Schlagwort-Archive: Angriffe

Hessen: Elstern attackieren Rinder

Nicht mal bei Elstern ist es mit der angeblich „natürlichen Scheu“ noch weit her: In der Gemeinde Knüllwald im hessischen Schwalm-Eder-Kreis hat ein Schwarm Elstern über Wochen eine Rinderherde attackiert und mehrere Tiere schwer verletzt. Die Vögel landen auf den Mutterkühen und picken das rohe Fleisch aus den Eutern der Tiere, berichtet die Hessische Niedersächsische Allgemeine (HNA). Eine Kuh wurde so schwer verletzt, dass sie geschlachtet werden musste. Ihr Euter sei von Wunden derart übersät gewesen, dass sie ihr Kalb vor Schmerzen nicht mehr säugen konnte. Der Landwirt und Besitzer der Kühe wandte sich an diverse Ämter und Behörden, schrieb E-Mails und versandte Fotos von bluüberströmten Eutern. Lange wollte ihm niemand glauben, statt Hilfe erhielt er dann gute Ratschläge von den Behörden – er solle doch einen Falkner engagieren (doch der Falkner lehnte den Auftrag als wenig erfolgversprechend ab) – dann wies, das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen, das Veterinäramt den Bauern an, dass er seine Kühe einstallen solle. Allerdings, so die HNA, nimmt der Landwirt mit seinen Kühen an einem Grünlandprogramm teil – und hat gar keinen Stall.

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Südtiroler: Jäger kritisieren Falschbehauptungen von Wolfsforschern

+++ Sachsen-Anhalt: Wölfe reißen 31 Schafe in der Woltersdorfer Heide +++ Finnland: Widerstand gegen EU-Waffenrechtsverschärfung +++ Niedersachsen: Umweltminister Wenzel (Grüne) hält an hohem Schutzstatus für Wölfe fest – keine Aufnahme ins Jagdrecht +++

Der Südtiroler Jagdverband kritisiert Behauptungen des zu 59 Prozent staatlich finanzierten Forschungszentrums EURAC zur Gefährlichkeit von Wölfen. In der von EURAC herausgegebenen Publikation „Der Wolf in Südtirol“ heißt es unter der Frage „Sind Wölfe aggressiv?„: „Nein, im Gegenteil: Wölfe sind scheue Tiere, die für den Menschen im Wesentlichen ungefährlich sind. In den letzten 150 Jahren konnte in Italien kein Angriff auf Menschen vermeldet werden.“ Dies sei nachweislich falsch, erklärt Benedikt Terzer, Jurist und Direktionsassistent des Südtiroler Jagdverbands gegenüber stol.it: Die Botschaft, dass es in Italien seit mehr als 150 Jahren keinen Wolfsangriff auf Menschen gegeben habe, kursiere zwar „leider auf allen möglichen Kanälen“, sei aber falsch: Allein im Jahr 2017 habe es in Italien (Piemont) zwei wissenschaftlich nachgewiesene Wolfsangriffe auf Menschen gegeben. Über einen dieser Angriffe habe die Online-Ausgabe der Zeitung „La Repubblica“ berichtet.

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Israel: Wölfe attackieren Kinder

Auf Campingplätzen und in Gemeinden in der Judäischen Wüste ist es innerhalb von vier Monaten zu zehn Angriffen von Wölfen auf Kinder gekommen. Die seriöse israelische Tageszeitung Haaretz schildert einige dieser Vorfälle. So campten im Mai mehrere Leute, die zusammen zehn Zelte aufgestellt hatten, in der Nähe von Masada. Eine Frau hielt sich mit ihren anderthalb und drei Jahre alten Töchtern in einem Zelt auf, als ein Wolf in das Zelt schlich. Sie schrie und trat nach ihm, was den Wolf jedoch nicht zur Flucht veranlasste. Erst als auf ihr Geschrei hin mehrere andere Leute zusammenliefen, gelang es, den Wolf zu verscheuchen. Doch zwei Stunden später war er wieder da: Die Mutter hörte ihre Tochter, die fünf Schritte draußen vor dem Zelt spielte, schreien und rannte hinaus. Da sah sie ihr Kind am Boden liegen, der Wolf stand über dem Mädchen, beschnüffelte es. Sie schrie und rannte und packte ihre Tochter, die Bisswunden am Rücken davon trug: Der Wolf habe das Mädchen nicht angegriffen, er habe es packen und fortzerren wollen, um es zu fressen, sagt der Vater. Der Wolf habe sich die Kinder angesehen und sich das kleinste ausgesucht.

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Krähenalarm in München

Behörden rufen Jäger zu Hilfe.

Im Münchner Stadtteil Sendling haben Rabenkrähen Menschen angegriffen und einen Passanten am Kopf verletzt. Der Mann war attackiert worden, als er den Innenhof der Wohnanlage durchschritt, um zu einer Bushaltestelle zu gelangen, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet. Aus dem Luftraum oberhalb eines Kinderspielplatzes kamen zwei Krähen angeflogen und hackten auf den Kopf des Mannes ein. Dabei zog er sich zwei stark blutende Platzwunden zu, die ambulant behandelt werden mussten. Die Krähen brüten in den alten Bäumen in dem Hof und fühlten sich offenbar in ihrer Brutpflege gestört.

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