Groteske Anschuldigung gegen Jäger: „Alte und kranke Hunde auf Wildschweine gehetzt“

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Die Tageszeitung Trierischer Volksfreund (TV) setzt sich mit lügnerischen Anschuldigungen gegen Jäger auseinander, die im Zusammenhang mit Erntejagden bei Wallscheid (Rheinland-Pfalz, Landkreis Bernkastel-Wittlich) erhoben wurden: Angeblich setzten Jäger dort „rücksichtslos alte und kranke Hunde ein, die auf Wildschweine losgelassen würden und danach erschöpft und orientierungslos von den Freiwilligen Helfern der Feuerwehr eingefangen werden müssten.“ Den Anlass für diese grotesken Unterstellungen lieferte ein Einsatz von Stöberhunden in einem Maisfeld. Offenbar waren mehrere der Hunde dabei in der Umgebung gesehen worden und als freilaufende Hunde Polizei und Feuerwehr gemeldet worden.

Einer der Hunde wurde eingefangen, die beiden anderen gesichtet. Sie trugen Signalhalsungen mit der Telefonnummer der Halter darauf. Die widerwärtigen Anschuldigungen der angeblich „Zeugin“ erwiesen sich freilich als von einer bösartigen Phantasie frei erfunden: Ein vom TV befragter „Jagdhundeprofi“ stellte klar: „Hunde, die dafür im Mais jagen, müssen eine sehr gute Kondition haben. Einen alten Hund setzt keiner ein, da die Gefahr besteht, dass dieser kollabiert. […] Wir schützen allerdings unsere Hunde, die wehrhaft am Wild sind, zum Beispiel mit Schutzwesten, außerdem mit GPS-Geräten, so dass wir sie immer schnell finden. Und für viele Jäger ist ein Hund wie ein Familienmitglied, warum soll das bei Holländern oder Belgiern anders sein?“ SE

Beitragsbild: Betagter Jagdhund mit Signalhalsung. Foto: SE

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