NRW: Schalldämpfer für Jagdgewehre ab sofort erlaubt

Minister Reul und Ministerin Schulze Föcking: Gehör der Jäger und ihrer Hunde schützen

Jägerinnen und Jäger in Nordrhein-Westfalen können ab sofort Schalldämpfer für ihre Jagdgewehre verwenden. Das Innenministerium hat das in einem Erlass an die Waffenbehörden geregelt. „Diese Entscheidung war längst überfällig. Es geht darum, den Mündungsknall zu reduzieren, um das Gehör der Jägerinnen und Jäger sowie das ihrer Hunde effektiv zu schützen“, erklärte Innenminister Herbert Reul. Die nordrhein-westfälische Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking begrüßte die Entscheidung. „Unterm Strich bleibt ein großes Plus für die Gesundheit der Jägerinnen und Jäger – ohne Einbußen bei der Sicherheit“, sagte die Ministerin.


Bedenken, die Freigabe von Schalldämpfern könnte die Sicherheit der Menschen beeinträchtigen, teilen beide Minister nicht. „Die Erfahrungen aus anderen Bundesländern und Staaten zeigen, dass diese Bedenken grundlos sind. Völlig lautloses Schießen wie in Filmen ist auch mit Schalldämpfer nicht möglich, der Schuss ist auch weiterhin deutlich zu hören“ sagte Minister Reul. PM

Beitragsbild: Schalldämpfer (Foto: SE)

Die Red. dankt dem „eifrigen JAWINA-Leser“ 🙂 AM für den Hinweis!

Ein Gedanke zu „NRW: Schalldämpfer für Jagdgewehre ab sofort erlaubt

  1. Dieter Schleenstein

    Was soll die Begrenzung auf einen Schalldämpfer pro Jäger? Soll das Erwerbsprivileg gekippt werden, nur noch ein Gewehr für alles?
    Gibt es eine Rechtsgrundlage, nur ein Bedürfnis für einen SD anzuerkennen? Oder ging es nur darum, die lfd. Gerichtsverfahren zu beenden?
    Machen die anderen Gewehre keinen Krach?
    Oder gibt es bald den Universal-SD für Kal. 17 bis 700?
    Mich erinnert das Ganze mehr an die DDR als an einen Rechtsstaat.

    Schreiben Sie Ihrem Abgeordneten, was Sie davon halten!

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