Herdenschutz: Wenn 1,60-Meter-Festzaun nicht reichen

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1,60 Meter hohe Festzäune reichen nicht, um die Schafe eines sächsischen Schäfers vor dem Wolf zu schützen. Immer wieder überwinden Wölfe aus dem Rosenthaler Rudel die Weidezäune des Cunnewitzer Schäfers, 64 Schafe hat er schon verloren. Deshalb soll dort jetzt ein Pilotprojekt anlaufen, in dem zusätzliche Schutzmaßnahmen erprobt werden. So soll der 1,60 Meter hohe Festzaun zusätzlich mit einer stromführenden Litze oberhalb des Zauns gesichert, das Tor zur Koppel mit einer ausfahrbaren Elektrolitze aufgerüstet werden. 4000 Euro würden die Maßnahme für die betroffene Koppel kosten, die jedoch nur zehn Prozent der Weidefläche des Schäfers darstellt, berichtet die Sächsische Zeitung (SZ). Das Sächsische Ministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) hat den Schäfer „zu dem Förderantrag ermuntert“, so die SZ. Bisher wird „nur“ der Kauf von mobilen Elektrozäunen, Flatterband, Herdenschutzhunden, die Anschaffung und die Installation von Unterwühlschutz bei Wildgattern gefördert. Die Ausstattung von Festzäunen mit Elektrolitzen könnte künftig noch dazukommen. SE

Beitragsbild: Headline des Beitrags über den Pilotversuch in der SZ (Screenshot).

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