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Bayern: Rothirsch angeblich von zwei Hunden gehetzt – Tierschutzverein erstattet Anzeige

Bei einer Drückjagd der Bayerischen Staatsforsten im Forstbetrieb Schliersee (Landkreis Miesbach) sollen zwei Hunde eine Rothirsch über die Reviergrenze hinaus bis in besiedeltes Gebiet gejagt haben. Der Hirsch kam bei dem Vorfall jedoch weder zur Strecke, noch zu Schaden, wie der Merkur berichtet. Dennoch nahm die Vorsitzende des Tierschutzvereins Tegernseer Tal den Vorfall zum Anlass, Anzeige gegen die Verantwortlichen der Jagd zu erstatten. Der Polizei lag die Anzeige dem Merkur zufolge noch nicht vor. Forstbetriebsleiter Jörg Meyer erklärte gegenüber der Zeitung, dass es sich nicht um eine „böswillige Hetzjagd“ gehandelt habe. Es sei nicht im Interesse des Forsts, dass Hunde überjagten und Wild in besiedelte Gebiete trieben. Ein Berufsjäger habe den Bereich abgesucht, um sicherzustellen, dass der gehetzte Hirsch sich nicht im Wald niedergetan habe. red.

Beitragsbild: Erlegter Rothirsch. Foto: SE

Nilgans-Abschuss im Freibad – keine Ermittlungen nach Peta-Anzeige

+++ Streit um Lappjagd auch in Sachsen-Anhalt +++ Lesenswert: Der Wolf an der Schulbus-Haltestelle +++

Nach dem von der Unteren Jagdbehörde angeordneten Abschuss von Nilgänsen im Freibad Oberwerth in Koblenz (RLP) hat die Staatsanwaltschaft erklärt, keine Ermittlungen gegen die UJB einzuleiten. Die militante Tierschutzorganisation Peta hatte Anzeige gegen die Behörde erstattet. Nach Ansicht von Peta verstößt der Abschuss der als invasive Art geltenden Nilgänse gegen das Tierschutzgesetz, da der geforderte vernünftige Grund zur Tötung eines Wirbeltiers fehle. Peta schlug stattdessen gewaltfreie Maßnahmen wie das Bepflanzen des Ufers mit Schilf vor. Die Staatsanwaltschaft Koblenz erklärte dazu, dass der Abschuss rechtmäßig angeordnet worden sei, da sämtliche anderen Maßnahmen wie das Vergrämen durch Lichtsignale oder Drohnen erfolglos gewesen seien. Der Abschuss diene der Gefahrenabwehr, da eine Gesundheitsgefährdung durch den Gänsekot bestanden habe. red.

Beitragsbild: Graugänse (Symbolbild). Foto: SE

SachsenForst wegen Absperrung bei Jagd angezeigt

Der Vorsitzende der Hegegemeinschaft Erzgebirge, Karsten Bergner, hat wegen einer am 11. Oktober im Revier Grumbach (Forstbezirk Neudorf, Revierteil Schindelbach)  veranstalteten Bewegungsjagd eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Verantwortlichen für diese Jagd eingelegt. Zur Begründung führt Bergner an, dass bereits am Vortag „die Reviergrenze des SBS- Reviers zum Bundesforst entlang der kompletten Eisenstraße von Mittelschmiedeberg bis fast an die B 174 auf einer Länge von 6 km durchgehend mit Warnband abgelappt“ worden sei. Das Warnband habe sich z.T. direkt am Straßenrand, z.T. auch ca. 100 Meter im Bestand befunden. Die Absperrung sei bis zum Ende der  Jagd aufrecht erhalten worden. Damit liege, so Bergner, „klar ein Verstoß gegen § 19 Abs.1 Nr.3 BJG […] und gegen die gleichlautende Regelung des Sächsischen Jagdgesetzes vor.“ Sogar Gewässer seien mit Warnband abgelappt worden , während „alle anderen Reviergrenzen,  z.B. zur Feldflur Großrückerswalde nicht mit Warnband gesperrt waren.“ Bergner: Da gerade hier mit Besucherverkehr zu rechnen sei, „werde auch klar, dass die Absperrung mit Warnband nicht dem Schutz der Bevölkerung diente.“

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Frankfurt: Tierrechtler zeigen Nilgans-Jäger an

+++ Niedersachsen: Goldenstedter Wölfe reißen zwei Kälber und vier Stück Damwild in gesicherten Gehegen +++

Die militante Tierrechtler-Organisation Peta hat Anzeige gegen einen Jäger erstattet, der im Auftrag der Behörden und mit einer amtlichen Sondergenehmigung versehen Nilgänse im Frankfurter Brentano-Bad bejagt. Die Gänsepopulation in dem Freizeitbad verkotet Wiesen und Gewässer. Weil Salmonellen im Kot der Tiere nachgewiesen wurden, Gesundheitsgefahren befürchtet wurden und andere Vergrämungsmethoden erfolglos waren, wurde die Bejagung beschlossen. Peta meint jedoch, dass es einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz darstelle, Gänse zu töten, weil sie zu viel Kot hinterließen, wie die hessenschau.de berichtet. Dies stelle keinen „vernünftigen Grund“ dar, der nach dem Tierschutzgesetz zur Tötung eines Wirbeltiers erforderlich sei. Nicht nur gegen den Jäger, sondern auch gegen die zuständige Jagdbehörde wurde Anzeige erstattet. Der betroffene Jäger sagte gegenüber hessenschau.de, dass er von der Anzeige aus den Medien erfahren habe und die Sache gelassen sehe: Jagd produziere hochwertiges Wildbret, die im Brentanobad erlegten Gänse habe er zum Teil selbst verspeist. SE

Beitragsbild: Gänse – es gibt mehr als genug davon. Foto: SE

Beschossener Wolf: LKA Sachsen ermittelt

Im Fall der mit Schrot beschossenen Wölfin, die am 5.7. auf der B156 im Landkreis Bautzen überfahren wurde (JAWINA berichtete), ermittelt jetzt das Landeskriminalamt (LKA). Anlass ist eine Anzeige des Vereins „Wolfsschutz Deutschland“, der bei der Polizei Bautzen Anzeige gegen Unbekannt gestellt hat, wie die Polizei gegenüber der Lausitzer Rundschau (LR) bestätigte. Man lasse nicht zu, dass „Wolfshasser gezielt Tiere abschießen“, erklärte eine Sprecherin des Vereins gegenüber der LR. SE

Beitragsbild: Headline des verlinkten Artikels in der LR. (Bildschirmfoto, Ausschnitt)

Wieder einmal: Peta zeigt Drückjagd-Teilnehmer an

Die militante Tierrechtsorganisation Peta hat Anzeige gegen die Teilnehmer einer revierübergreifenden Drückjagd im Ennepe-Ruhr-Kreis (NRW) erstattet. Weil die Polizei die Teilnehmer nicht gleich ermitteln konnte, wurde Anzeige gegen die Vorsitzende des Hegerings Ennepetal als Organisatorin der Jagd eingeleitet, berichtet die Westfalenpost. Die Staatsanwaltschaft Hagen ermittelt. Auf der Drückjagd waren 70 Wildschweine erlegt worden. SE

Beitragsbild: Streckelegen bei einer Drückjagd. Foto: SE

Wegen Drückjagd: Jäger zeigen Münchner Forstverwaltung an

Wegen einer Drückjagd, die die Münchner Forstverwaltung am 12. Januar in einem Wald bei Jesenwang (Landkreis Fürstenfeldbruck) veranstaltete, haben zwei benachbarte Jagdpächter Anzeige wegen angeblicher Verstöße gegen das Jagdrecht erstattet. Das berichtet die Lokalzeitung Merkur. Die Reviernachbarn hatten berobachtet, wie Hunde ein Kitz von der Ricke trennten, niederzogen und schwer verletzten. Sie gaben an, dass sie das Stück hätten erlösen müssen, nachdem sie die Hunde verscheucht hätten. Der Pressesprecher der Münchner Statdtverwaltung, Bernd Plank, erklärte gegenüber dem Merkur, dass das Stück bereits durch einen Schuss verletzt worden sei, was auch bei sorgfältigster Schussabgabe passieren könne. Die Hunde hätten das Stück verfolgt, um es zu erlösen und eigentlich „einen guten Job“ gemacht. Die Pächter halten dem entgegen, dass das fragliche Waldstück mit 160 Hektar viel zu klein sei, um Drückjagden durchzuführen. Es ließe sich praktisch nicht vermeiden, dass Hunde überjagen.

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Schon wieder: Peta erstattet Anzeigen gegen Drückjagd-Teilnehmer

Erst vor wenigen Wochen hatte die radikale Tierschutzorganisation Peta Anzeige gegen die Teilnehmer einer Drückjagd in Mecklenburg-Vorpommern erstattet, was Verbände von Bauern und Jagdgenossenschaften dazu brachte, eine Überprüfung des Status der Gemeinnützigkeit der Organisation zu fordern. Jetzt spannen die Tierfreunde erneut die Justiz für ihre Zwecke ein: So ist gegen die Teilnehmer einer Drückjagd bei Wolfsburg Anzeige erstattet worden, wie die Braunschweiger Zeitung berichtet, sowie gegen die Jäger, die sich an einer Drückjagd zwischen Viernheim und Hüttenfeld in Hessen beteiligt hatten, wie die Bürstädter Zeitung schreibt. SE

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Bauern und Jäger wehren sich gegen PETA

Überprüfung des Status der Gemeinnützigkeit gefordert

Nachdem die militante Tierschutzorganisation PETA ein weiteres Mal Anzeige gegen die Teilnehmer einer Drückjagd in Mecklenburg-Vorpommern erstattet hat, ohne konkrete Verfehlungen benennen zu können, schlagen Jäger und Bauern nun zurück: Wie der Bauernverband Mecklenburg-Vorpommern berichtet, fordern der Verband und der Arbeitskreis der Jagdgenossenschaften und Eigenjagden „eine dringende Überprüfung des Gemeinnützigkeitsstatus der Vereinigung PETA.“

In der Pressemeldung des Bauernverbands heißt es weiter: „Mit ihrer haltlosen und pauschalen Kriminalisierung von Landwirten, Anglern und nun aktuell von Jägern zeigt PETA wiederholt, für welche Werte sie wahrhaftig steht. Es hat derzeit System, Jäger öffentlich anzuprangern. Die konkreten Umstände der jeweiligen Jagd spielen für PETA dabei keine Rolle. Stattdessen missbraucht die Organisation ihren Gemeinnützigkeitsstatus, beschäftigt mittlerweile in guter Regelmäßigkeit die Strafverfolgungsbehörden auf Kosten des Steuerzahlers und vergisst dabei nicht, kräftig für Spendengelder zu werben.

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Wegen Foto von aufgebrochenem Hirsch: Vegetarier zeigt Jagdmagazin an

Ein militanter Vegetarier und Jagdgegner hat das Schweizer Jagdmagazin „Bündner Jäger“ angezeigt, weil darin „in bedrückender Regelmässigkeit Darstellungen von Gewaltverherrlichung oder -verharmlosung“ gezeigt und „das Grausame sowie Unmenschliche eines Vorgangs in verletzender Weise dargestellt“ würden. So zitiert das Schweizer Onlineportal 20minuten aus einer Pressemitteilung der „Interessengemeinschaft Wild beim Wild“, hinter der nach Angaben von 20minuten der radikale Tierschützer Carl Sonnthal stecke. Anlass für die Anzeige sind Bilder in einer Ausgabe des Bündner Jägers, die einen Jäger beim Aufbrechen einer Hirschkuh zeigen. Sonnthal habe „wegen Verdachts auf organisierte Gewaltdarstellung und Verletzung der Würde von Tieren“ Strafanzeige bei der Bündner Staatsanwaltschaft eingereicht, heißt es weiter.

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Peta zeigt Bauernfunktionär an

Die Tierrechtsorganisation Peta hat Medienberichten zufolge Anzeige gegen den Geschäftsführer des Brandenburger Bauernbunds, Reinhard Jung, erstattet, weil dieser in einem Interview mit der Tageszeitung taz den Abschuss von Wölfen gefordert hatte. Dies berichtet die taz in einem Interview mit dem Leiter der Rechtsabteilung von Peta Deutschland, Edmund Haferbeck.

Die Äußerungen Jungs seien nach Haferbecks Ansicht eine „physische Aufforderung zum Schießen.“ Es habe mehrere Fälle gegeben, wo Jäger Wölfe einfach erschossen hätten, „weil diese Leute eben auch so ticken“, behauptet Haferbeck in dem Interview. Es sei ihnen „völlig egal, ob etwas gesetzlich verboten ist.“ Sie würden diese Tiere erschießen und sich nachher herausreden.

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Nabu zeigt Jakobskreuzkraut-Sammler an

Der Vorsitzende der Eutiner Nabu-Fraktion, Oscar Klose, hat eine Gruppe freiwilliger Jakobskreuzkraut-Sammler angezeigt, die bei Scharbeutz (Schleswig-Holstein) in Abstimmung mit der Gemeinde die Giftpflanze ausgerissen und entsorgt hatten. Das berichtet das Online-Portal topagrar. Das giftige Jakobskreuzkraut breitet sich vor allem auf Grünland immer mehr aus und gefährdet Rinder und Pferde, insbesondere wenn die Giftpflanze bei der Mahd geerntet und im Heu getrocknet wird. Dann nehmen die Tiere die im frischen Zustand bittere und meist gemiedene Pflanze nämlich auf.

Nach Ansicht von Oscar Klose ist die Sammelaktion „völlig absurd“ und rechtswidrig: Die Dünen, in denen die Giftpflanzen gesammelt wurden, seien gesetzlich geschützte Biotope nach Paragraf 21 Landesnaturschutzgesetz in Verbindung mit Paragraf 30 Bundesnaturschutzgesetz. „Erhebliche Beeinträchtigungen, und dazu zähle zweifellos „das stundenlange Herumgetrampel in der Vegetation mit Sack und Pack“, seien damit unzulässig“, zitiert topagrar. Wo kämen wir denn hin, wenn jeder halbwissende Laie meine, regulierend eingreifen zu müssen und zu dürfen und die Gemeindeverwaltung auch noch den Steigbügelhalter spiele, empörte sich der Nabu-Mann. Das, was sich in Sachen Kreuzkraut draußen abspiele, erinnere an das dunkle Mittelalter.

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Peta zeigt Angler an

Die Tierschutz-Organisation Peta hat die Teilnehmer eines Wettangelns angezeigt. Die Staatsanwaltschaft Würzburg bestätigte der Mainpost, dass eine Anzeige gegen sämtliche 44 Angler eingegangen ist, die sich am traditionellen Königsfischen des Fischereiverbands Unterfranken im Main bei Trennfeld (Landkreis Main-Spessart) beteiligt hatten. Wettfischen ist nach Auffassung von Peta ein Verstoß gegen § 17 des Tierschutzgesetzes, der das Töten eines Tieres ohne vernünftigen Grund verbietet – und somit strafbar.

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