DJV gibt Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2017 heraus

Ob Wildpflanzen zur Energiegewinnung, Waffenrecht oder Wolfsmanagement: Jagd hat viele Facetten. Der DJV hat fünf Parteien zu jagdpolitischen Themen befragt und die Antworten als Wahlprüfsteine aufbereitet. Was Jägerinnen und Jäger vor der Wahl wissen sollten.

Im Vorfeld der Bundestagswahl hat der Deutsche Jagdverband (DJV) die fünf großen Parteien CDU/CSU, SPD, Bündnis90/Die Grünen, DIE LINKE sowie die FDP zu ihren jagdpolitischen Einstellungen befragt. Die insgesamt 26 Fragen gliedern sich in die Themenbereiche Jagdpolitik, Naturschutz, Landwirtschaft und Waffenrecht. Zusätzlich konnten die Parteien drei gute Gründe nennen, weshalb Jägerinnen und Jäger sie wählen sollten. Die zweiseitige Übersicht gibt eine grobe Orientierung darüber, wie die Parteien im Vergleich mit der DJV-Position zu ausgewählten Themen geantwortet haben. Ausführliche Antworten finden Interessierte unter www.jagdverband.de/wahlpruefsteine2017.

Wahlprüfsteine 2017: Zweite Seite der Kurzübersicht zu ausgewählten jagdpolitischen Themen und den Antworten der Parteien in Relation zur DJV-Position. Quelle: DJV

Ausführliche Version der Wahlprüfsteine hier.

Beitragsbild:  Wahlprüfsteine 2017: Erste Seite der Kurzübersicht zu ausgewählten jagdpolitischen Themen und den Antworten der Parteien in Relation zur DJV-Position. Quelle: DJV

5 Gedanken zu „DJV gibt Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl 2017 heraus

  1. MH

    Wie schön die Grinsegesichter bei der CDU auch aussehen mögen, in der Realität hat es sich in Hessen gezeigt, wer beim Thema Jagd Koch ist und wer Kellner. Umgekehrt bekennt sich in Hessen die SPD praktisch ohne wenn und aber zur Jagd; was mit der SPD in NRW passiert ist, wissen wir alle (Koch und Kellner). Letztlich ist es also der Koalitionspartner, ohne den keine der „großen“ Parteien regieren kann, der den Kurs bestimmen wird.

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  2. Kurt

    Hätte man nicht alle Parteien befragen sollen, die Aussicht haben in den Bundestag zu gelangen? Bekanntlich stimmen ( bzw. können ) ja bei der Verabschiedung von Gesetzen ja alle Bundestagsabgeordneten mit abstimmen. Was jeder wahlberechtigter Bürger für eine Partei wählt bleibt ihm selbst ohnehin überlassen.

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  3. Ralf

    Frau Hendricks hat den NABU-Vorsitzenden Flasbarth (NABU-Vorsitz 92-03) zum Umweltstaatssekretär gemacht. Die Bundespolitik ist die Entscheidende und die Richtungweisende.

    Ein Beispiel:
    Auch wenn Flasbarth in einem Interview am 19.06.17 bezüglich des Zeitpunktes der Erreichung eines günstigen Erhaltungszustandes der Wölfe gesagt haben soll: „Es wird vermutlich nicht mehr als eine Dekade dauern.“ , so hat er dennoch noch keine adäquate Regelungen für Wolfabschüsse ab dem Zeitpunkt der Erreichung des günstigen Erhaltungszustandes verlautbaren lassen. Überlässt er diese für seine Lobbyarbeit unliebsame Entscheidung lieber der CDU nach der Wahl, damit er seine Wähler nicht vergrämt? Mir scheint es so. Soll die CDU das auslöffeln. Dann kann man auch besser mit dem Finger drauf zeigen und den Pseudo-Natur- udn Tuerschützern weißmachen, dass man sowas nicht tun würde. Weil der Wolf ja in sovielen Gesetzen geschützt ist.
    Die SPD, die zwangsläufig auch die Grünen (und vielleicht auch die Linke?) mit ins Boot holen müsste, um auf genügend Prozente zu kommen, ist aus meiner Sicht unwählbar geworden.

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