FACE: Biodiversitäts-Manifest 2016 veröffentlicht

Der europäische Dachverband der Jagdorganisationen, FACE, hat den jährlichen Biodiversitäts-Bericht für 2016 veröffentlicht. Das Werk belegt den überragenden Anteil der europäischen Jäger für Natur- und Artenschutz. „Von den insgesamt 221 in diesem Bericht vorgestellten Projekten, an denen Jäger mitgewirkt haben, werden 43 Prozent in Natura-2000-Schutzgebieten durchgeführt“, erläutert FACE-Präsident Dr. Michl Ebner im Vorwort zum Biodiversitäts-Manifest 2016. „Dies ist bedeutend, da es den Mitgliedstaaten obliegt, einen günstigen Erhaltungszustan von Habitaten und Arten mit unionsweiter Bedeutung nach den Vorgaben der Naturrichtlinien zu sichern. In diesem Sinne zeigt unser Bericht Ihnen, dass Jäger in vielfältige Aktivitäten zur Finanzierung, Überwachung, Wiederherstellung und Erhaltung involviert sind.“

„Viele dieser Projekte“, so Ebner weiter,  „Involvieren und unterstützen auch andere laufende EU-Prozesse und Ziele wie etwa die Bekämpfung invasiver gebietsfremder Arten, die Arbeit mit Programmen zur Entwicklung des ländlichen Raumes im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik oder aber die Bekämpfung illegaler Tötungen. Unser Bericht zeigt außerdem auf, dass die Managementpraktiken der Jäger nicht nur den Wildarten, sondern auch vielfältigen anderen geschützten oder bedrohten Tieren und Pflanzen zu Gute kommen können.“

Der Bericht zeige, dass das Interesse der Jäger an der Natur sie motiviere, diese zu erhalten. Die Lösung und die Herausforderung für die Zukunft sei, die nachhaltige Nutzung der Natur so zu fördern, dass Jäger und andere Akteure ein unmittelbares Interesse daran hätten. Wenn diese positiven Synergien gebündelt würden, gelänge die Bewahrung der Natur ohne Mühe. PM

Beitragsbild: Biodiversitäts-Manifest 2016. Grafik: FACE

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