Schluchsee-Wolf: Mehrere Gebäude durchsucht

Am Mittwochabend haben Beamte des Polizeipräsidiums Freiburg mit Einverständnis der Berechtigten verschiedene Objekte in den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald und Waldshut-Tiengen überprüft. Die einer gemeinsamen Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Freiburg und des Polizeipräsidiums Freiburg zufolge freiwilligen Durchsuchungen hatten das Ziel, die Tatwaffe zu finden, mit welcher der Wolf erschossen wurde, der am 8.7.2017 an der Schleuse im Schluchsee (JAWINA berichtete) tot aufgefunden worden war.

Im Rahmen der bisherigen Ermittlungen ergaben sich Hinweise auf die mögliche Tatörtlichkeit. Bei der Spurensicherung konnte darüber hinaus ein Geschossteil aufgefunden worden, welches inzwischen soweit kriminaltechnisch untersucht werden konnte, dass es Rückschlüsse auf die verwendete Waffe zulässt. Ziel der Aktion war es, diese zu finden, so die Polizei.

Die Durchsuchungsergebnisse werden nun ausgewertet. Hinweise erbittet die sachbearbeitende Dienststelle beim Polizeipräsidium Freiburg – Fachbereich „Gewerbe und Umwelt“ -, die unter Telefon 0761/1376020 erreichbar ist. Die Ermittlungen dauern an. PM

Beitragsbild: Abgeschossene Projektile lassen sich oft einer bestimmten Waffe zuordnen. Foto: SE

Ein Gedanke zu „Schluchsee-Wolf: Mehrere Gebäude durchsucht

  1. jochen

    Bei dem ebenfalls streng geschütztem Wisent, den man in Brandenburg einfach so abgeknallt hat, gibt es aber nicht solch einen Aufwand, oder? Das war ja alles rechtens? Gibt wohl auch bein den geschützten Tieren sowas wie eine Klassenhierarchie?

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