Schlagwort-Archive: Angler

Niedersächsische Jäger und Angler fordern: Schluss mit Zwei-Klassen-Behandlung der Naturschutzverbände

Die Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. (LJN) und der Anglerverband Niedersachsen e.V. (AVN) sind die beiden größten anerkannten Naturschutzverbände in Niedersachsen, die zugleich für die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen stehen. Gemeinsam vertreten sie die Interessen von über 145.000 Mitgliedern. Heute haben die beiden Landesverbände ihre Erwartungen an eine künftige Landesregierung formuliert:

„Entscheidungen für den Schutz der Natur und die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen müssen anhand von wissensbasierten Fakten getroffen werden. Es wird Zeit, die fachliche Expertise von Jägern und Anglern in ihren Themenfeldern anzuerkennen und zu nutzen, und es muss Schluss sein mit einer Zwei-Klassen-Behandlung der anerkannten Naturschutzverbände“, so der Stellvertretende Präsident der Landesjägerschaft, Ernst-Dieter Meinecke und der Vizepräsident des Anglerverbandes, Heinz Pyka. Dies gelte sowohl im Hinblick auf Schutzgebietsverordnungen wie auch für Gesetzes- oder Verordnungsvorlagen. Beide betonten, dass ihre Verbände immer den Dialog gesucht haben und konstruktive Gespräche auch zukünftig begrüßen würden. In der jüngeren Vergangenheit habe ein solch konstruktiver Austausch leider nur selten stattgefunden:

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Amerika feiert landesweiten Jagd- und Fischereitag

Noch eine nachahmenswerte Idee aus Amerika: Am Samstag wurde in den USA der 45. landesweite Jagd- und Angeltag (National Hunting and Fishing Day, NHF) begangen. In mehr als 600 Städten verteilt über alle US-amerikanischen Bundesstaaten lebten Familien ihre Begeisterung für Jagd und Fischerei, für Outdoor-Aktivitäten und Naturschutz aus. Es begann im Jahr 1971 mit einer Idee, die der Inhaber eines Waffengeschäfts in Pennsylvania hatte: Es müsste einen speziellen Tag geben, an dem der Beitrag von Jägern und Anglern zum Naturschutz gewürdigt würde. Die Idee wurde zunächst von Jagd- und Angelverbänden Pennsylvanias aufgegriffen, und ein Jahr darauf legte der Gouverneur Pennsylvanias den 26. September als Pennsylvania’s Sportsmen’s Day fest. Schon 1971 schloss sich dann ein Senator aus New Hampshire der Auffassung an, dass ein Tag der Anerkennung für Jäger und Angler „lange überfällig“ wäre, wie Ken White in der Nevada Daily Mail schreibt. Er drängte den Präsidenten, jeweils den vierten Samstag im September zum National Hunting and Fishing Day zu erklären, und am 2. Mai 1972 unterzeichnete Präsident Richard Nixon das Gesetz, das den NHF zum offiziellen Feiertag machte.

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Angelverbot an hunderten von Flusskilometern, drastische Einschränkungen der Freizeitfischerei

Nachdem bislang vornehmlich Jäger und andere Legalwaffenbesitzer von der grassierenden Verbieteritis in der Politik betroffen waren, kriegen jetzt die Angler ihr Fett weg: In der vom NLWKN und Landkreistag erstellten Musterverordnung für Naturschutzgebiete sieht der niedersächsische CDU-Abgeordnete und umweltpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Martin Bäumer, ein „Misstrauensvotum gegen Niedersachsens Angler.“ In einer Pressemeldung der Fraktion heißt es: „Bei der Erstellung einer weitreichenden Verordnung werden ausgerechnet die Experten für Gewässerschutz und Erhalt der Artenvielfalt – die Fischer und Angler – außen vor gelassen. Ihnen wird stattdessen eine Musterverordnung vorgesetzt, die ohne weiteres ein Angelverbot an hunderten von Flusskilometern bedeuten kann. Damit droht den Mitgliedern von Niedersachsens größtem Naturschutzverband von heute auf morgen der Ausschluss von ihren gepachteten Gewässern. Diejenigen, die mit großem finanziellen und personellen Aufwand zum Erhalt und zur Pflege unserer Natur beitragen, würden aus Gründen des Naturschutzes vom Gewässer verbannt – wie grotesk.“ Weiterlesen

Angler beobachtet missglückten Wolfsriss

Ein Angler hat im brandenburgischen Landkreis Dahme-Spreewald zwei Wölfe beobachtet, die einen Rehbock attackierten. Das berichtete die Lübbener Rundschau in der Wochenendausgabe (16./17.04.). Der Bock rettete sich durch einen Sprung in den See. Auf dem Rückweg zum Parkplatz begegnete der Angler einem der beiden Wölfe erneut. Das Tier war keine 20 Meter von dem Angler entfernt, trollte sich dann aber. Mario Liebsch vom Kreisanglerverband riet der Lübbener Rundschau zufolge seinen Mitgliedern dennoch, vorsichtshalber Pfefferspray mitzunehmen. SE

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Mecklenburg-Vorpommern: Angler nach 27 Stunden auf See gerettet

Nach 27 Stunden auf See ist ein Angler gestern Nachmittag (Montag) etwa fünf Seemeilen (neun Kilometer) nördlich von Rerik aus seinem Angelboot durch die Besatzung der Korvette „Braunschweig“ der Deutschen Marine gerettet worden. Er wurde an die Seenotretter der Freiwilligenstation Kühlungsborn der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) übergeben, die ihn zur ärztlichen Versorgung an Land brachten. Das Boot des Mannes hatte bereits gestern einen Motorschaden erlitten. Ohne funktionierende Kommunikationsmittel an Bord hatte er keine Möglichkeit, Hilfe herbeizurufen.

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Nordrhein-Westfalen: „Pure Angeberei“ – Remmel legt sich mit Anglern an

Nach den Jägern legt sich der nordrhein-westfälische Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) jetzt mit den Anglern an: Streitpunkt ist das sogenannte Catch and Release, das Trophäenangeln. Dabei werden die Fische nach dem Fang wieder ins Wasser zurückgesetzt. Diese Praxis ist in vielen Landesfischereigesetzen verboten, soll jedoch trotzdem weitergin viele Anhänger unter Sportanglern finden. Dies sei nichts als „Spaß und pure Angeberei“, wie es in einem Bericht des Mindener Tageblatts heißt. Im Internet gebe es „abstoßende Video-Belege“ dazu.

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