Schlagwort-Archive: 2017

Internationale Jagdkonferenz 2017: „Dachmarke Jagd“

Auf der 55. Internationalen Jagdkonferenz trafen sich Vertreter der Jagdverbände aus fünf deutschsprachigen Ländern. Diskutiert wurde insbesondere über die Bedeutung der Jagd im Natur- und Artenschutz und über ein einheitliches Erscheinungsbild der Jagd in Mitteleuropa.

Vertreter der Jagdverbände aus Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Österreich und der Schweiz trafen sich Anfang Juni auf der Internationalen Jagdkonferenz (IJK) in Masserberg, Thüringen. Eingeladen haben der DJV und der Landesjagdverband Thüringen. Teilnehmer tauschten sich über Erfahrungen und Problembereiche aus und erörterten Überlegungen zu gemeinsamen Vorgangsweisen.

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Landesjägertag NRW: Laschet verspricht „neue Dialogkultur“

Von einer „Wende“ spricht der Landesjagdverband Nordrhein-Westfalen im Zusammenhang mit dem Landesjägertag in Gütersloh: Armin Laschet, CDU-Parteivorsitzender und designierter NRW-Ministerpräsident, kündigte auf dem Landesjägertag am 10. Juni in Gütersloh neben einer inhaltlichen Überarbeitung des NRW-Landesjagdgesetzes auch eine neue Dialogkultur gegenüber dem gesamten ländlichen Raum an. Laschet hob die Leistungen der Jäger für die Gesellschaft, den Natur- und Artenschutz und die Bedeutung der Jagd als Kulturgut hervor. Er betonte aber zugleich die Aufgabe der Politik, dieses Engagement zu würdigen und hinreichend zu fördern, anstatt den Versuch zu unternehmen, die Jäger ins gesellschaftliche Abseits stellen zu wollen, wie dies in der jüngeren Vergangenheit geschehen sei.

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Landesjägertag Hessen: Schalldämpfer für Jäger ab Sommer

Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hat sich auf dem Landesjägertag Hessen, der am Wochenende in Lorsch stattfand, ausdrücklich zur Jagd bekannt – und die Freigabe von Schalldämpfern für Hessens Jäger in Aussicht gestellt. Das Thema sei durch, sagte Bouffier, die entsprechende Rechtsverordnung soll im Sommer dieses Jahres wirksam werden. Ob die Schalldämpfer-Freigabe für alle Jäger gilt oder an bestimmte Vorgaben gekoppelt ist, steht nach Aussage des Pressesprechers des hessischen Landesjagdverbands, Markus Stifter, noch nicht fest.

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Baden-Württemberg: „Gesellschaft auf leistungsfähige Jägerschaft angewiesen“

„Das Einwandern von weiteren Wildtierarten nach Baden-Württemberg und der Klimawandel stellen uns vor Aufgaben, die wir gemeinsam lösen müssen“, erklärte Peter Hauk, Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz auf dem Landesjägertag Baden-Württemberg, der am 29.4. in Wiesloch (Rhein-Neckar-Kreis) stattfand. „Die derzeitigen Entwicklungen belegen, dass unsere Gesellschaft und mit ihr unsere heimische Landwirtschaft auf eine leistungsfähige Jägerschaft angewiesen ist. Das Einwandern von weiteren Wildtierarten nach Baden-Württemberg und die Folgen des Klimawandels stellen uns vor Aufgaben, die wir gemeinsam lösen müssen. Ohne engagierte Jäger, die ihr Handwerk verstehen und mit Passion ausüben, geht es nicht“, sagte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz.

Problematisch sei, dass viele Menschen, vor allem in den großen Städten, ein verklärt-romantisches oder gar kritisches Verhältnis zur Jagdausübung hätten. Die gesellschaftliche Schere zwischen Ansichten und Emotionen einerseits und Tatsachen und guten Argumenten andererseits sei auf kaum einem anderen Gebiet so weit geöffnet, wie bei der Jagd. Das Land mache sich für eine öffentliche Diskussion stark, die sich an Fakten orientiere.

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