Niedersachsen: Zwei Wölfe bei Wildunfällen getötet

Auf der A 27 bei Kirchlinteln (Landkreis Verden) wurde am Dienstag gegen 4 Uhr morgens ein Wolf tot aufgefunden wie der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) mitteilt. Das Geschlecht ist noch unbekannt. Auf der Bundesstraße 4 zwischen den Ausfahrten Heidland und Gamsen (Landkreis Gifhorn) wurde am Mittwoch kurz nach Mitternacht eine Fähe gefunden. Aufgrund der Spurenlage geht die Polizei in beiden Fällen von einem Verkehrsunfall aus. 31 Wölfe wurden seit Anfang 2003 in Niedersachsen getötet, die häufigste Todesursache sind Verkehrsunfälle (22 Tiere).

Das Wolfsbüro des NLWKN (Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) wird jetzt den Transport der beiden toten Wölfe zum Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW)nach Berlin veranlassen. Das IZW untersucht die Kadaver, ermittelt die genaue Todesursache und stellt den Allgemeinzustand der Tiere fest. Zudem schickt das Institut Gewebeproben zur Feststellung des genetischen Fingerabdrucks an das Senckenberg-Institut in Gelnhausen bei Frankfurt. Damit kann unter anderem ermittelt werden, zu welchem Rudel die Tiere gehörten. Nach Abschluss aller Untersuchungen wird das Wolfsbüro die Ergebnisse bekannt geben. PM

Beitragsbild: Wildunfall (Symbolbild)

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