Mecklenburg-Vorpommern: Von Jäger überfahrener Motocrosser lebt

Der Ende April von einem Jäger überfahrene Motocrosser (JAWINA berichtete) ist NICHT verstorben. Das bestätigte der Pressesprecher der zuständigen Polizeiinspektion Ludwigslust auf Nachfrage von JAWINA. Entsprechende Gerüchte kursierten insbesondere in der Umgebung des Tatorts „seit Wochen“, wie Pressesprecher PHK Klaus Wiechmann erklärt. Es habe auch aufgrund dieser Gerüchte, die über die sozialen Medien weiterverbreitet und angeheizt werden, bereits mehrere Presseanfragen bei der Polizei zu dem angeblichen Todesfall gegeben. Auch in Bezugnahme auf den verlinkten JAWINA-Beitrag haben zwei Kommentatoren berichtet, dass der Motocrosser verstorben sei. Dies lieferte den Anlass für unsere Nachfrage, die folgendes Ergebnis erbrachte: Die Polizei hat auf die erste Presseanfrage vor ca. zwei Wochen hin in dem Krankenhaus in Hamburg angerufen, in dem der schwer verletzte Motorradfahrer behandelt wird und erhielt die Auskunft, dass der Zustand des Mannes „absolut stabil“ sei. Es stünden zwar aufgrund der Schwere der Verletzungen noch eine Reihe von Operationen an, es sei aber nicht abzusehen, dass sich der Zustand des Opfers dramatisch verschlechtere.

Die Polizei bat um Verständnis dafür, dass man nicht auf jede Anfrage hin erneut im behandelnden Krankenhaus anrufen könne. Die Polizei werde es aber erfahren, wenn sich der Zustand des Motocrossers erheblich verschlechtert oder er gar verstirbt. Dies werde man dann ggf. auch mitteilen, so der Polizeisprecher. Hoffen wir, dass es nicht so weit kommt. SE

Beitragsbild: Enduro-Leichtkraftrad. Foto: SE

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