Hessen: Kopov mit Giftköder getötet

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Einen qualvollen Tod starb ein Kopov aus Mittenaar-Ballersbach (Lahn-Dill-Kreis), nachdem er, wie die Polizei vermutet, einen illegal ausgelegten Giftköder gefressen hatte. Am 07.07.2018 bemerkte der Besitzer erste Veränderungen an seinem Hund, nachdem dieser im Bereich der Straßen „Am Bornacker“, „Auf der Grabenbach“ und der Herborner Straße kurz unbeaufsichtigt herumlief. Am Abend setzten Durchfall und Trägheit ein. Trotz Hinzuziehung eines Tierarztes verstarb die Kopov-Bracke am nächsten Tag. Die Symptome sprechen nach Ansicht des Veterinärs für eine Vergiftung durch Rattengift. Wo der Hund die Dosis aufnahm, kann derzeit nicht gesagt werden. Die Herborner Polizei ermittelt wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Die Ermittler warnen zum einen Hundebesitzer in dem genannten Bereich aufmerksam zu sein und bitten zum anderen um Hinweise zur Herkunft des Rattengifts. Hinweise nimmt die Polizei unter Tel.: (02772) 47050 entgegen.  PM

Beitragsbild: Kopov (Archivbild). Foto: SE

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