Schlagwort-Archive: Antrag

Brandenburg: Landwirt beantragt Wolfsentnahme

+++ In Schweden beginnt die Wolfsjagd – 22 Wölfe können im Rahmen der Lizenzjagd erlegt werden +++ Immer weniger Schäfer und Schafe in Deutschland – „Begrenzung der Wolfspopulation unausweichlich“ +++

Die Brandenburger Wolfsverordnung steht vor ihrem „ersten Praxistest“, berichtet die Lausitzer Rundschau (LR). Ein Landwirt aus dem Landkreis Potsdam-Mittelmark habe beim Landesumweltamt einen Antrag auf „Entnahme“ des Dobbrikower Wolfsrudels eingereicht. Zur Begründung führt der Landwirt an, dass es wiederholt zu Wolfsrissen unter seinen Rinderherden gekommen sei, obwohl diese durch Schutzmaßnahmen gemäß der Brandenburger Wolfsverordnung geschützt seien. Sollte dem Antrag stattgegeben werden, so müssten die Wölfe getötet oder umgesiedelt werden, so die LR. SE

Beitragsbild: Rind. Foto: SE

Die Red. dankt JAWINA-Leser JS für den Hinweis!

 

 

Mecklenburg-Vorpommern: Schäfer beantragt Wolfsabschuss

Ein Schäfer aus Ramin bei Löcknitz (Landkreis Vorpommern-Greifswald) hat einen Antrag auf Abschuss eines Wolfs gestellt. Kreisverwaltung und Landwirtschaftsministerium bestätigten, dass ein entsprechender Antrag vorliege. Der Schäfer hat bislang 35 Schafe durch Wolfsangriffe verloren. Die Schafe beweiden eine 15 Hektar große Fotovoltaik-Anlage, die mit einem über zwei Meter hohen Doppelstabzaun aus Stahl eingezäunt ist. Da ein Untergrabeschutz fehlt, buddelten sich die Wölfe jedoch unter dem Zaun durch. Dies sollte ein zusätzlich installierter Stromzaun verhindern, von dem sich die Wölfe aber auch nicht abhalten ließen. Der Antrag wird derzeit geprüft, heißt es aus der Verwaltung. Dem Schäfer wurde empfohlen, bis auf weiteres keine Schafe mehr auf der betroffenen Weide zu halten. red.

Beitragsbild: Schafe. Foto: SE

Bautzen: Landrat beantragt Wolfsabschuss

Ministerium muss noch Einvernehmen erklären

Der Landrat der sächsischen Kreisstatdt Bautzen, Michael Harig, hat am Freitag den Abschuss von problematischen Wölfen des Rosenthaler Rudels beantragt. Der entsprechende Antrag sei am 8. September an das Sächsische Umweltministerium gesendet worden, teilt das Landratsamt mit. Der Antrag enthält demnach neben dem naturschutzrechtlichen Einvernehmen der Unteren Naturschutzbehörde auch die Genehmigung zum Abschuss durch die Untere Jagdbehörde. Bevor der Wolf tatsächlich entnommen werden kann, muss das Ministerium jedoch sein Einvernehmen erklären.

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NRW: Bearbeitung von WBK-Anträgen dauert über 6 Monate

Grund laut Polizei: Antragsflut auf Kleinen Waffenschein

Neues aus dem failed state NRW: Jungjäger müssen in Solingen und Wuppertal über sechs Monate warten, bis die Waffenbehörde ihnen nach bestandener Prüfung eine Waffenbesitzkarte (WBK) ausstellt. In einer Pressemitteilung kritisiert die FDP Solingen „verärgert“ diese Zustände: „Gestern fand der letzte Teil der diesjährigen Jägerprüfung in Solingen statt“ heißt es darin. Und weiter: „Doch bis die jungen Jäger mit neuer Waffe auf Jagd gehen können, wird wohl noch viel Zeit ins Land vergehen, denn für den Besitz von Waffen braucht man eine Waffenbesitzkarte und die wird derzeit in der Waffenrechtsstelle der Kreispolizeibehörde Wuppertal nicht ausgestellt. Dr. Robert Weindl, Vorsitzender der Solinger FDP dazu: „Da will jemand Jäger werden, bereitet sich monatelang auf die Jägerprüfung vor, besteht die Prüfung, erfüllt auch sonst alle Voraussetzungen für den Besitz einer Jagdwaffe, beantragt dafür die notwendige Waffenbesitzkarte und bekommt sie nicht. Das ist nicht hinnehmbar, rügt Weindl.

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Trichinenuntersuchung: LJVB veröffentlicht Musterantrag zur Gebührenbefreiung

Angesichts der drohenden Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest liegt die Schwarzwildbejagung im öffentlichen Interesse, meint der Landesjagdverband Brandenburg (LJVB). Damit sei die Voraussetzung zur Gebührenbefreiung bei Trichinenuntersuchungen erfüllt. Hierzu muss gemeinsam mit der Probe ein Antrag eingereicht werden, heißt es in einer Pressemitteilung des Verbandes. Im Dezember vergangenen Jahres hatte der brandenburgische Landtag die Landesregierung aufgefordert, die Landkreise bei der kostengünstigen und unbürokratischen Organisation der Trichinenuntersuchung zu unterstützen. Außerdem wurde darauf hingewiesen, dass die Behörden auf „Antrag des Gebührenschuldners“ die Gebühren erlassen können, sofern dies im öffentlichen Interesse liegt.

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