Ausrüstung

Erfahrungsbericht: BMW X5 3.0d als All-in-one-Lösung für Alltag und Revier

JAWINA-Leser JG hat einen BMW X5 3.0d, erste Baureihe E53, EZ 2001 – noch mit fester Kraftverteilung zwischen Vorder- Hinterachse und somit ohne „XDrive“, sieben Jahre lang als Fahrzeug für Revier und Straße gefahren. Auf Wunsch der Red. hat er seine Erfahrungen mit dem luxuriösen Allradler für uns aufgeschrieben.

Allgemein:

Angenehmes Reisen, Platz, Raumgefühl, gute Zuladungsmöglichkeiten, starker, ruhig laufender Motor, angenehmes Automatikgetriebe, Fahrverhalten, Langstreckeneignung und Verbrauch lassen keine Wünsche offen.

Schon auf den ersten Blick weniger gut: die schlechte Übersichtlichkeit nach hinten. Dies und den etwas üppigen Wendekreis können andere 4×4-Fahrzeuge dieser Leistungs-/ Größenklasse besser.

Ärgerlich: Die mit dem Gewicht des Fahrzeugs besonders bei Schlechtwegeeinsatz überforderten Fahrwerkskomponenten, Querlenker, Stabistäbe, irgendwelche ausgeschlagenen Teile am Fahrwerk stellen sich schnell und regelmäßig ein. Arbeitszeitaufwand und Ersatzteilpreise liegen auf teils absurd hohem Niveau.

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Tracker empfiehlt: App und Firmware aktualisieren

Nicht nur kosmetische Änderungen beim HundeortungssystemTracker for Android – verbesserte Darstellung und Rettungspunkte in App integriert

Der finnische Hundeortungsspezialist Tracker empfiehlt seinen Kunden, die Tracker-App und die Firmware der Geräte vor der anstehenden Drückjagdsaison zu aktualisieren: „Wir haben im Sommer wichtige Änderungen beim Start der App – also beim Login zum Tracker Live Server – durchgeführt. Die neuen App Versionen (ab 3.12) verbrauchen bei einem wiederholten Login deutlich weniger Daten, sind auch deutlich schneller und bringen die Position des Hundes noch zuverlässiger auf die Karte“, so Tracker in einer Mitteilung. Die aktuelle Version Stand 13.10. ist Tracker for Android 3.13.

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Niggeloh bringt neues Etui und neuen Fernglasgurt

Niggeloh bringt eine Light-Version seines Patronenetuis heraus: Das Etui light besteht aus leichtem Neopren und kann dank der mit einem Druckknopf gesicherten Schlaufe am Gürtel angebracht werden, ohne diesen zu öffnen. Es sind drei verschiedene Einsätze für unterschiedliche Patronensorten erhältlich.

Einsatz für Schrot- und Büchsenpatronen für das Etui light. Fotos: Hersteller

Es gibt einen Einsatz nur für Büchsenpatronen und einen für große und kleine Kugel. Das Etui light kostet 39,90, die Einsätze jeweils 13,50 Euro (UVP).

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Deutscher Defender?

+++ Botswana: Elefantenherde durch Stromschlag getötet +++

Nach nur 68 Jahren und etwa eben so vielen Ankündigungen hat der mittlerweile zum indischen Tata-Konzern gehörende Automobilhersteller Jaguar Land Rover die Produktion des Geländewagens Defender nun tatsächlich eingestellt. Ein nicht hinnehmbarer Zustand, finden viele Fans des knorrigen Wagens. Ein britischer Unternehmer will nun einen würdigen Nachfolger fertigen lassen – in Deutschland. Natürlich dürfte der deutsche Defender nicht Defender heißen, weil der Tata-Konzern die Namensrechte hält und unter der Bezeichnung selbst einen Nachfolger produzieren möchte. Zumindest behauptet der das. Doch auch von der Namensfrage abgesehen, wirft das Projekt Fragen auf: So wie ein Bordeaux nur aus Frankreich kommen kann, scheint der Defender so eigentümlich britisch zu sein, dass eine Transplantation von Entwicklung und Fertigung auf schwere Bedenken stößt. Es steht zu befürchten, dass einem von deutschen Ingenieuren entwickelten und in hiesigen Werken gebauten Defender-Nachfolger wesentliche Charakteristiken und von den Liebhabern der Marke geschätzte Kerntugenden abhanden kommen. Man muss es ganz klar – und mit einem warnenden Unterton – sagen: Ein Defender, in den es nicht hineinregnet, der auf der Garageneinfahrt nicht das charakteristische Ölspuren-Tropfbild hinterlässt und im Dauerregen nicht die Scheibenwischerarme abwirft – das ist kein Defender mehr! SE

Beitragsbild: Defender in artgerechter Haltung. Foto: SE

Hund im Auto – Jagdhelfer sicher unterwegs

Ein Beitrag von Frank Martini

Da haben wir ihn nun, den jungen Hund. Und die besten Absichten. Wollen ihn gut ausbilden und gekonnt zur Jagd führen. Nur: Wie kommen wir dort hin?

Bei allem, was die Anschaffung eines Jagdhundes und das nötige Zubehör umfasst, kommt eine Überlegung oft erst am Schluss: Der Hundetransport. Den Hund aber einfach irgendwie ins Auto zu packen, ist keine Lösung, schon weil Improvisation hier schnell ins Geld gehen kann. Denn aus gesetzgeberischer Sicht sind Hunde im Auto eine Ladung, an deren Sicherung verbindliche Erwartungen geknüpft sind. Auch wenn die Rechtsvorschriften nicht ausdrücklich unsere Hunde ins Visier nehmen, lassen gleich zwei (fast gleichlautende) davon keinen Zweifel an unseren Pflichten: Das Kraftfahrgesetz und die Straßenverkehrsordnung. Beide legen fest, dass jede Ladung in oder auf Fahrzeugen so zu sichern ist, dass niemand gefährdet, behindert oder belästigt wird und die Ladung den im Fahrbetrieb auftretenden Kräften jederzeit standhalten kann (StVO §61, KraftFG §101). Dabei lassen diese Vorschriften keinerlei Zweifel über die Verantwortlichkeit – sie trifft immer den Fahrer und bedroht ihn bei Verstößen mit drakonischen Bußen.

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Steel Action HS: Alexander Ostanins grosser Wurf

Geradezugrepetierer Steel Action HS im Praxistest

Es reicht nicht, ein begnadeter Konstrukteur zu sein – man muss auch in der Lage sein, zu erkennen, wonach der Markt verlangt und Kundenwünsche konstruktiv überzeugend umzusetzen. Die große Aufmerksamkeit, die die Steel Action HS seit ihrer Vorstellung auf der IWA 2017 hervorruft (siehe auch hier), verdankt sich definitiv auch der Konsequenz, mit der Konstrukteur Alexander Ostanin die in den üblichen Foren an der Geradezugkonkurrenz geäußerte Kritik in seinem Repetierer umgesetzt hat: Ein Geradezugrepetierer, aber mit bombensicherer, über eine Steuerkurve zwangsgesteuerten Drehkopfverriegelung (von der DEVA in Überdruckversuchen mit Gasdrücken bis 10.000 malträtiert), ohne Kunststoff (das einzige Kunststoffteil, das wir an der Waffe entdeckt haben, ist der Magazineinsatz), dafür aber mit einem richtigen Magazin, eine ins System eingefräste Picatinny-Schiene, die eine Vielzahl preiswerter und stabiler Montagen ermöglicht. Eine Waffe, überdies, die „bis zur letzten Schraube (und vom Schaftholz abgesehen) made in Germany“ ist, wie Steel Action auf Nachfrage von JAWINA nochmals bekräftigte. Und das alles für knapp unter 2.000 Euro inklusive zwei Magazinen und Mündungsgewinde. Wir haben die vielversprechende Waffe auf dem Schießstand und in der Jagdpraxis getestet.

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Tracker-Hundeortung: Updates für App und Firmware

Zum bevorstehenden Start der Drückjagdsaison weist der finnische Hundeortungs-Spezialist Tracker seine Kunden darauf hin, dass Updates für die Tracker-App und die Tracker Ortungshalsbänder zur Verfügung stehen. Vor den großen Jagden sollten Tracker-Nutzer ihre Geräte aktualisieren. Um die App für Android auf den neuesten Stand zu bringen öffnen Sie Google Play Store > Meine Apps > wählen Sie Tracker > Tracker- aktualisieren. Für Kunden ohne Google Play Store: Im Handy den Internet-Browser (z.B. Google Chrome, Firefox usw.) öffnen > www.tracker.fi/download. Dadurch stellen Sie sicher, dass Sie alle neuen Funktionen und Verbesserungen zur Verfügung haben. Die aktuelle Version vom 18.8. ist Tracker 3.11.

Überprüfen Sie bei der Gelegenheit gleich, wie lange die Tracker-Lizenz noch gültig ist. Dazu öffnen Sie die Tracker-App, klicken auf das 3-Punkte-Symbol unten rechts auf dem Bildschirm des Handys, um das Menü zu öffnen,  und wählen „Lizenzen“. In dem Menü können Sie die Gültigkeit überprüfen. Sollte die Gültigkeit bald enden, kontaktieren Sie Ihren Vertriebspartner. Bei Verlängerung wird die Gültigkeit der Lizenz ab dem letzten gültigen Tag um 1 Jahr verlängert. Ein Video-Tutorial zur Installation und Lizenzverlängerung finden Sie hier.

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Zerwirk-Zubehör: Gut zerwirkt ist halb verkauft

Ein Beitrag von Frank Martini

Bio und Premium – die Attribute, die wir Jäger Wildfleisch zuschreiben, treffen auf gleichklingende Bedürfnisse beim Verbraucher. Die muss man nur zu bedienen wissen!

Hand aufs Herz: Wie viele Menschen außerhalb Ihres jagdlichen Umfeldes kennen Sie noch, denen Sie mit einem frisch erlegten Hasen von der ersten Treibjagd leuchtende Augen bereiten würden? So ursprünglich tierische Nahrung noch aussehen mag, aber wo noch Augen rausgucken und noch Haare drauf sind, erregen wir mit unserem Beuteangebot bei der weiten Mehrheit der Verbraucher günstigstenfalls Ratlosigkeit, schlimmstenfalls sogar Abscheu. Dabei würden mit keiner dieser Reaktionen Zweifel an der lukullischen wie ernährungsphysiologischen Qualität unseres Angebots zum Ausdruck kommen, sondern schlicht Ratlosigkeit.

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Afrikaner kritisieren deutsche Naturschützer

Die unreflektierte neokolonialistische Attitüde deutscher Naturschützer ruft in Afrika immer schärfere Kritik hervor. In der Allgemeinen Zeitung Namibia (AZ) bringt Redakteur Frank Steffen den Unmut vieler Opfer hiesiger Besserwisserei auf den Punkt: „Ob sich manche Naturschützer wirklich Gedanken zur praktischen Ausführung des nachhaltigen Naturschutzes machen?“ fragt sich Steffen in seinem Kommentar „Namibia braucht die Jagd“ (Registrierung erforderlich) und regt an, „einfach mal versuchen, Vorstellungen und Überzeugungen mit der Realität in Verbindung zu bringen.“

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Alaska: Outfitter stoppt attackierenden Grizzly mit 9 mm-Pistole

Viele hiesige Nachsuchenführer glauben, mit einer Pistole in 9 mm Para untermotorisiert zu sein, wenn es darum geht, ein angreifendes Wildschwein zu stoppen. Sie führen stattdessen stärkere Kaliber wie .44 Magnum oder .357 SIG, die jedoch schwerer zu beherrschen und teurer sind. Zudem führt das höhere Waffengewicht öfter dazu, dass die Waffe nicht mitgeführt wird und dann nicht zur Hand ist, wenn man sie wirklich einmal benötigt. Verantwortlich für den mäßigen Ruf der 9 mm-Patrone dürften zwei Faktoren sein: Zum einen die unzähligen Geschichten, die darüber kursieren, wie ganze Magazine voller Vollmantelmunition zum Beispiel aus den Dienstwaffen von Polizisten bei einem Wildunfall in eine angefahrene Sau geleert wurden – und das arme Schwein immer noch lebte. Zum anderen mangelnde Übung und daraus resultierend mäßige Schießkünste mit der Kurzwaffe. Der Outfitter Phil Shoemaker aus Alaska hat bei einem Vorfall, der sich bereits im August 2016 zutrug, bewiesen, was in der 9 mm steckt: Wenn man damit umgehen kann und die richtige Munition verwendet.

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Kurztest Ledlenser H14.2: Gute Lampe, durch Spielereien entwertet

Irgendeiner sagte am Jägerstammtisch einmal, die Ledlenser H14.2 sei ein gutes Beispiel für ein an und für sich gutes Produkt, das durch sinnlose elektronische Spielereien entwertet werde. Das bringt es ziemlich genau auf den Punkt. Gut an der Ledlenser H14.2: Sie arbeitet mit normalen Mignon-Batterien (eine Akku-Version gibt es auch), und sie ist wirklich sehr hell. „Passen Sie auf, dass hier nicht aus Versehen ein Flugzeug landet, weil es den Weg für die Landebahn hält“, rief mir ein versehentlich geblendeter Fußgänger – angestrengt kneistend und die Augen mit der Hand beschirmend – einmal zu. Der makellos ausgeleuchtete Lichtkegel lässt sich außerdem sehr gut fokussieren, das Vor- oder Zurückschieben der Vorsatzlinse ermöglicht stufenlose Verstellung von Flutlicht bis Laserschwert. Auch die sauber einrastende Verstellung des Leuchtwinkels, vergleichbar mit dem Wechsel von Abblend- auf Fernlicht, ist gefällig gelöst.

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IWA 2017 – Ziemlich scharf: Bark River Knives

In Amerika renommiert, bei uns (fast) nur Eingeweihten ein Begriff: Die Messer von Bark River Knives sind ein echter Geheimtipp. Das Familienunternehmen aus Escanaba im US-Bundesstaat Michigan ist ein Familienbetrieb und setzt auf eine Kombination moderner Fertigungsmethoden und Materialien und Handarbeit. Alle Messer werden von Hand geschliffen und poliert. Es gibt 260 Griffmaterialien und damit zahlreiche Möglichkeiten der Individualisierung eines Bark River Messers. Die Kinder der Bark-River-Gründer Mike & Lesley Stewart, Jacquelyn (Jackie) and James Stewart, erläutern in diesem Video die Firmenphilosophie für uns. SE

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IWA 2017 – Ziemlich mau: Mauser

Liebe Jawina-Leser,

wir wissen, dass es unter Ihnen viele Mauser-Fans gibt, und wir hätten Ihnen auch wirklich gern die Neuheiten dieses traditionsreichen Unternehmens gezeigt – aber es war der Mauserschen IWA-Abordnung leider nicht möglich, uns irgendwas zu zeigen oder Fotos und Videos machen zu lassen. Obwohl wir es wirklich versucht haben: Fünfmal haben wir auf dem Mauser-Stand um eine Audienz gebeten, verteilt über die gesamten vier Messetage. Erfolglos. Nicht mal ein Press-Kit gab’s für uns, das musste man per Mail ordern (haben wir natürlich gemacht – leider ohne jede Resonanz). Sagen wir’s mal so: Wenn die Mauser-Leute für die IWA 2018 ein wenig professionelle Unterstützung brauchen, sollten sie uns anrufen – wir kennen in Franken ein paar seeehr gute Leute …

Beitragsbild: Temporär unpässlich – Huhn in der Mauser. (Foto: SE)

IWA 2017 – Steel Action HS im Video

Der neue Geradezugrepetierer Steel Action HS mit Drehkopfverschluss und Handspannung ruft lebhaftes Interesse bei JAWINA-Lesern hervor. Wir haben uns das neue Gewehr daher zusätzlich zum reich bebilderten JAWINA-Bericht  nochmal im Bewegtbild vorführen lassen. Ziemlich beeindruckend. Der Vorführer ist ein Mitarbeiter des Unternehmens, nicht Konstrukteur und Steel-Action-Inhaber Alexander Ostanin.

IWA 2017 – Arctic Jacke von Seeland

Für die kalte Jahreszeit (man beachte die verfrorene Körperhaltung des Seeland-Mitarbeiters auf dem Beitragsbild) ist die Arctic Serie von Seeland konzipiert. Die Jacke ist eine Überziehjacke mit abnehmbarer, wendbarer und isolierender Innenjacke. Damit lässt sich die Jacke an verschiedene Wetternedingungen anpassen. Die Überziehjacke ist aus geräuscharmem und strapazierfähigem Material gefertigt, das Reflexionen reduzieren soll und mit einer wind- und wasserdichten Membran ausgestattet. Die wendbare Innenjacke kann eigenständig verwendet werden. PM

Beitragsbild: Brrr, schnatter, schlotter – Arctic Jacke von Seeland für die kalte Jahreszeit. Foto: SE

IWA 2017 – Brno Express – neue Doppelbüchse von CZ

Die tschechische Antwort auf die zunehmende Wildschweinpopulation

Nach dem Erfolg der 2014 vorgestellten Bockbüchsflinte Brünner/Brno Combo, legt Zbrojovka Brno, dasaditionsreiche Tochterunternehmen von CZ,  nun nach: Die Doppelbüchse Brünner/Brno Express baut auf dem schlanken System der Brno Combo auf und ist wie diese mit einem justierbaren, thermostabil verlöteten Laufbündel ausgestattet. Im Gegensatz zur Brno Combo wird die Doppelbüchse Brno Express mit einem Einabzug geliefert, was in Verbindung mit den Ejektoren schnelle Schussfolgen und flottes Nachladen gewährleistet. Die kompakte und führige Waffe liegt gut in der Hand. Mit den 55 Zentimeter langen Läufen ist die Doppelbüchse 98 Zentimeter lang. Bei der Montage hat der Käufer die Wahl zwischen klassischen ZF-Montagen und Weaver-Schiene. Die Brno Express kommt in den Kalibern 8x57IRS, 9,3x74R und .30R Blaser auf den Markt – zu vermutlich äußerst konkurrenzfähigen Preisen. SE

Beitragsbild: Eine CZ-Mitarbeiterin mit der neuen Brno/Brünner Express. Foto: SE

IWA 2017 – Gestrafftes Sortiment und Preissenkung bei Kahles

Kahles hat das in der Vergangenheit mitunter etwas unübersichtlich wirkende Sortiment an Zielfernrohren der Helia-Serie gestrafft: Künftig wird es nur noch drei Kahles Helia Zielfernrohre mit 30 mm Mittelrohr geben: Das 1-5x24i, das 2-10x50i und das 2,4-12x56i – was die meisten jagdlichen Einsatzbereiche abdecken dürfte. Helia-ZFs sollen nicht „mit theoretischen Leistungswerten prahlen“, sondern mit Konzentration auf das Wesentliche für sich einnehmen: Funktionalität, Zuverlässigkeit, Handhabung und Ästhetik. In puncto Optik und Mechanik hinterlassen die Helias einen sehr positiven Eindruck. Mit der Straffung des Sortiments ging eine deutliche Preissenkung einher: Genannt wurden VKs um die 1700 Euro. SE

Beitragsbild: Die drei ZFs der Helia-Serie von Kahles. Foto: SE

IWA 2017 – Barockes von Muela

Die spanische Messerschmiede Muela bietet eine riesige Auswahl von Jagdmessern in guter Qualität zu günstigen Preisen an. Das Sortiment lässt kaum Wünsche offen, es gibt sehr funktionale, aber auch traditionell gestaltete Messer. Wir haben uns die etwas barockeren Modelle einmal angeschaut. Muele Messer sind ein europäisches Produkt, sie werden nach Auskunft des Unternehmens alle bei Muela in Argamasilla de Calatrava in der spanischen Provinz Ciudad Real südlich von Madrid gefertigt. Der Vertrieb der Muela-Messer erfolgt in Deutschland zum Beispiel über Böker. SE

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IWA 2017 – De zum Jagern von Bix’n Andy mit Handspannung

So! Hier kommt jetzt der Favorit der kopf- und meinungsstarken JAWINA-Redaktion: Der Repetierer „de zum Jager’n“ vom Bix’n Andy – jetzt mit der genialen, geschmeidigen Handspannung, an der der Andy bis zwei Stunden vor dem Aufbruch zur IWA 2017 gefeilt hat. Der Atzl Andy baut vom Lauf über den Abzug bis zum Schaft alles selbst – und hat nach eigenem Bekunden noch nie auch nur einen Euro für Marketing oder Werbung ausgegeben (jeder Marketing-Mensch würde wohl schon über eine Produktbezeichnung wie „de zum Jager’n“ die Hände über den Kopf zusammenschlagen). So geht’s also auch – und wie. SE

www.bixn-andy.at

IWA 2017 – Tilo-3: Wärmebildbrille mit Stirnlampenfunktion

Das Berliner Unternehmen Andres Industries nimmt für sich in Anspruch, mit der Tilo-3 nicht nur die mit vier Zentimeter Länge und 100 Gramm Gewicht kleinste Wärmebildbrille der Welt, sondern durch die Kombination mit einer Stirnlampe zugleich eine neue Produktkategorie erfunden zu haben: Die Thermalhelmlampe. Wobei Stirnlampe eine Untertreibung ist: Wahlweise stehen Weißlicht (160 Lumen, Herstellerangaben), Rotlicht (15 Lumen) und mit 940 nm zuverlässig unsichtbares IR-Licht mit integrierter Freund-Feind-Kennung (in der Behördenversion) zur Verfügung. Die Zivilversion kostet 2500 Euro zzgl. MWSt, die leistungsfähigere (aber wohl auch von Zivilpersonen zu erwerbende) Behördenversion 4500 Euro plus Steuern. SE

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IWA 2017 – Sausationell: Rauchfisch-Konzentrat von Hagopur

Das sich mit Fischöl und Fischresten Sauen und Füchse anködern lassen, ist bekannt. Mittlerwele ist das Beschicken von Kirrungen mit Fleisch und Fisch jedoch verboten. Um dem abzuhelfen, hat Hagopur das Lockmittel Sausationell entwickelt. Als Fuchs-Wunder ist das gleiche Präparat auch auf Fuchs abgestimmt erhältlich. 500 ml Sausationell kosten 29,90 Euro, 250 ml Fuchs-Wunder kosten 19,95 Euro. PM/SE

www.hagopur.de

Beitragsbild: Lockmittel Sausationell und Fuchs-Wunder von Hagopur. Foto: SE

IWA 2017 – Bergara bringt Kipplaufbüchse in Stainless und neuen Repetierer

Die nach der Stadt Bergara im nordspanischen Baskenland benannte Firma stellte sich zum ersten Mal 2008 auf der IWA als Laufhersteller vor. Mittlerweile hat sich Bergara als Lieferant zahlreicher Top-Waffenhersteller einen Namen gemacht. Die interessante Kipplaufbüchse BA13 Take Down gibt es jetzt auch auch in rostträgem Stahl. Die zerlegbare, leicht zu transportierende Büchse spricht nun auch Jäger an die „stainless“ bevorzugen.

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Bergara BA 13 Stainless Camo. Foto: Hersteller

Neu ist auch der Repetierer B14 HMR (Hunting & Match Rifle).

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IWA 2017 – Eisele Waffenkoffer für die Blaser R8 Success

Die hochwertigen Waffenkoffer von Eisele mit ihren passgenauen auf die jeweiligen Waffen und Ausrüstungsgegenstände zugeschnittenen Einsätzen sind seid vielen Jahren eine feste Größe für Jäger, Schützen und Jagdreisende. Zur IWA 2017 präsentiert Eisele ein Modell, das speziell an den Lochschaft der Blaser R8 Success angepasst ist. SE

www.Eisele-koffer.com

Beitragsbild: Eisele Waffenkoffer für die Blaser R8 Success. Foto: SE

IWA 2017 – A-Tec: Schalldämpfer mit Bajonettverschluss

A-Tec hat einen Bajonettverschluss für Schalldämpfer entwickelt, den A-Tec-Inhaber Anders E. Johansen in diesem Video vorführt. Anders hat uns gebeten, auf die Facebookseite von A-Tec hinzuweisen, auf der ein Produktvideo zu diesem innovativen Produkt zu sehen ist: https://www.facebook.com/lyddemper

www.a-tec.no

 

IWA 2017 – Viel Neues bei Frankonia

Ein regelrechtes Neuheiten-Feuerwerk brennt Frankonia zur IWA 2017 ab: Neue Waffen, Patronen und Funktionstextilien stellt der Jagdausstatter vor (Frankonia betreibt dazu sogar einen eigenen IWA-Blog unter http://www.frankonia.de/blog/).

Die bewährte Repetierbüchse Forest Favorit kommt in der Ausführung Silence Orange (Beitragsbild) als Drückjagd- und Nachsuchenbüchse. Der Sabatti Lochschaft wurde mit einer widerstandsfähigen Cerakote-Beschichtung in Realtree orange versehen, genauso wie das montierte Docter-Zielfernrohr V6 1–6×24 Z. On Top befindet sich ein zusätzliches Docter Sight C Orange. Für zuverlässige Funktion steht ein original 98er-System mit seitlicher Recknagel 3-Stellungssicherung. Der Semiweight-Lauf ist nur 41 cm lang und besitzt einen Mündungsdurchmesser von 20 mm. Am Mündungsgewinde wurde ein Jaki Schalldämpfer Semi Classic angebracht. Die Gesamtlänge beträgt damit 108 cm, ohne Schalldämpfer nur 96 cm. Gewicht 5,1 kg. Erhältlich in den Standardkalibern .308 Win., 8×57 IS, 9,3×62. Zwei Ausführungen stehen zunächst zur Verfügung: Waffe einzeln, Preis: 1.999,00 Euro, Waffe mit Schalldämpfer, fertig montiert mit Docter V6 1–6×24 Z und Docter Sight C Orange für 4.599,00 Euro.

Mehr zur Forest Favorit Silence Orange gibt es hier: http://www.waldbret.de/iwa-2017-exklusiver-blick-hinter-die-frankonia-Kulissen/

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IWA 2017 – Deerhunter: Light-Version der Mufflon Jacke

Die Mufflon Light Jacke von Deerhunter ist eine etwas leichtere Version der bekannten und bewährten Mufflon Jacke. Die Mufflon Light wartet mit vielen durchdachten jagdpraktischen Details auf. So kommt unter den Armen ein besonders leises Material zum Einsatz, um Bewegungsgeräusche zu minimieren. Die Reißverschlüsse sind wasserdicht, das Rückenteil schließt mit einer geräumigen Hasentasche ab.

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Hasentasche der Deerhunter Mufflon Light Jacke. Foto: SE

Die dazugehörige Jagdhose ist aus 4-fach dehnbarem Stretchmaterial gefertigt. Das sorgt in Verbindung mit dem vorgeformten Kniebereich für gute Passform. Deerhunter gibt fünf Jahre Garantie auf die Deer-Tex-Membran. Die UVP beträgt 275,90 Euro. PM/SE

Beitragsbild: Deerhunter Mufflon Light Jacke. Foto: SE

IWA 2017 – Brenneke bringt 21 neue Patronen und Büchsengeschosse

Brenneke erweitert das Angebot um 21 neue Patronen und Büchsengeschosse.
Dabei liegt ein Schwerpunkt auf der Einführung von drei Kalibern im Bereich 6,5 mm, wobei dabei das neue Torpedo-Alternativ-Geschoss (TAG®) zum Einsatz kommt. Ein weiteres neues Kaliber ist .270 Win., das ebenfalls mit einem neuen TAG® und zusätzlich mit dem Gameking von Sierra als Teilmantel verladen wird. Alle neuen Kaliber werden erstmalig vorgestellt.

Im Bereich der 7 mm-Patronen findet mit acht neuen Patronen die größte Programmausweitung statt. Ganz neu ist ein leichtes Teilmantelgeschoss als Einstiegsmodell, das es in den Kalibern 7×64, 7x65R und 7mm Rem.Mag. gibt. Das leichte Original Torpedo-Ideal-Geschoss (TIG®), das für die .308 Win. und .30-06 erhältlich ist, erweitert das Angebot beim .30er Kaliber.

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IWA 2017 – Fünf neue Schäfte für die Rößler Titan

Rößler Austria stellt auf der IWA 2017 insgesamt fünf neue Schaftvarianten für die Produktlinien Titan 3, Titan 6  und Titan 16 vor, die ab sofort verfügbar sind. Die Soft-Touch Veredelung für die Kunststoffschäfte der Titan-Produktlinien wird um die neuen Designs „Orange Camo“ und „Green Camo“ erweitert. Für die Titan 3 und 6 sind diese Schaftdesigns als Rechst- als auch echte Linksversion verfügbar.

Das Modell „Target Light“ der Titan 3 und 6 wird zusätzlich als Holzschaft mit schwarzer Soft-Touch Beschichtung angeboten. Die „Target Light – Black, Soft Touch“ wird ebenfalls als Rechts- oder echte Linksausführung verfügbar sein. Außerdem werden die bereits erhältlichen echten Linksversionen der Titan 3 und 6 um die Lochschaftmodelle „Luxus Lochschaft“ und „Target Light – Brown“ erweitert. PM

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