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Mecklenburg-Vorpommern: JV Parchim fordert klare Kante zum Thema Wolf vom LJV

Viele Jäger sind unzufrieden mit der offiziellen Position, die ihre Landesjagdverbände zum Thema Wolf vertreten. Dieser Eindruck drängt sich auf, wenn man etwa Wortmeldungen auf Delegiertenversammlungen (und den ihnen zuteil werdenden Applaus), Gespräche in Jägerrunden oder die Kommentare in einschlägigen Jagdportalen registriert. Die Mitglieder des Jagdverbands (JV) Parchims erhöhen nun den Druck auf ihre Interessenvertreter: Sie haben auf ihrer Delegiertenversammlung am Sonnabend mit 76 von 77 Stimmen ein Positionspapier verabschiedet, in dem eine klare Haltung vom Landesjagdverband Mecklenburg-Vorpommern (LJV) zum Thema Wolf eingefordert wird, wie die Parchimer Zeitung berichtet. Der JV Parchim vertritt 1124 Mitglieder aus 23 Hegeringen. In dem Positionspapier fordern die Parchimer den LJV auf, auf klare gesetzliche Regelungen im Umgang mit dem Wolf zu dringen. Wenn der Wolf reguliert werden solle, dann müsse dies durch die jeweiligen Revierinhaber und Jagdausübungsberechtigten erfolgen. Die Politik müsss sich an aktuellen Zahlen und Fakten orientieren.

Das Positionspapier soll auf der Landesdelegiertenkonferenz am 1. April in Linstow dem LJV-Präsidium übergeben werden. Der Wolfsbeauftragte des KJV Parchim, Dietmar Villwock, vertrat gegenüber der Parchimer Zeitung die Auffassung, dass der Zeitpunkt für eine Regulation des Großraubtiers „eigentlich schon längst da“ sei. SE

Weiterlesen: http://www.jawina.de/positionspapier-zum-wolf-des-jv-parchim-im-wortlaut/

Beitragsbild: Positionspapier zum Wolf des JV Parchim. (Ausschnitt).

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