Landesjägertag Sachsen: Präsidentenwahl gescheitert

Die Neuwahl eines Präsidenten nach dem Rücktritt von Gerd Dittrich war einer der wichtigsten Tagesordnungspunkte auf der Jahreshauptversammlung des LJV Sachsen, der im Rahmen des  26. Landesjägertags am 23. April in Freital stattfand. Doch daraus wurde nichts: Die Wahl konnte aufgrund formaler Fehler nicht stattfinden, wie LJV-Geschäftsführer Jan-Walter Heikes gegenüber der Presse erklärte. Eine Gruppe von Delegierten hatte wegen nicht satzungskonformer Fristverletzungen eine Vertagung der Wahl beantragt. Der LJV hat nun zwei Monate Zeit, um die 140 Delegierten erneut – diesmal fristgerecht und formal korrekt – zur Wahl zu laden. In der Zwischenzeit führt weiterhin der stellvertretende Präsident Frank Conrad den Verband, der bislang auch einziger Bewerber um den Präsidentenposten ist. SE

Update: Pressemitteilung des LJV Sachsen zur „vertagten“ Wahl

Der LJV Sachsen hat eine Pressemitteilung zur gescheiterten Präsidiumswahl veröffentlicht. Darin heißt es:

„Der Landesjagdverband Sachsen e.V. bleibt nach dem Rücktritt von Dr. Gert Dittrich im letzten Dezember noch länger ohne bestätigten Präsidenten. Die am Samstag auf dem Landesjägertag geplante Wahl eines Nachfolgers kam nicht zu Stande. „Sie konnte aufgrund eines formalen Fehlers nicht stattfinden“, sagte Verbandsgeschäftsführer Jan-Walter Heikes. Dr. Dittrich hatte sein Amt Ende des letzten Jahres aus gesundheitlichen Gründen aufgegeben.
Somit war die Veranstaltung rein informeller Natur. Die Delegierten wurden durch den Rechenschaftsbericht des amtierenden Vizepräsidenten Frank Conrad über die Arbeit des Verbandes im letzten Jahr informiert. Desgleichen durch den Bericht des Schatzmeisters und der Rechnungsprüfer.
Mit acht Wochen Vorlaufzeit müssen nun alle 139 Delegierten zu einem neuen Termin für die Präsidiumswahl eingeladen werden. Voraussichtlich im Herbst 2016 soll gewählt werden. Bis dahin amtiert weiterhin der bisherige Stellvertreter Frank Conrad.“

Beitragsbild: Motto des 26. Landesjägertags Sachsen. Foto: Gisbert Steinbach

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