NRW: Mit Wildkameras gegen wildernde Hunde

Wildernde Hunde sind eine Plage in vielen Revieren: Nachdem sich die Vorfälle in einem Revier bei Garbeck (Märkischer Kreis, NRW) häuften und einige Rehe gerissen wurden, wurde es den Jagdpächtern zu viel. In der Lokalpresse und auf Schildern, die sie im Wald aufgehängten, kündigten sie Ermittlungen auf eigene Faust an: Mit Wildkameras wollten sie wildernde Hunde überführen: Man kenne sich auf dem Dorf, sagte Hegeringsleiter Stephan Honert gegenüber der Westfalenpost, man wisse, welcher Hund wem gehöre und hätte den oder die verantwortungslosen Hundehalter so ermitteln können. Allerdings hat die Drohung mit der Fotofallen-Überwachung bereits Wirkung gezeigt: Seit die Aktion angekündigt wurde, kam es zu keinen Rissvorfällen mehr. Wäre interessant zu erfahren, was der zuständige Datenschutzbeauftragte dazu zu sagen hätte… SE

Beitragsbild: Von Hund gerissenes Reh (Archivbild). Foto: SE

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