Mecklenburg-Vorpommern: 310.000 Euro im Jahr für landesweites Bibermanagement

Das landesweite Bibermanagement in Mecklenburg- Vorpommern kann beginnen, jubelt das Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern (LUMV) in einer aktuellen Pressemeldung: Durch die Kombination der Wasser- und Naturschutzförderrichtlinien sei es in Mecklenburg- Vorpommern erstmals möglich, sowohl die landesweite konzeptionelle Vorbereitung als auch die Maßnahmenumsetzung zu unterstützen. Mit den Mitarbeitern des Planungsbüros Umweltplan GmbH Stralsund sowie der Gesellschaft für Naturschutz und Landschaftsökologie Kratzeburg stünden „Spezialisten für eine kompetente Bearbeitung“ zur Verfügung. Dafür stehen jährlich rund 310.000 € im Rahmen der Wasserförderrichtlinie des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des Ländlichen Raums (ELER) zur Verfügung.

Dafür müssen die „Spezialisten für eine kompetente Bearbeitung“ aber auch was tun: „Sie werden Maßnahmen für mindestens drei Jahre in allen Landkreisen begleiten und steuern, erläutert das LUMV. „Dabei stehen beispielsweise Gewässerbegehungen mit den betroffenen Akteuren, die regelmäßige Kontrolle von Konfliktpunkten, die Vorbereitung von geeigneten Lösungsansätzen und Maßnahmen sowie die Dokumentation der Managementmaßnahmen und die Veröffentlichung auf einer Plattform im Mittelpunkt.“

Mehr kann man für lumpige 310.000 Euro Steuergelder im Jahr nun wirklich nicht verlangen. Oder? PM/SE

Beitragsbild: Von Biber gefällter Baum. Foto: SE

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