IWA 2018 – Reflexvisier, Drückjagd-ZF und Montage von Falke

Falke Optik bringt drei vielversprechende Neuigkeiten mit zur IWA 2018: Da ist einmal das Reflexvisier LE, das seine Herkunft aus dem Behördenbereich nicht verleugnen kann: Robustes Metallgehäuse, bis 10 Tauchtiefe wasserdicht, Nachtsichtgeräte-tauglich und schussfest bis .50 BMG sowie von -30 bis +60 Grad einsetzbar (Herstellerangaben).

Falke LE (li.) mit zusätzlich montiertem, wegschwenkbarem Vergrößerungsmodul. Foto: SE

Das Falke 1-8×26 wartet mit einem neuartigen Absehen auf. Das SAS (Speed Aiming Solution) Absehen ist bei geringer Vergrößerung ein von einem Kreis umgebener Leuchtpunkt, wie von (taktischen) Rotpunktvisieren bekannt. Bei höherer Vergrößerung verschwindet dieser Kreis und Markierungen zum Erfassen der Entfernung und weitere Hilfsabsehen für größere Distanzen werden sichtbar.

Falke 1-8×26 SAS. Foto: SE

Absehen des Falke 1-8×26 bei geringer Vergrößerung. Foto: SE

Unterseite der Montage. Gut zu erkennen: Die verschiedenen Befestigungsoptionen für die Ringe. Foto: SE

Aufgesetzte Montage. Foto: SE

Konstrukteur Michael Fischer hat nicht nur das SAS Absehen entwickelt, sondern (unter dem Markennamen Schmeisser) auch eine neue Montage für Picatinny-Schienen, die ohne Schrauben in Sekunden auf- und abgesetzt ist. Das funktioniert mit Federspannung, was bis Kaliber .308 Win. ohne Anziehen der Montageschrauben schussfest sein soll. Die Position der Ringe auf der Montage ist veränderbar, so dass sich der Montagespielraum für Zielfernrohre erhöht. Auch der in die Nuten der Picatinny-Schiene eingreifende Steg ist federnd gelagert: „Jetzt wandert sie nicht mehr“, erklärt Fischer.

Beitragsbild: Konstrukteur Michael Fischer mit der neuen Falke Montage. Foto: SE

 

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