Sumo-Style: Rehbock von korpulenter Frau versehentlich erschlagen

Zu einem ungewöhnlichen Zwischenfall „zwischen einem Rehbock und einer Besucherin“ kam es im Rostocker IGA-Park, wie die Rostocker Feuerwehr berichtet:  Demnach hatte sich am Sonntag Nachmittag ein Reh auf das Parkgelände verirrt. Vermutlich geriet es durch die vielen Besucher in Panik. Als der Rehbock durch die Beine einer korpulenten Frau hindurch flüchten wollte, fiel diese rücklings auf das Tier. Während sich die Frau bei dem Sturz eine Verletzung des Sprunggelenks zuzog und mit dem Notarztwagen in ein Krankenhaus verbracht werden musste, überlebte das Reh den Zusammenprall nicht. Es erlitt einen Genickbruch und war sofort tot. Der Kadaver wurde von der Rostocker Feuerwehr geborgen. red.

Beitragsbild: Rehbock (Symbolbild) Foto: SE

Die Red. dankt JAWINA-Leser NoS für den Hinweis!

 

7 Gedanken zu „Sumo-Style: Rehbock von korpulenter Frau versehentlich erschlagen

  1. Frauenversteher

    Ich weiß ja nicht, ob man sowas heute noch bringen kann, von wegen Bodyshaming, frauenverachtend, diskriminierend und so.

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    1. Anko

      So wie das Geschlecht ist auch das Gewicht und der Fitness-Level ein soziales Konstrukt.

      Wenn X sich sich also selbst als übergewichtige Frau definiert, ist das vollkommen o.k.

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  2. Dipl.Komp.

    Da die Frau gewiss die gesetzlich vorgeschriebenen 1000J auf 100m aufgebracht hat, dürfte es keine Ordnungswidrigkeit nach §19 JagdG sein.

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  3. RK

    Aus tierschutzrechtlichen Gründen ist allenfalls problematisch, dass „die gesetzlich vorgeschriebenen 1000J auf 100m“ bzgl. der Auftreff-Fläche der (Geschoss-/Körper-)Masse nicht hinreichend definiert sind. Wenn kein Penetrationstrauma und auch kein Genickbruch (wie mitgeteilt) vorlag, könnte der Todeseintritt (nur durch Draufsitzen) auch quälend lange sein. Optimal ist aus naturschutzverbandlicher Sicht allerdings, dass nicht nur PETA (bzgl. des Rehs), sondern auch Greenpeace spendensammelnd und öffentlichkeitswirksam tätig werden kann: Die Rettung gestrandeter Großsäuger gehört ja zum Programm… Unklar bleibt allenfalls, wie Jagdverbände die Situation PR-mäßig verwerten könnten.

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