Hessen: Jäger bei Wildschweinjagd angeschossen

Am Freitag Morgen wurde in der Feldgemarkung zwischen Lützelwig und Casdorf (Schwalm-Eder-Kreis) ein 68 Jahre alter Jäger bei einer Wildschweinjagd durch einen Schuss verletzt. Nach derzeitigen Erkenntnissen der Polizei waren drei Jäger an der Jagd beteiligt. Bei der Erlegung eines Wildschweins erlitt einer der Jäger, ein 68 jähriger Homberger eine Schussverletzung. Der Verletzte wird derzeit im Krankenhaus behandelt, Lebensgefahr besteht nicht. Ob der Jäger durch einen Abpraller, einen Geschosssplitter oder einen in seine Richtung abgegebenen Schuss verletzt wurde, ist unklar. Die Umstände, die zu der Verletzung des Mannes führten, werden durch die Polizei untersucht. PM

Beitragsbild: Erlegtes Wildschwein. Foto: SE

4 Gedanken zu „Hessen: Jäger bei Wildschweinjagd angeschossen

  1. Ralf

    Jagd ist Jagd. Sowas passiert. Bedarf es der online-Erwähnung,, um Wasser auf die Mühlen der Jagdgegner zu geben- so álá die Jäger sind unnütz und sind nur eine Gefahr? Ich bitte dies ernsthaft in der Redaktion zu hinterfragen!!!Q

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    1. admin Beitragsautor

      Abgesehen davon, dass die Jagdgegner nicht auf die Jagdmedien angewiesen sind, um Wasser für ihre Mühlen zu gewinnen, lehne ich diesen Ansatz grundsätzlich ab: Sagen, was ist – das ist die Aufgabe. Aus taktischen, strategischen, volkserzieherischen oder sonstigen Motiven heraus unangenehme Sachverhalte zu verschweigen oder zu beschönigen, das ist Lücken- bzw. Lügenpresse – und die zerstört das ohnehin stark beeinträchtigte Vertrauen der Rezipienten in die Medien. Außerdem kann man aus jedem dieser Vorfälle etwas lernen: Und wenn einen nur daran erinnert, wie vorsichtig man mit den Kanonen umgehen oder bei der Schussabgabe verfahren muss. SE

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      1. Kr.-Itisch

        Vielleicht sollte man einmal erwähnen, dass es in jedem Betätigungsfeld Unfälle gibt. Man schaue nur mal in BG-Kliniken, wieviele Handwerker-Unfälle da behandelt werden. Wieviele Sportverletzungen gibt es Tag ein, Tag aus? Wieviele zum Teil Schwerstverletzte und Tote bringt uns der Straßenverkehr? Alle diese, so tragisch wie sie zum Teil sind, finden kaum bis gar nicht den Weg in die Berichterstattung. Ach, lesen wir eigentlich regelmäßig über Schusswaffen-Verletzungen mit Dienstwaffen?

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  2. Ralf

    Unfälle passieren überall, wie Kr.-Itisch richtigerweise bereits erwähnt hat. Da kann man noch so vorsichtig sein- das Unglück schläft nicht. Mir wurde ein Fall vor Jahren zugetragen, dass ein Geschoss im 90-Grad-Winkel im Wildkörper abgeprallt sei und im Baum neben eines Nachbarschützen eingeschlagen sei. Sowas passiert. Restrisiko bleibt immer. Aber auch bei Autofahren oder Schussabgaben auf Unfallwild durch Polizeibeamte z.B.. Man kann auch zu Hause beim Festerputzen abstürzen. Die meisten Unfälle passieren im Haushalt. Das Leben ist mit Gefahren verbunden- ÜBERALL.

    Bei wieviel Schussabgaben pro Jahr passiert wieviel? Es sind nicht wirklich viele Unfälle. Jedoch könnte man den Eindruck gewinnen- und Jagdgegner ziehen regelmäßig Bilanz- dass die jagdlichen Schussabgaben regelmäßig zu Jagdunfällen führen. Da steht nicht im Artikel, dass Millionen Schussabgaben unfallfrei verliefen. Da steht nur „wieder Jagdunfall“. Das verzerrt aus meiner Sicht stark das Bild der Wahrnehmung der Jagd in der Öffentlichkeit. Der Jagdgegner fühlt sich durch diese Einzelfälle bestätigt und spricht von der „unfallträchtigen Jagd“.
    Vorschlag von mir: vielleicht sollte man die Anzahl der „unfallfreien Schüsse“ von Schießstandbesuchen und Jagdeinsätzen auch mal nebenbei erwähnen.

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