Ausrüstung

Test: Jagdhose Deerhunter Rogaland

Es soll Leute geben, die der Meinung sind, dass eine normale Jagdhose (also eine ohne Spezialfunktionen wie Thermo oder Sauenschutz) keinen dreistelligen Betrag kosten muss, ja, nicht kosten darf. Begründet wird diese Auffassung üblicherweise mit der Schlichtheit, die die Jagdhose als Erzeugnis kennzeichnet und einen höheren Preis nicht wirklich rechtfertigt und der aus Erfahrung gewonnenen Einsicht, dass man jede Jagdhose, ob teuer oder billig, im Jagdeinsatz früher oder später kaputt kriegt. Irgendwann kommt schon das Dornengestrüpp oder der Stacheldraht, der das gute Stück in Fetzen gehen lässt, weshalb die Sparsamkeit gebietet, keine übertriebenen Summen dafür auszugeben. Die Anhänger dieser Auffassung pflegten lange auf die Bundeswehrhose zu setzen, die anscheinend jedoch den Weg der Jeanshose gegangen ist: Begleitete eine Jeans einen früher durch ganze Lebensabschnitte, mit jeder Wäsche unmerklich ausbleichend und lange Zeit durch Alterung nur ansehnlicher werdend, so ist daraus heute ein schon beim Kauf künstlich gealtertes Verschleißteil geworden, dass nach ein, zwei Saisons verbraucht und abgenutzt in die Altkleidersammlung wandert.

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Tracker Hunter for iPhone und iPad

Tracker Hundeortung jetzt als native App für Apple iOS

Die neue Tracker Hunter® 4 App für iPhone und iPad steht ab sofort im AppStore zum Download bereit. Tracker Hunter® 4 wurde speziell für das Apple-Betriebssystem iOS entwickelt und läuft daher noch schneller, stabiler und zuverlässiger. Mit der neuen App hat Tracker Kundenwünsche nach einer intuitiven Bedienung konsequent umgesetzt: Die wichtigsten Buttons liegen immer im Blickfeld, Anwender müssen kaum noch Einstellungen vornehmen. Beim Starten der App landet der Kunde direkt auf der Karte, es ist kein manueller Login mehr nötig.

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Schrotmunition: Problematische Alternativen

Studie zu Metallionenfreisetzung aus Schrotmunition in Gewässern – Munition mit Risiken und Nebenwirkungen

Das war wohl abzusehen: Wegen der Vergiftungsgefahr für Vögel und Umwelt ist die Jagd mit Bleischrot inzwischen in vielen Ländern stark eingeschränkt oder ganz verboten. Doch muss alternative Munition nicht unbedenklich sein, belegt ein Team der Technischen Universität München (TUM) in einer aktuellen Studie.

Aufgrund ihrer ballistischen Eigenschaften galten Bleischrote bislang als optimale Munition für die Jagd auf Wasservögel. In die Kritik geriet dieses Material, als Bleivergiftungen bei Enten und Seeadlern beobachtet wurden, die die Schrotkugeln beim Gründeln oder mit der Beute aufgenommen hatten.

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Wildgalgen und Bergehilfe: Kopfunter Aufbrechen im Revier

Aus Thüringen kommt eine Kombilösung zum Bergen schweren Wildes und dessen Aufbrechen kopfunter hängend – Bergehilfe und Wildgalgen in einem.

Ein Beitrag von Frank Martini

Die vor einer Dekade neu in Kraft getretenen Hygieneregeln für die Jagd haben zu einem Bewusstseinswandel geführt. Statt wie früher unsere Beute am Boden liegend aufzubrechen, sollen wir sie heute dazu kopfunter aufhängen. Und dabei vom bildhaften „Aufbrechen“ zugunsten einer älteren Technik, dem Ringeln, auf ein Öffnen des Schlosses möglichst verzichten. Beides bringt – abgesehen von unseren auch nicht jünger werdenden Bandscheiben – für die hygienische Wildbretgewinnung tatsächlich auch handfeste Vorteile: Was ich nicht öffne, kann auch kaum mit Keimen kontaminiert werden. Und beim Aufhängen des Stücks mit dem Kopf nach unten verlagert die Schwerkraft das Gescheide Richtung Kammer – das Risiko eines ungewollten Schnitts oder Stichs in die Verdauungsorgane wird so ebenfalls erheblich minimiert. Hinzu kommt die vom Gesetzgeber geforderte weitgehende Ausblutung des Wildkörpers in dieser Lage. Auch ohne dass man dazu kontaminationsträchtig mit der Messerspitze an den Brandadern herum schneidet, wie früher propagiert.

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„Zertifizierte Keilerschutzhosen können Schnittverletzungen durch die Eckzähne der Keiler vermeiden“

Der JAWINA-Bericht über die Zertifizierung von Sauenschutzhosen durch die KWF hat einige Fragen aufgeworfen. In Leserkommentaren und Mails an die Red. ging es vor allem um die 7,05 Joule, mit denen der Keilerzahn auf das Testgewebe trifft und um die Frage, warum verbreitete Fabrikate bisher nicht zertifiziert sind – bzw. warum die Ergebnisse nicht veröffentlicht wurden. Lars Nick, der beim KWF für die Prüfung von Keilerschutzhosen zuständig ist, hat zu den Anfragen Stellung genommen:

JAWINA-Leser Anko in einem Leserkommentar: „Wenn ich es richtig verstehe, fällt der imitierte Keilerzahn mit einem Gewicht von 105,3 Gramm mit der Spitze aus einer Höhe von 65 cm auf das Prüfstück, „um einen Aufprall von (7,05 ± 0,2) J herbeizuführen.“

Lars Nick: „Das Fallgewicht, mit dem der Keilerzahn ausgestattet ist, beträgt allerdings von Seiten des Prüfstandes 1 Kg, zu dem dann der nachgeschmiedete Keilerzahn addiert wird; wir kommen in der Masse also deutlich höher als die 105 g, die Kommentator „Anko“ vermutet, somit erreichen wir die 7,05 Joule.

Leider konnten wir die Energie eines Keilerangriffs nicht messen bzw. haben auch keine Literaturangaben recherchieren können. Die Aussagekraft dieses Wertes an sich wäre auch begrenzt, da der Keiler ja nicht gegen eine Wand läuft, sondern gegen einen Schützen, dessen Bein nachgibt und die Energieübertragung schon dadurch reduziert wird. Eingangs haben wir uns an der Prüfvorschrift für Fleischerei-PSA orientiert. Dort wird mit der gleichen Energie der Unfall mit einem abrutschenden Ausbeinmesser simuliert. Den fertigen Prüfstandsaufbau haben wir dann mit einer Hose testen können, die einem echten Unfall standhielt, im Test aber durchgefallen ist. Inzwischen habe ich von zwei weiteren Keilerangriffen erfahren, die auf bereits zertifizierte Hosen erfolgten und erfolgreich abgewehrt wurden, wenngleich Hämatome unter der Aufschlagstelle entstanden. Wir können also davon ausgehen, dass die Keilerschutzhosen, die nach diesem Prüfverfahren zertifiziert wurden, Schnittverletzungen durch die Eckzähne der Keiler vermeiden können.

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3M Peltor LEP-100E: „Funktion, Sitz und Richtungshören top“

Als möglichen „Kompromiss für Berliner und andere notgedrungen Schalldämpferlose“ hat JAWINA-Leser Anko die „taktischen Gehörstöpsel“ LEP-100E von 3M Peltor getestet. Das sind elektronische In-Ear-Gehörschützer, die wie elektronische Kapselgehörschützer laute Geräusche wie den Schussknall elekronisch dämpfen, leise Geräusche aber durchlassen oder auf Wunsch sogar verstärken. Die Peltor LEP-100E werden im Komplettset mit einer mobilen Ladestation geliefert, zum Aufladen dient ein USB-Kabel, wahlweise kann die Ladebox auch mit drei AA-Batterien bestückt werden. Die voll aufgeladenen Ohrstöpsel sollen bis zu 16 Stunden lang bis zum nächsten Aufladen durchhalten. Ohrstöpsel, Kabel und Ladeelektronik sind in einer handlichen und stabilen Kunststoffbox untergebracht. Stöpsel und (geschlossene) Ladestation sind nach IP 54-Norm wasserfest. Das Komplettset kostet knapp 340 Euro.

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KWF zertifiziert Keilerschutzhosen

Weitgehend unbemerkt von der Weltöffentlichkeit hat das Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V. (KWF) in Zusammenarbeit mit der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel Gastgewerbe (BGN) ein Prüfverfahren für Keilerschutzhosen entwickelt. Bereits im Februar 2016 hatte das KWF u.a. auch die JAWINA-Redaktion zu einem Workshop geladen, bei dem die zuvor an verschiedenen Materialien vorgenommenen Versuche zur Ausgestaltung der Prüfverfahren diskutiert werden sollten. Das Prüfverfahren mit dem Titel „Technische Spezifikation zur Prüfung von Keilerschutzhosen“ ist mittlerweile fertiggestellt, es sind bereits fünf Keilerschutzhosen nach diesem Prüfgrundsatz zertifiziert worden. Durchläuft eine Keilerschutzhose erfolgreich das Testverfahren, so wird dies dem Hersteller mit einer EG-Baumusterbescheinigung bestätigt.

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IWA-Nachlese: Elektronisches Waffenhandelsbuch TTE-Waffenkartei

Ab 2019 wird es gesetzlich vorgeschrieben sein, dass bestimmte Transaktionen zwischen Waffenherstellern und –händlern an das Nationale Waffenregister (NWR) gemeldet werden. Das bedeutet beträchtlichen Mehraufwand für Händler und Hersteller durch die Umstellung auf neue Prozesse und weitere Behördenmeldungen. Denn die gesetzlichen Regelungen zum NWR sehen z.B. vor, dass künftig der gesamte„Lebenszyklus“ einer Waffe abgebildet werden soll, d.h. der vollständige Weg von Herstellung bzw. Import über verschiedene Besitzer bis hin zur Vernichtung oder Export. Da die momentan auf Waffen angebrachten Seriennummern  nicht eindeutig sind, werden zur eindeutigen Identifikation von Waffen bzw. Waffenteilen künftig sogenannte NWR-IDs (ca. 20-stellig) angewendet, die zentral vergeben werden. Gesetzlich relevante Daten wie Seriennummern zu Waffen bzw. Waffenteilen sind ebenfalls an das NWR zu senden: Es soll zu jeder Zeit klar sein, wo sich welche Waffe bzw. welches Waffenteil befindet.

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Stil und Äktschn: Die Steel Action HS in der Jagdpraxis

Wie bewährt sich der neue Geradezugrepetierer Steel Action HS in der Jagdpraxis – JAWINA-Leser hunter69 hat die Waffe in der Drückjagdsaison wie auf dem Ansitz gründlich erprobt.

Ende 2016 rumorte es auf einschlägigen Internetseiten mit einer Ankündigung eines neuen Geradezugrepetieres namens Steel Action. Viel war zum Anfang nicht rauszubekommen, doch langsam lüftete sich etwas der Schleier und die ersten Bilder tauchten auf, mit der Ankündigung, dass die Vorstellung auf der IWA 2017 erfolge.

So weit so gut, liebäugelte ich doch gerade mit einem anderen Geradezugrepetierer eines deutschen Herstellers, der für Herzblut, Handwerk und korrekte Preise steht, anstatt mit gut gemachtem Marketing seine Produkte an die teilweise engstirnige Kundschaft zu bringen. Was mich aber an diesem Repetierer störte, war die sehr kleine Sicherung und der gewöhnungsbedürftige Handspanner. Das wurde schon besser und in einem von anderen Herstellern gelöst.

Nun kommt ein Büchsenmacher aus Köln daher und versucht den großen Machern der Branche die Stirn zu bieten. Geht ja wohl gar nicht! Doch genau mein Ding. Die Steel Action wurde auf der IWA vorgestellt (siehe auch hier), ein Kumpel war auf dem Stand und war begeistert. Nun gings ans Recherchieren. Telefon raus und Steel Action angerufen. Alle Fragen wurden kompetent beantwortet, Sonderwünsche na klar – kein Thema, aber diese wurden auch mal hinterfragt und korrigiert. Kaufentscheidung garantiert nicht heute und hier am Telefon, weil ich die Katze nicht im Sack kaufe.  Anstatt betretenem Schweigen kam vom anderen Ende ein kurzes „na klar, nehmen sie die Waffe ruhig in die Hand und schießen sie damit, sie werden begeistert sein.“

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Markenname Docter verschwindet

Aus Docter wird Noblex

Die Produkte des thüringischen Optik-Unternehmens Noblex kommen ab sofort nicht mehr unter dem Markennamen „Docter“ auf den Markt, sondern tragen den Unternehmensnamen Noblex. Das teilt das thürinigische Unternehmen in einer Presseerklärung mit. Die Noblex GmbH, Hersteller für hochwertige Optiken für den Jagdbereich, verstärke so seinen Markenauftritt, heißt es. Der Name „Docter“ wird künftig nicht mehr genutzt. „Wir haben uns ganz bewusst für die Namensänderung entschieden“, sagt Geschäftsführer Roger Steiner. „Wir vereinheitlichen damit unsere Außenwirkung und stärken unsere Marke. Ab sofort ist ganz klar: alles was von Noblex kommt, heißt auch so.“ PM

Beitragsbild: Neuer Name, vertrautes Logo: Docter heißt jetzt Noblex. (Screenshot)

IWA-Nachlese: Hochwertige Jagdmesser von Maserin

Die traditionsreiche italienische Messerschmiede Maserin stellte zur IWA 2018 eine Serie hochwertiger, schlichter Klappmesser für die Jagd vor: Die Maserin Nimrod Messer sind, je nach gewählten Griffmaterial – zur Auswahl stehen Carbon, GFK (G10) und Micarta – sehr schlank und leicht. Das Nimrod ist für ein Klappmesser aufgrund des übersichtlichen Mechanismus‘ sehr gut zu reinigen. Die 9,5 Zentimeter lange Klinge besteht aus Böhler M390, einem pulvermetallurgischen Stahl der bei einer Rockwell-Härte von HRC 60 extrem hohen Verschleißwiderstand bei hoher Korrosionsbeständigkeit und sehr guter Schleifbarkeit verspricht. Leider, muss man sagen, weist das Maserin Nimrod aufgrund des Daumenlochs in der Klinge die Funktionalität eines Einhandmessers auf, weshalb die Verwendung in Deutschland aufgrund waffenrechtlicher Bestimmungen nicht gänzlich unproblematisch ist.  SE

Weitere Versionen des Maserin Nimrod. Foto: SE

Beitragsbild: Maserin Nimrod mit Micarta-Griffschalen. Foto: SE

IWA 2018: GPO – German Precision Optics

Das 2015 von dem ehemaligen Zeiss-CEO Richard Schmidt gegründete Unternehmen German Precision Optics, GPO, steckt hinter der Premium-Linie der Geco Zielfernrohre, die von RUAG vermarktet werden. Im Rest der Welt bietet GPO eine breite Palette an Optik-Produkten unter eigenem Namen an. Zur IWA 2018 stellt GPO einige Zielfernrohre vor wie das Passion 3-12x56i mit Leuchtabsehen (899 Euro) und das 6-24×50 (999 Euro) aus der Serie mit 4fach-Zoom. Neuzugang bei den 6fach-Zoom-ZFs ist das GPOTAC 1-6x24i mit beleuchtetem taktischen Absehen (1599 Euro). Ein Preishammer ist das mit Abbe-König-Prismen ausgestattete Fernglas Passion 8×56 ED: Gehäuse und Brücke bestehen aus Magnesium, die versenkbaren Augenmuscheln aus Aluminium, 699 Euro ruft GPO für das 8×56 auf, 749 für das 10×56. SE

GPO Fernglas Passion 8×56. Foto: SE

Beitragsbild: GPO CEO Richard Schmidt am Stand seines Unternehmens auf der IWA 2018. Foto: SE

IWA 2018: Steyr Carbon mit schalldämpfertauglicher offener Visierung

Steyr Mannlicher präsentiert mit der Steyr Carbon ein Jagdgewehr mit einem Carbon-Schaft, der leicht, stabil und äußerst griffgünstig ist. Die Steyr Carbon gibt es sowohl als Handspannsystem SM12 als auch in der Variante CL II mit der bewehrten 3-Stellungs Radsicherung. Vier Ausführungen gibt es: Als Standard in den Kalibern: .308 Win., .270 Win., .30-06 Spr. Als Magnum im Kaliber: .300 Win.Mag. Als ultra-leichte Light-Version in den Kalibern: .308 Win., .270 Win., .30-06 Spr. Als Heavy Barrel in den Kalibern 6,5 Creedmoor und .338 Lap. Mag.

Steyr FlexSight: Ein leichter Druck auf das unter Federspannung stehende Korn… Foto: SE

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IWA 2018 – Reflexvisier, Drückjagd-ZF und Montage von Falke

Falke Optik bringt drei vielversprechende Neuigkeiten mit zur IWA 2018: Da ist einmal das Reflexvisier LE, das seine Herkunft aus dem Behördenbereich nicht verleugnen kann: Robustes Metallgehäuse, bis 10 Tauchtiefe wasserdicht, Nachtsichtgeräte-tauglich und schussfest bis .50 BMG sowie von -30 bis +60 Grad einsetzbar (Herstellerangaben).

Falke LE (li.) mit zusätzlich montiertem, wegschwenkbarem Vergrößerungsmodul. Foto: SE

Das Falke 1-8×26 wartet mit einem neuartigen Absehen auf. Das SAS (Speed Aiming Solution) Absehen ist bei geringer Vergrößerung ein von einem Kreis umgebener Leuchtpunkt, wie von (taktischen) Rotpunktvisieren bekannt. Bei höherer Vergrößerung verschwindet dieser Kreis und Markierungen zum Erfassen der Entfernung und weitere Hilfsabsehen für größere Distanzen werden sichtbar.

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IWA 2018: Bifrost – neuer Kunststoff-Schaft von GRS

Der norwegische Schaft-Spezialist GRS ist eine der ersten Adressen für ergonomische, verstellbare Schäfte für Jagd- und Sportwaffen. Zur IWA 2018 präsentiert GRS den neuen Bifrost-Schaft, einen Fiberglas-verstärkten Kunststoffschaft mit vielfachen Anpassungsmöglichkeiten: Schaftlänge, höhenverstellbare Schaftbacke, eine sowohl in der Höhe wie im Winkel einstellbare Schaftkappe – damit lässt sich der GRS Bifrost Schaft optimal für jeden Schützen und für jede Anwendung anpassen. Pistolengriff und Vorderschaft sind gummiert für optimalen Grip, Vorder- und Hinterschaft sind für die Anbringung von Picatinny-Schienen vorbereitet. Der GRS Bifrost wiegt 1,35 Kilogramm, ist in Braun- und Grüntönen und als Rechts- oder Linksausführung für viele Waffentypen von Mauser 98 über Remington 700, Tikka T3 und Blaser R8 erhältlich. SE

Beitragsbild: Oscar Haugen, CEO von GRS, mit dem neuen Bifrost-Schaft auf der IWA 2018. Foto: SE

IWA 2018: Tempus – Rotpunktvisier von Leica

Leica stellt zur IWA 2018 das Rotpunktvisier Tempus ASPH. vor. Die Asphäre soll für eine scharfe und brillante Leuchtpunktabbildung, hohe Bildqualität und ein gutes Einblickverhalten sorgen. Der Leuchtpunkt lässt sich in 12 Stufen dimmen und soll auch bei Sonnenschein oder Schnee gut zu sehen sein. Das Tempus ASPH. ist aus einem vollen Aluminiumkörper gefräst, das Gehäuse wirkt kompakt, leicht und stabil. Das Tempus ist in zwei verschiedenen Varianten erhältlich: Entweder mit der Leuchtpunktgröße 3,5 MOA für mehr Sichtbarkeit der Zielmarke oder mit der Leuchtpunktgröße 2,0 MOA für weniger Abdeckung des Ziels. Beide Versionen sind ab März 2018 zum Preis von 550 Euro im Fachhandel verfügbar. PM/red.

Beitragsbild: Leica Tempus ASPH. Foto: SE

IWA 2018: Strasser RS14 – modularer Geradezugrepetierer

Die Strasser RS14 ist ein modularer, leicht und blitzschnell zerlegbarer Geradezugrepetierer. Dank eingefräster Picatinny-Schiene lassen sich Optiken mit einer Vielzahl von Montagen preiswert und stabil montieren. Konstrukteur Martin Skrivanek stellt das Gewehr auf der IWA 2018 vor.

IWA 2018: Kahles 525i – Profi für lange Distanzen

Das Kahles 525i ist das neue Flaggschiff von Kahles im Bereich der taktischen Zielfernrohre. Das K525i bietet sich bei dem Vergrößerungsbereich von 5-25fach und 56er Objektiv als taktisches Zielfernrohr für lange Distanzen an. Die klar definierten, präzisen Klicks der gegen versehentliches Verdrehen gesicherten Absehenverstellung, zusammen mit der hohen Wiederholgenauigkeit sollen höchste Präzision und Zuverlässigkeit ermöglichen. Alle Bedienelemente sind mit der bevorzugten Hand ohne Übergreifen aus der Schussposition zu bedienen. Die wesentlichen Informationen auf den Türmen sind aus der Schusspositon klar und gut lesbar und der große Verstellweg bietet ausreichend Verstellreserve. Das K525i ist mit fünf Leuchtabsehen in der 1. Bildebene erhätlich. Das K525i ist ab August 2018 im Fachhandel zum empfohlenen Verkaufspreis von € 3.300 erhältlich.

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IWA 2018: Daniela von Liebe – mit Liebe gemacht

Die Münchnerin Daniele von Liebe bietet Country Couture vom Feinsten, wie zum Beispiel Jagd-Signalbänder, Taschen und Jagdbekleidung aus bestem bayerischen Tuchloden und weichem, wetterfestem italienischem Kalbsleder. Regional hergestellt, in traditioneller Handarbeit beim Täschner. Die Liebe zum Detail zeigt sich selbst bei einem so schlichten Produkt wie den Signalbändern von Daniela von Liebe: Das Hoch- und Niederwildmotiv in Signalorange ist nicht etwa aufgedruckt, sondern in aufwendiger Stepptechnik auf dem grünen Lederband vernäht. Zur Befestigung am Hut: dient ein Kordelstopper in Tannenzapfenform für die sichere, jeder Hut-Größe angepasste, lautlose Befestigung, zum Lieferumfang gehört ein handbedrucktes Baumwollsäckchen zur Aufbewahrung und zum Verschenken. red.

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IWA 2018: Ledlenser bringt Stirnlampe mit Rotlicht

Gleich drei interessante Neuheiten hat Ledlenser mit zur IWA 2018 gebracht: Die Ledlenser MH4 ist eine sehr kompakte und leichte Stirnlampe für Jäger und Angler (zu erkennen an der Farbgebung: grün-braun matt). Mit nur 92 Gramm Gewicht bringt sie 200 Lumen (Herstellerangaben) – und das bis zu 35 Stunden lang.

Mit der MH8 hat Ledlenser nun eine Stirnlampe mit Rotlicht im Programm, wobei das untertrieben ist: Die seitlich neben der weißen LED (600 Lumen) sitzende Multicolor-LED kann auch grün und blau – interessant für diverse Einsatzzwecke zum Beispiel bei der Nachsuche. Schwenkbarer Lampenkopf, stufenlose Fokussierung des Lichtstrahls, mit USB-Kabel aufladbarer Lithium-Ionen-Akku, der durch AA-Batterien ausgetauscht werden kann sind weitere Features.

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IWA 2018: Garmin Xero Bow – Bogenvisier mit Entfernungsmesser

Eine spannende Neuheit für Bogenjäger stellt Garmin mit dem Xero Bow Bogenvisier vor – wobei das Xero Bow mit Bogenvisier unzureichend beschrieben ist. Schließlich wartet es nicht nur mit integriertem Laserentfernungsmesser, sondern auch mit einem Ballistikrechner auf. Zunächst visiert man das Ziel durch das große, viel Überblick ermöglichende Sichtfenster des Xero Bow an. Zum Messen der Entfernung wird ein roter Punkt in das Sichtfeld eingespiegelt. Die gemessene Entfernung wird digital angezeigt, der Punkt wechselt die Farbe – der grüne Punkt zeigt jetzt den Haltepunkt an, wobei der Winkel, in dem der Bogen gehalten bzw. der Pfeil abgeschossen wird, in die Berechnung einfließt.

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IWA 2018: Hultafors – die Axt im Walde

Die Hultafors Aby ist eine vielseitig einsetzbare Axt: Der lange dünne Stiel macht die Aby einerseits leicht, verleiht einem damit geführten Spalthieb jedoch große Wucht. Die Schneide ist gerade, die Fingermulde unterhalb des Kopfs erlaubt präszise Schnitzarbeiten. Die Hultafors Aby ist die richtige Axt, um Unterstände zu bauen, Feuerholz zu spalten und Schnitzarbeiten durchzuführen: Sprich. Die perfekte Waldaxt. red.

Beitragsbild: Schlank und führig: Hultafors Aby

IWA 2018: Integrierte Sauensonne – Jagduhr von Sinn

Die Frankfurter Uhrenmanufaktur Sinn ist jedem Liebhaber hochwertiger Uhren und Chronographen ein Begriff. Zur IWA 2018 stellt Sinn die Jagduhr 3006 mit starkem Haben-wollen-Effekt vor. Das besondere Merkmal der Jagduhr 3006 ist die Mondlichtanzeige bei 6 Uhr. Das Automatikwerk Valjoux 7751 steckt in einem Gehäuse aus satiniertem Edelstahl, das durch Tegiment-Technologie besonders kratzfest ist. Unter dem beidseitig kratzfesten Saphirglas ist außer der (auch bei Dunkelheit hervorragend ablesbaren) Uhrzeit noch eine 24-Stunden-Anzeige mit integrierter Tag-Nacht-Anzeige, ein Zeigerdatum und eine Wochentags- und Monatsanzeige zu sehen. Die Jagduhr 3006 ist druckfest bis 20 bar und unterdrucksicher. Sie kostet mit Lederarmband 3690, mit Metallarmband 4010 und mit Silikonarmband 3910 Euro.

Beitragsbild: Jagduhr 3006 von Sinn. Foto: SE

IWA 2018: Fällkniven – Schönheiten aus Schweden

Die schwedische Messerschmiede Fällkniven hat unter Jägern eine treue Fangemeinde, vor allem der schnörkellose Klassiker F1 erfreut sich großer Beliebtheit. Auf der IWA 2018 stellt Fällkniven drei neue Griffmaterialien für die schönen Klappmesser des Unternehmens vor und das kleine TK6 mit feststehender Klinge. Die Klappmesser kosten zwischen 340 (Eisenholz) und 450 Euro (Hirschhorn), das TK6 340 Euro mit Cytel-Scheide und 400 mit Lederscheide. red.

Klappmesser von Fällkniven mit neuen Griffmaterialien.

IWA 2018: Flinten-High-Tech von Beretta

Die neue Beretta DT 11 Black Pro weist eine ganze Reihe innovativer Neuerungen auf. Sie ist aus der engen Zusammenarbeit mit dem Beretta Shooting Team entstanden und konnte auf Anhieb einen Olympiasieg für sich verbuchen. Alle Maße und Winkel des mit TSK entwickelten Schaft sind stufenlos verstellbar und lassen sich so exakt und reversibel für verschiedene Disziplinen  wie Trap, Skeet und Jagd, aber auch für jeden Schützen anpassen. Zum Feintuning tragen auch die Laufgewichte bei, die bei Bedarf leicht und schnell entfernt oder verändert werden können. Der Pistolengriff des Schafts schmiegt sich in die Hand des Schützen, als wäre er angewachsen.

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IWA 2018: Wärmebildkamera mit ZF-Vorsatz-Option von Night Pearl

Das tschechische Unternehmen Night Pearl stellt auf der IWA 2018 zwei neue Wärmebildkameras (WBK) vor, die sich sowohl als normale WBK, als auch als Vorsatzgerät für ein vorhandenes Zielfernrohr nutzen lassen: Night Pearl SEER 35 und Night Pearl SEER 50, die sich im wesentlichen durch die Brennweite des Objektivs (35 bzw. 50 mm) unterscheiden. SEER 35 und 50 lassen sich mit dem von Night Pearl selbst gefertigten und exakt auf das jeweilige ZF-Modell abgestimmten Adapter mit einer stabilen Klemmvorrichtung schnell und bombenfest auf das ZF montieren – aufgrund der drohenden ASP-Gefahr sind Genehmigungen für den Einsatz dieser Technik in einigen Bundesländern beschlossen oder im Gespräch. Die Bildqualität ist ausgezeichnet, der zuschaltbare intelligente Farbmodus ermöglicht es, Hindernisse in der Flugbahn des Geschosses besser zu erkennen als im herkömmlichen Schwarzweiß-Modus. Das Absehen des ZF ist gut zu erkennen. Gut gelöst ist auch die Bedienung des Night Pearl SEER 35 und 50:

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IWA 2018: Hausken Schalldämpfer – deutlich leichter bei gleicher Dämpfung

In diesem Video erklärt Gunnar Petrikat von RUAG auf der IWA 2018, wie man den richtigen Hausken-Schalldämpfer für sein Jagdgewehr findet. Und wie es Hausken gelungen ist, bewährte Schalldämpfer wie den Jakt WD 60 XTREM MK2 deutlich leichter zu machen – bei gleicher Dämpfungsleistung.

Hausken: Gleiche Dämpfungsleistung bei deutlich reduziertem Gewicht, dadurch weniger Kopflastigkeit der Jagdwaffe bei montiertem Schalldämpfer.

 

IWA 2018: Le Chameau – Luxus in Gummi und Leder

Anlässlich des 90jährigen Bestehens von Le Chameau stellt das Unternehmen auf der IWA 2018 die luxuriöse und exklusive Prestige Kollektion vor. Die Kollektion enthält handgefertige Sondermodelle der bekannten Gummistiefel Chasseur Cuir (ledergefüttert), Chasseur Neo Prestige, Vierzonord Prestige und Vierzon Prestige. Die Stiefel werden in limitierter Auflage bei Le Chameau von Hand gefertigt und sind ab Juli zu Preisen ab 225 Euro im Handel.

Leicht und komfortabel: Le Chameau Chameau-Lite LCX. Fotos: SE

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IWA 2018: Ladies Collection von Deerhunter

Deerhunter, der dänische Spezialist für jagdbekleidung stellt auf der IWA 2018 seine Ladies Collection vor. Die Damenkollektion orientiert sich in puncto Haltbarkeit und Funktionalität an der Herrenlinie, die Schnitte sind jedoch sorgfältig für Frauen adaptiert worden. Die Deerhunter Ladies Collection umfasst ein Sortiment, das von unterschiedlichen Jagdjacken- und -hosen bis zu Westen und Hemden reicht.

Beitragsbild: Deerhunter Lady Christine Jacke und Hose. Foto: Hersteller

IWA 2018: Rundumschutz mit der Sauenschutzhose Parforce HatzWatz

Eine – auch preislich – interessante Sauenschutzhose stellt Frankonia mit der Parforce HatzWatz vor. Die Hose wartet mit durchgehendem Stichschutz aus Dyneema auf, geschützt sind nicht nur die Beine (Vorder- und Rückseite), sondern auch das Gesaäß und, wie der Frankonia-Mitarbeiter andeutete, „die Kronjuwelen.“ Hundeführer, Durchgehschützen und Treiber brauchen Platz für Ausrüstungsgegenstände, die in zwei extra großen Cargo-Taschen mit Reißverschlüssen und Drainage-Nieten Platz finden. Front und Beinabschlüsse sind mit einer extrem widerstandsfähigen und abriebfesten Aramidfaser (Polyester-Mischung) doppelt verstärkt. Die eingearbeitete Membran (Wassersäule 8000mm, Atmungsaktivität 8000 g/m²/24h) und die 26cm langen Belüftungszipper am hinteren Oberschenkel mit wasserdichten Reißverschlüssen sorgen für den notwendigen Feuchtigkeitsabtransport bei körperlicher Anstrengung. Hosenbund mit Hosenträgeraufnahme-Knöpfen. Verdeckte Schnürsenkel-Haken verhindern das Hochrutschen der Hose.

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IWA 2018: Swarovski O-Range – erfunden, um gefunden zu werden

Mit dem EL O-Range setzt SWAROVSKI OPTIK einen neuen Akzent in der jagdlichen Beobachtungsoptik: Das markant designte Fernglas hebt sich durch seine orange Signalfarbe deutlich von seiner Umgebung ab und kommt damit auch in herausfordernden jagdlichen Situationen nicht abhanden. Das O-Range ist mit einem Entfernungsmesser ausgestattet und in 8 x 42 und 10 x 42  ab sofort erhältlich.

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