absetzten. Fünf Polizeibeamte und die Besitzerin des Büffels versuchten, das Tier in ein provisorischen Gatter zu treiben, aus dem der Koloss jedoch bald wieder ausbrach. Mittlerweile hatte die Polizei einen Jäger angefordert, der das Tier notfalls erschießen sollte. Aus dem Weidmannsheil auf Büffel an einer Landstraße bei Leipzig wurde dann aber nichts: Beim letzten Versuch gelang es den Polizisten und der Büffelbesitzerin, Obi in den Pferch zu treiben. Es soll jetzt untersucht werden, wie der Büffelbulle den Stromzaun, der seine heimische Koppel umgibt, überwinden konnte. SE

Beitragsbild: Wasserbüffel. Foto: SE

England: Ausgebrochene Zoo-Wölfe erschossen

Aus einem Zoo im südenglischen Colchester sind fünf Wölfe aus einem Gehege ausgebrochen. Der Zaun ihres Geheges hatte ein Loch. Zoo-Mitarbeiterin Sarah Forsyth sagte der BBC zufolge, die „gefährlichen, wilden Tiere“ würden eine Gefahr für die Öffentlichkeit darstellen und müssten „vernichtet werden.“ Zwei der Wölfe wurden östlich von London erschossen, einer kehrte in den Zoo zurück, ein weiterer konnte betäubt und gefangen werden. Der fünfte Wolf blieb längere Zeit verschwunden, bevor er ebenfalls erschossen wurde. SE