Hessen: Nach Wolfsriss im Odenwald sollen Schäfer Zäune verstärken

Nachdem mittels DNA-Untersuchungen der Beweis erbracht wurde, dass Wölfe am 16. November in Hesseneck-Kailbach (Odenwaldkreis) acht Schafe gerissen und fünf weitere verletzt haben, ruft die hessische Umweltministeriin Priska Hinz (Grüne) die hessischen Schäfer dazu auf, die Weidezäune zu verstärken. „Hessen ist schon seit einiger Zeit ein Wolfserwartungsland. Das gilt natürlich auch für den Odenwald als wenig besiedeltes Gebiet mit großen landschaftlichen Freiflächen. Für Schäferinnen und Schäfer und alle anderen Tierhalter bedeutet das, dass sie alle Instrumente nutzen müssen, um ihre Herden auch wirksam zu schützen. Dazu gehören zu allererst Elektrozäune, aber auch Herdenschutztiere“, sagte Umweltministerin Priska Hinz gestern in Wiesbaden.

Es stünden in diesem Jahr noch Fördergelder zur Verfügung, um für den zusätzlichen Aufwand der regelmäßigen Zaunkontrollen aufzukommen, sagte die Ministerin. Das Land unterstütze die Schafhalterinnen und Schafhalter mit verschiedenen Beratungsangeboten, teilt das Umweltministerium mit. Der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH) biete umfangreiche Informationen rund um das Thema Herdenschutz an. PM/SE

Beitragsbild: Gerissenes Schaf (Archivbild). Foto: SE

2 Gedanken zu „Hessen: Nach Wolfsriss im Odenwald sollen Schäfer Zäune verstärken

  1. Kr.-Itisch

    Die Arroganz dieser Öko-Faschisten kann ich langsam nicht mehr ertragen. Wie sollen den bspw. Schäfer, die mit Ihre Schafen ziehen, ständig derart hohe Elektrozäune aufbauen, so dass kein Wolf mehr darüber kommt. Woher sollen denn in kürzester Zeit die Menge an Herdenschutzhunden hergenommen werden? Diese Tiere werden nur in kleinsten Zahlen gezüchtet. Und wer soll das, bei den Unsummen, die Schäfer verdienen, überhaupt bezahlen? Warum denken diese Gruppen nicht mal zu Ende, anstatt dauernd ihren indoktrinierten Sch…. loszuwerden. Das nimmt mittlerweile sektenartige Züge an. Leider auch bei Frau Hinz. Was sie z.B. zum Thema Jagd los wird, da kann gar nicht so viel essen, wie man kotzen möchte.

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  2. Ronbi

    Ein echter Fachmann Dr.Dr. Laurent Garde sagt in etw: „Es gibt keinen Herdenschutz. Wer wilde Wölfe will, muss zum Gewehr greifen.“
    Und das machen unsere französischen Freunde.

    Sonst kann man sagen in jedem Bundesland der gleiche Quatsch: Die Zaundebatte

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