Allgemein

Finnland erhöht Abschuss-Quote für Bären

Das finnische Institut für natürliche Ressourcen (Natural Resources Institute Finland, LUKE) hat die Abschussquote für Braunbären deutlich erhöht. Insgesamt wurden 255 Bärenlizenzen an Jagdgesellschaften ausgegeben, 72 mehr als 2016. Anlass ist die deutliche Zunahme des Bärenbestandes insbesondere im Osten Finnlands. LUKE hat den Bestand letztes Jahr auf 1720 bis 1840 Tiere geschätzt, ein Zuwachs um 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 170 Lizenzen wurden an finnische Jägervereinigungen ausgegeben, weitere Lizenzen erhielten Jäger, die den Bärenbestand in verschiedenen Gebieten kontrollieren sollen, in denen die Bärenpopulation besonders stark zugenommen hat. Der Bestand an Elchen und Hirschen in den jeweiligen Regionen wurde bei der Zahl der Lizenzen ebenso berücksichtigt, wie das Vorkommen von wilden Rentieren und die Schäden an Bienenstöcken durch Bären. Wie das finnische Nachrichtenportal yle.fi berichtet, hat am Sonntag auch die Jagd auf Wasservögel in Finnland begonnen. Jagdaufseher haben die Jäger aufgefordert, ihr Augenmerk besonders auf Stock- Krick- und Schellenten zu richten, von denen es sehr viele gebe. SE

Beitragsbild: Braunbär in Alaska frisst Lachs. Autor: Steve Hillebrand, US Fish & Wildlife Service, National Digital Library, Quelle: Wikipedia

„Massive Einschränkungen in der Landwirtschaft, im Tourismus und in der Lebensqualität unserer ländlichen Bevölkerung“

„Schutzstatus überprüfen und anpassen“: Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Elbe-Havel-Land übergibt Brandbrief zum Wolf an Bundesumweltministerin Barbara Hendricks

Die Verbandsbürgermeisterin Steffi Friedebold hat einen von ihr und Wolfgang Gehrke, dem Vorsitzenden des Verbandsgemeinderates, an Bundesumweltministerin Barbara Hendricks übergeben, in dem ein anderer Umgang mit dem Wolf angemahnt wird. In dem in der Volksstimme vollständig wiedergegebenen Schreiben heißt es:

„Seit geraumer Zeit breiten sich Wolfsrudel im Bundesgebiet aus. Der Artenschutz führt zu enormen Zuwachsraten im Wolfsbestand, so auch im Gebiet der Verbandsgemeinde Elbe-Havel-Land. Hohe Populationsdichten des Wolfes in unserer Region bewirken schon heute massive Einschränkungen in der Landwirtschaft, im Tourismus und in der Lebensqualität unserer ländlichen Bevölkerung.

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Italien: Wolf reißt Eselfohlen

Am Pordoijoch in der italienischen Provinz Belluno haben Wölfe ein Eselfohlen gerissen. „Das Raubtier ließ von Maggie nicht viel übrig“, berichtet das Südtiroler Nachrichtenmagazin stol.it. Bereits vor zwanzig Tagen soll eine weitere Eselin von dem Hof spurlos verschwunden sein. In Schafherden integrierte Esel werden oft als wirksamer Schutz vor Wolfsrissen ausgegeben. SE

Beitragsbild: Der verlinkte Beitrag auf stol.it (Bildschirmfoto, Ausschnitt)

Weidmannsheil: Jäger groundet Flugdrohne

Ein Jäger in Hermagor, einem Bezirk des österreichischen Bundeslandes Kärnten hat eine Flugdrohne abgeschossen, die ihn offenbar genervt hat. Nach dem Schuss des Jägers fiel das Flugobjekt „wie ein Stein vom Himmel“, berichtet die KronenZeitung. Der Vorfall soll sich bei einem Freiluftfest ereignet haben. Die Bezirkshauptmannschaft, laut KronenZeitung die gemäß Luftfahrtgesetz zuständige Behörde, hat Ermittlungen aufgenommen. Die Beteiligten schweigen zu dem Vorfall. Man wolle nicht, dass der Vorfall für noch mehr Aufregung sorge, als er bereits tue. SE

Beitragsbild: Flugdrohne. Copyright: Schekinov Alexey Victorovich, Quelle: Wikipedia. Veröffentlicht unter der Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported Lizenz.

Zwei tote Wolfswelpen auf Truppenübungsplatz Munster

+++ Niedersachsen: „Aktionsbündnis aktives Wolfsmanagement“ gegründet +++ Baden-Württemberg: Rotmilan klaut Grillgut +++ Hessen: Wildschwein nach Ausflug in Wiesbaden erschossen +++ Sachsen: Wildschwein verursacht Unfall auf der A4 +++

Am 8. August wurden dem NLWKN-Wolfsbüro Hannover zwei im Bereich des Truppenübungsplatz Munster Nord tot aufgefundene Welpen gemeldet. Diese wurden durch Mitarbeiter des Wolfsbüros abgeholt und für weitere Untersuchungen zum Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) nach Berlin geschickt, um unter anderem die Todesursache zu klären. Außerdem werden genetische Proben an das Senckenberg-Institut in Gelnhausen geschickt, um die Herkunft der beiden Welpen zu klären. Über die Ergebnisse wird das Wolfsbüro informieren. Ob die Anfang Juli bei Bispingen tot aufgefundene Wölfin (JAWINA berichtete) das Muttertier der beiden Welpen ist, kann noch nicht geklärt werden. PM

Beitragsbild: NLWKN-Internetseite mit der Welpen-Meldung. (Bildschirmfoto, Ausschnitt)

Erster ASP-Ausbruch in Rumänien

In dem rumänischen Kreis Satu Mare im Nordwesten des Landes an der Grenze zu Ungarn und der Ukraine, ist der erste Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) gemeldet worden. Wie die Weltorganisation für Tiergesundheit (World Organisation for Animal Health, OIE) bestätigt, waren waren vier Hausschweine betroffen, die in einem Hinterhof gehalten wurden. Eines der Schweine starb, die übrigen wurden geschlachtet und sicher entsorgt. Die Infektionsquelle ist noch unbekannt, die Nachforschungen dauern an. Nach ASP-Fällen in Moldawien waren verschiedene Regionen Rumäniens, darunter Satu Mare, bereits als Risikogebiete für ASP identifiziert worden. Um das Infektionsgebiet wird ein Sperrgebiet errichtet, in dem verschiedene Maßnahmen angeordnet werden, um die weitere Ausbreitung der Seuche zu verhindern. Dazu gehören die Kontrolle der örtlichen Wildschweinpopulation, die Desinfektion von Fahrzeugen und die Vernichtung von Kadavern und möglicherweise belasteten landwirtschaftlichen Erzeugnisse durch offizielle staatliche Stellen. SE

Beitragsbild: Meldung der ASP-Erstinfektion aus Rumänien auf der Internetseite der OIE. (Bildschirmfoto, Ausschnitt)

Polen: Neue ASP-Ausbrüche bei Hausschweinen

Am 19. Juli sind die ASP-Ausbrüche Nr. 55 und 56 vom nationalen Referenzlabor für ASP in Polen (NVRI) offiziell bestätigt worden. Der 55. Ausbruch ereignete sich „in einer kleinen Hinterhoffarm“, wie Krzysztof Jażdżewski, Leiter der polnischen Veterinärbehörde, in einem Schreiben an die Europäische Lebensmittelbehörde berichtet. Auf der Hinterhoffarm wurden zwei Sauen und 14 Ferkel gehalten. Die Farm liegt in der Woiwodschaft Lublin in Ostpolen, in der bereits ein ASP-Sperrbezirk eingerichtet wurde. Alle Schweine wurden getötet und sicher entsorgt.

Auch der 56. ASP-Ausbruch fand  ebenfalls in der Woiwodschaft Lublin auf einem kleinen kommerziellen Hof statt, der 30 Mastschweine hielt. Auch diese Schweine wurden getötet und entsorgt. Um die betroffenen Höfe herum wurden neue Sperr- und Überwachungsgebiete eingerichtet. SE

Beitragsbild: ASP-Sperrbezirke in der Woiwodschaft Lublin. Grafik: Polnische Veterinärbehörde

Bayern: Jägerin durch Mähdrescher schwer verletzt

Bei Hagelstadt (Landkreis Regensburg) ist eine 78 Jahre alte Jägerin durch einen Mähdrescher schwer verletzt worden. Die Jägerin saß in einem Maisfeld während der Erntearbeiten auf einem nicht erhöhten Erdsitz an. Der 43 Jahre alte Fahrer der Erntemaschine übersah die Jägerinund erfasste den Erdsitz mit dem Mähdrescher, der dabei umstürzte. Die Frau kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. SE

Beitragsbild: Häcksler. Foto: SE

Die Red. dankt JAWINA-Leser NoS für den Hinweis!

Goldschakal in der Schweiz nachgewiesen

Ein Ornithologe hat an einem See im Linthgebiet im Schweizer Kanton St. Gallen einen Goldschakal beobachten und fotografieren können. Das erstmals 2011 in der Schweiz nachgewiesene Tier tauchte nach dem misslungenen Angriff eines Fuchs auf eine Ente aus dem Schilf auf, wie das Onlineportal blick.ch berichtet. Die letzte Sichtung eines Goldschakals in der Schweiz erfolgte im März 2016 im Kanton Schwyz. Der eigentlich bislang nur im Süden Europas beheimatete Goldschakal dehnt sein Verbreitungsgebiet zur Zeit aus. So wurden bereits Sichtungen in Deutschland aus Hessen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern gemeldet. SE

Beitragsbild: Goldschakal. Autor: tontantravel, Quelle: flickr/wikipedia, veröffentlicht unter der Creative Commons Attribution-Share Alike 2.0 Generic Lizenz.

Hessen: Nabu-Vertreter für „starke Bekämpfung“ von Waschbären

Der Vorsitzende des Nabu Waldeck-Frankenberg, Heinz-Günther Schneider, hat sich für eine „starke Bekämpfung“ von Waschbären ausgesprochen. Die Tiere seien „ein riesiges Problem“ und hätten sich stark vermehrt, sagte Schneider in der Waldeckischen Landeszeitung. Im Hessischen Landtag wird derzeit über eine Aufhebung der Schonzeit für Waschbären diskutiert (JAWINA berichtete). Die Schonzeit für die Waschbären müsse man jedoch akzeptieren, meint Schneider. Eine intensivere Bejagung des Kormorans lehnte der Nabu-Vertreter ab.

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Bayern: Jäger stürzt auf Flucht vor Wespen vom Hochsitz

Ein Jäger aus dem oberbayerischen Egling (Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen) ist bei einem Ansitz am Donnerstag Abend verunglückt. Der 35-jährige saß auf einem Hochsitz am Kirchseemoor an, als er von einem Wespenschwarm attackiert wurde. Auf der überstürzten Flucht rutschte er auf der Leiter des Hochsitzes aus und stürzte ab. Dabei brach er sich ein Bein. Weil das Gelände sehr unwegsam ist, wurde die Bergwacht hinzugezogen, wie der Merkur berichtet. Der Verletzte wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. SE

Beitragsbild: Hochsitz im Bau. Foto: SE

Baden-Württemberg: Fuchs beißt Mann

Ein Fuchs hat einen 18-jährigen im Treppenhaus seines Hauses in Oberstadion (Alb-Donau-Kreis) ins Bein gebissen. Nach dem Beißvorfall warf der junge Mann seine Jacke über den Fuchs und schmiss ihn zur Tür hinaus. Trotz dieser Handgreiflichkeit zeigte der Fuchs keinerlei Scheu. Als der Gebissene mit einem Freund, der ins Krankenhaus gefahren hatte, zu seinem Haus zurückkehrte, hätten sie den Fuchs fast überfahren, wie die Schwäbische Zeitung berichtet. In den Tagen danach wurde der Fuchs noch mehrfach vor Haustüren in der Siedlung und in Gärten gesichtet. Weil Füchse momentan Schonzeit haben, wurde eine Sondergenehmigung der Jagdbehörde eingeholt, um den Fuchs mit einer Lebendfangfalle einzufangen. Dies gelang, der gefangenen Fuchs wurde getötet und an ein Untersuchungsinstitut übergeben. Obwohl Deutschland als tollwutfrei gilt, erhielt der gebissene 18-jährige im Krankenhaus nicht nur eine Tetanusimpfung, sondern auch die erste von insgesamt sieben Spritzen gegen Tollwut. SE

Beitragsbild: In Totschlagfalle gefangener Fuchs. Foto: SE

Tierschutz-Partei gründet Verein zum Nutria-Schutz

Sie gelten als invasive Art und richten massive Schäden an: Die aus Südamerika stammende Nutria, auch Sumpfbiber oder Biberratte genannt stehen auf der Liste invasiver gebietsfremder Arten von unionsweiter Bedeutung und müssen, weil sie als Bedrohung für Ökosysteme und Artenvielfalt gelten, von den EU-Mitgliedsstaaten bekämpft werden. Thomas Schwarz, Bundes- und Landesvorsitzender der Partei für Tierschutz (Zeitungslesern vermutlich eher unter der Sammelbezeichnung „Sonstige“ vertraut…) sieht das anders: Er könne gar nicht nachvollziehen, dass die Sumpfbiber so einen schlechten Ruf haben. Sie sind doch total putzig und tun keinem was zu Leide“, sagte Schwarz gegenüber dem Neusser Stadt-Kurier. Die Schäden, die die Nagetiere auch an Ufergehölzen in der Stadt Neuss verursachen, so dass deren Fortbestand gefährdet ist, sind für Schwarz kein Argument, weiterhin Jagd auf die Sumpfbiber zu machen, stellt der Stadt-Kurier fest: Er ruft Gleichgesinnte zum Protest auf. SE

Beitragsbild: Nutria. Autor: Timo Sack. Quelle: Wikipedia. Veröffentlicht unter der Creative Commons Attribution-Share Alike 2.5 Generic Lizenz.

Mobile Daten für Tracker-SIM noch günstiger

Die Roamingpreise für mobile Daten werden von Jahr zu Jahr günstiger – das wirkt sich jetzt auch auf die Preise für die Datenverbindungen der SIM-Karten des finnischen Hundeortungsspezialisten Tracker aus. Durch diese Preissenkung ist die Tracker-SIM eine echte Alternative für das Jagdhandy oder für den sekundären Slot im Dual-SIM-Handy, meint der Hersteller. Ein MB mobile Daten kosten bei Verwendung der Tracker-SIM im Handy (in den Ortungshalsbändern arbeiten spezielle M2M-SIMs) jetzt nur noch 1,5 Cent statt zuvor 1,9 Cent. Der neue Datenpaket-Tarif steht in vielen europäischen Ländern zur Verfügung und gilt für einen Zeitraum von 365 Tagen ab Aktivierung. Eine Aktivierung ist erforderlich und wird durch die Eingabe des folgenden Codes im Anruffeld des Handys vorgenommen:  *146*941*48#

Mehr Infos dazu auf der Tracker Homepage.

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Waffenrechtsverschärfung tritt morgen in Kraft

Die jüngste Verschärfung des Waffenrechts tritt morgen in Kraft: Am heutigen Mittwoch ist das „Zweite Gesetz zur Änderung des Waffengesetzes und weiterer Vorschriften“ im Bundesgesetzblatt veröffentlicht worden. Am Tag nach der Veröffentlichung treten die Änderungen in Kraft. Kernpunkt der neuen Regelung sind die deutlich verschärften Aufbewahrungsvorschriften für Waffen. Künftige Legalwaffenbesitzer müssen ihre Waffen in Waffenschränken des Widerstandsgrads 0 aufbewahren. Altbesitzer dürfen ihre Waffentresore nach den alten VDMA A- und B-Normen weiterhin benutzen. Es gilt ein Bestandsschutz, wobei es dem Waffenbesitzer obliegt zu beweisen, dass er seine Waffenschränke tatsächlich bereits vor dem morgigen Stichtag besessen hat. SE

Beitragsbild: Geändertes Waffengesetz im Bundesgesetzblatt. (Bildschirmfoto, Ausschnitt).

Monika Maron: „Wer hat am Meinungskompass gedreht?“

„Der größte anzunehmende Wahlunfall – Angela Merkel flankiert von Katrin Göring-Eckhardt“

Früher hielt die Schriftstellerin Monika Maron sich für links. Heute sagen ihr Zeitungen und Fernsehen, sie sei rechts: „Und nun zermartere ich mir den Kopf, wie das passieren konnte. Ich bilde mir ein, ähnlich vernünftig zu sein wie früher, als ich nicht mehr links, aber noch nicht rechts war. Welche Achse hat sich gedreht, dass ich mich auf einer anderen Seite wiederfinde, ohne die Seite gewechselt zu haben?“

Warum ist es „rechts“ oder „krank“, „vor dem reaktionären, frauenfeindlichen, nach weltlicher Macht strebenden und in unseren Alltag drängenden Islam“ Angst zu haben?

Warum ist es links, wenn einer demokratisch legitimierten Partei „Tagungsräume verweigert werden, wenn die Arbeitsplätze ihrer Mitglieder gefährdet sind, ihre Wohnhäuser angegriffen, ihre Autos abgefackelt und sie selbst zusammengeschlagen werden? Und warum bin ich rechts, wenn ich das undemokratisch, dumm und brutal finde?“

Ganz große Leseempfehlung, doppelt unterstrichen mit drei Sternchen: In dem in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) erschienen, bewundernswert mutigen und klarsichtigen Beitrag „Links bin ich schon lange nicht mehr“ stellt sich die Schriftstellerin Monika Maron die großen Fragen dieser Zeit. U.a.: Was sie bei der Bundestagswahl im Herbst wählen soll, um „nicht nur den geringsten Schaden anzurichten, sondern das grösste Übel (s.o.) zu verhindern.“ SE

 

Brandenburg: Verbände kritisieren Wolfsverordnung

Die Verbände IFAW, Nabu, BUND und GzSdW üben scharfe Kritik am Entwurf der geplanten Brandenburger Wolfsverordnung (JAWINA berichtete). In einem Offenen Brief an den Brandenburger Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger schrieben die Verbände, der Entwurf sei „aus fachlicher Sicht fragwürdig und wenig praxistauglich“ sowie „an mehreren Stellen […] nicht mit geltendem Recht vereinbar. Ein rechtswidriges Aufweichen des EU-Artenschutzrechts könne schwerwiegende Folgen haben und unter Umständen ein EU-Vertragsverletzungsverfahren nach sich ziehen, drohen die Verfasser. Die Verbände fordern, Herdenschutzmaßnahmen und „Aufklärung der Bevölkerung“ zu intensivieren. In dem Offenen Brief heißt es weiter: „Scharf kritisieren die Verbände den Versuch, die große Verantwortung für den Umgang mit auffälligen Wölfen auf Weidetierhalter abzuwälzen – sowohl in praktischer, rechtlicher als auch in finanzieller Hinsicht.“ Die Feststellung von problematischem oder gefährlichem Verhalten müsse „durch erfahrene Fachleute in Einzelfallprüfung erfolgen“, und könne nicht auf Tierhalter oder Jagdausübungsberechtigte „geschoben werden.“

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Österreich: Jäger auf Fahrt zur Jagdhütte tödlich verunglückt

Bereits am Mittwoch Abend (21.6.) ist ein einheimischer Jäger bei einer Bergfahrt im Gemeindegebiet von Niedernsill (Salzburger Land, Bezirk Zell am See) im Oberpinzgau verunglückt. Der Geländewagen des Mannes stürzte 40 Meter über eine steile Böschung ab. Da der Jäger angekündigt hatte, die Nacht auf einer Jagdhütte verbringen zu wollen, blieb der Absturz vorerst unbemerkt. Ein Jagdkollege fand am 22.06.2017 gegen Mittag den abgestürzten PKW und den verunglückten Jäger. Der gerufene Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen, die Bergung wurde durch die FFW Niedernsill durchgeführt. PM/SE

Beitragsbild: Bergfahrt in Österreich. Foto: SE

Elch auf Usedom gesichtet

Auf der Ostsee-Insel Usedom in Mecklenburg-Vorpommern ist ein Elch gesichtet worden. Touristen haben das Tier am Dienstag Abend im Seebad Ahlbeck gesichtet und fotografiert, wie die Ostsee-Zeitung berichtet. Der Elch dürfte aus Polen nach Usedom eingewandert sein. Die letzte Elch-Sichtung auf Usedom liegt fünf Jahre zurück. SE

Beitragsbild: Erlegter Elch und Elchhund in Finnland. Foto: SE

Vorsicht bissiger Biber!

Schweiz: Badende gebissen – Jagdverwaltung stellt Warnschilder am Rhein auf

Beim Baden im Rhein bei Schaffhausen im gleichnamigen Schweizer Kanton sind zwei Schwimmer von Nagetieren gebissen worden, berichtet die Neue Zürcher Zeitung (NZZ). Ein acht Jahre alter Junge wurde nur leicht verletzt, eine Frau sei jedoch durch einen Biss so schwer verletzt worden, dass die Wunde im Krankenhaus genäht werden musste. Es ist nicht sicher, ob die Verletzungen den Schwimmern durch Nutrias, Bisamratten oder Biber beigebracht wurden. Diese Tiere seien allesamt nicht aggressiv, könnten aber schmerzhaft zubeißen, wenn sie sich bedroht fühlten oder ihre Jungen verteidigen, so die NZZ. Die Schaffhauser Jagdverwaltung hat auf die Gefährdung der Badenden (und ihrer Hunde) reagiert und Warnschilder aufgestellt. SE

Beitragsbild: Warum musste dieser unschuldige Baum sterben? Foto: SE

Rheinland-Pfalz: Handlungsprogramm zur Intensivierung der Schwarzwildbejagung verabschiedet

Geplant unter anderem: Keine Abschussgebühren für Schwarzwild bei staatlichen Regiejagden – Weitgehende Einschränkungen von Kirrungen – Förderung des Jagdhundewesens

Angesichts ausufernder Wildschäden, weiterhin steigender Schwarzwildbestände und der Bedrohung durch die Afrikanische Schweinepest (ASP) haben das Forstministerium RLP und involvierte Verbände (s.u.) ein 16 Punkte umfassendes Handlungsprogramm zur Intensivierung der Schwarzwildbejagung verabschiedet. Zur Erklärung der Dringlichkeit dieses Vorhabens heißt es in der Einleitung: „Seit Anfang der 1980er Jahre stiegen die Schwarzwildpopulation sowie die Jagdstrecke dieser Wildart enorm an. Damit einhergehend waren und sind zum Teil sehr hohe Wildschäden in der Landwirtschaft und im Weinbau zu beklagen. Hinzu kommen die Wildseuchenproblematik und die gestiegenen Verkehrsunfallzahlen. Gerade hinsichtlich der in Osteuropa vorkommenden Afrikanischen Schweinepest (ASP) ist festzuhalten, dass flächendeckend Wildschweinpopulationen mit hohen Tierdichten vom Baltikum bis nach Deutschland bestehen. Eingeschleppt in nicht infizierte Gebiete besteht die Gefahr, dass sich die ASP dort mit der Tendenz der weiteren Ausbreitung dauerhaft festsetzen wird. Die Folgen sind schwerwiegende Restriktionen für schweinehaltende Betriebe und Jagende. Eine Impfung gegen ASP ist derzeit nicht möglich.

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Nach Tod von Säugling: Veganer-Eltern verurteilt

Nach dem Tod eines sieben Monate alten Säuglings hat ein Gericht in der belgischen Stadt Dendermonde dessen Eltern zu sechs Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Die Eltern hatten bei ihrem Kind ohne einen Arzt zu Rate zu ziehen eine Laktoseintoleranz diagnostiziert und das Baby ausschließlich mit pflanzlichen Milchersatzprodukten ernährt. Das Gericht warf den Eltern, die einen Naturkostladen betreiben, vor, sie hätten keinerlei medizinischen Beweis für das Vorliegen einer Laktoseintoleranz gehabt und das Kind mit ungeeigneter Nahrung versorgt. Bei seinem Tod im Juni 2014 war das sieben Monate alte Kind unterernährt und dehydriert, es wog nur 4,3 Kilogramm. Die Eltern gaben an, den schlechten Gesundheitszustand des Säuglings nicht bemerkt zu haben.

Beitragsbild: Vegan (Symboldbild). Foto: SE

Hessen: Angeblich 40 Millionen Euro Wildschaden – Ex-Förster zeigt Hessenforst an

Ein pensionierter hessischer Staatsförster hat Anzeige gegen Verantwortliche des Forstamts Jossgrund und des Landesbetriebs Hessenforst wegen Untreue erstattet. Der Mann wirft seinen ehemaligen Försterkollegen vor, über Jahre hinweg im Bereich des Forstamts „in Vernachlässigung ihrer Dienstpflichten“ völlig überhöhte Rotwildbestände herangehegt zu haben, was von den Vorgesetzten bei Hessenforst geduldet worden sei. Dadurch seien, wie es in der Anzeige des Forstbeamten heißt, im Lauf der 25jährigen Dienstzeit des Forstamtsleiters Wildschäden durch Schäle und Verbiss in Höhe von 40 Millionen Euro entstanden. Wie das Nachrichtenportal inFranken.de berichtet, hat die Staatsanwaltschaft Hanau Ermittlungen aufgenommen. Dem Bericht zufolge haben Hessenforst und das hessische Umweltministerium „unumwunden eingestanden“, dass es ein Problem mit überhöhten Wildbeständen im Zuständigkeitsbereich des Landesbetriebs gebe. Seit Jahren werde beteuert, dass man an der Reduktion arbeite. Da man mit dem angestammten Forstpersonal nicht vorankomme, werde jetzt die Hinzuziehung externer Dienstleister zur Dezimierung des Rotwilds erwogen.

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Australien: Der alte Mann und der Hai

2,70-Meter-Hai springt in 5,50-Meter-Fischerboot

Ein 2,70 Meter langer Hai ist am späten Samstag Nachmittag vor der Küste vor Evans Head (New South Wales) in ein 5,5 Meter langes Fischerboot gesprungen. Die Küstenwache kam dem 73 Jahre alten Fischer zur Hilfe, nachdem dieser einen Notruf abgesetzt hatte. Der Fischer war blutüberströmt und wies zahlreiche Fleischwunden am rechten Unterarm auf. Er wurde sofort an Bord des Seenotrettungskreuzer Evans 30 verbracht, wo seine Wunden medizinisch behandelt wurden. Der Fischer berichtete der Küstenwache, dass er auf einer Kühlbox an Deck seines Bootes gesessen hätte, als ein riesiger Schatten die Sonne verfinsterte und der Hai ohne Vorwarnung über den Motor hinweg an Deck sprang, wobei er den Bottsführer umriss. Dieser bemühte sich verzweifelt, wieder auf die Füße – und möglichst weit weg von dem Hai – zu kommen. Dabei habe er sich die meisten seiner Verletzungen zugezogen.

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Brandenburg: Hodenloser Perückenbock gestreckt

Gehört haben wir alle schon mal von Perückenböcken, doch die wenigsten dürften schon mal einen in freier Wildbahn gesehen haben. JAWINA-Leser JG konnte dieses Prachtexemplar in seinem Brandenburger Revier zur Strecke bringen.

Bei Perückenböcken kommt es zu Wucherungen des Basts und der Knochensubstanz des Gehörns. Fotos: JG

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NRW: Weiterer Wolfs-Nachweis offiziell bestätigt

LANUV: „Aussetzen von Wölfen nicht vorgesehen und nicht erforderlich“

Am Freitag, den 19.05.2017 gegen 15:45 Uhr waren die Gummersbacherin Claudia Kamp und ihr Sohn Florian zwischen den Ortschaften Nochen und Apfelbaum (Oberbergischer Kreis) mit dem Auto unterwegs, als sie ein Tier entdeckten, das sie zunächst für einen Fuchs hielten. Ihnen sei aber schnell klar geworden, dass das Tier für einen Fuchs viel zu groß ist, schreibt der Kölner Stadtanzeiger. Stimmt: Den beiden ist „ein überprüfbarer Hinweis auf einen freilebenden Wolf durch Foto- und Video- Beleg“ gelungen, meldet das NRW-Umweltministerium: Das Material konnte  von der DBBW (Dokumentations-und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf) eindeutig einem Wolf zugeordnet werden. Ferner habe auch die für den Raum Gummersbach zuständige Luchs- und Wolfberaterin den Ort, an dem das Bildmaterial entstand, verifizieren können. Zur Herkunft des Tieres, zum Alter oder zum Geschlecht können keine Angaben gemacht werden. Zurzeit liegen weitere Hinweise auf einen möglichen Wolf in räumlicher und zeitlicher Nähe vor, sie werden aktuell vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) geprüft.

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Simbabwe: Jäger von Elefant zerquetscht

Der aus Südafrika stammende Großwildjäger Theunis Botha, 51, ist bei einer Safari auf der Good Luck Farm in der Nähe des Hwange Nationalparks in Simbabwe ums Leben gekommen. Botha führte eine Gruppe von Jagdreisenden, als sie versehentlich in eine Herde von Elefantenkühen mit Kälbern gerieten. Drei Elefanten griffen die Jäger an. Botha schoss auf einen der Elefanten, wurde jedoch von einem vierten, seitlich angreifenden Elefanten überrascht, wie der Telegraph berichtet. Der Elefant griff Botha mit dem Rüssel und hob ihn hoch. In diesem Moment schoss einer der Jagdgäste auf den Elefanten. Das Tier brach zusammen und beerdigte Botha unter sich. Der Berufsjäger hinterlässt seine Frau Carike Botha und fünf Kinder. Botha war für seine Jagden auf Großwild, insbesondere Löwen und Leoparden, bekannt geworden, bei denen spezialisierte Hunderudel zum Einsatz kamen. Botha war ein guter Freund des südafrikanischen Berufsjäger Scott van Zyl, der im April von einem Krokodil gefressen wurde (JAWINA berichtete).

Beitragsbild; Headline des verlinkten Beitrags im Telegraph. (Bildschirmfoto, Ausschnitt).

Brandenburg: Kleine Kugel auf Frischlinge bringt nichts

Das befristete Modellvorhaben „Kleine Kugel“ ist mit dem Ende des Jagdjahrs 2017 ausgelaufen. Die Oberste Jagdbehörde (OJB) Brandenburg hatte im Februar 2016 mittels einer  Allgemeinverfügung den Abschuss von Frischlingen unter 20 Kilogramm Lebendgewicht mit rehwildtauglicher Munition (Geschossdurchmesser unter 6,5 mm, 1000 Joule Auftreffenergie auf 100 m) gestattet (JAWINA berichtete). Damit sollte eine Streckensteigerung bei Frischlingen erzielt werden. Die Allgemeinverfügung war bereits im Vorfeld vielfach kritisiert worden, zum einen, weil sie auf unsicherer Rechtsbasis erwirkt worden war, zum anderen, weil von der Maßnahme schon wegen der damit verbundenen „monströsen Bürokratie“ keine Steigerung der Abschusszahlen zu erwarten sei. Diese Vorhersage hat sich jetzt als zutreffend erwiesen:

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ASP: Informationsblatt für Jagdreisende

Die Oberste Jagdbehörde (OJB) im Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und
Landwirtschaft des Landes Brandenburg (MLUL) hat ein Informationsblatt für Jagdreisende veröffentlicht. Das mit dem Landesjagdverband Brandenburg (LJVB), dem Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) und dem Ökologischen Jagdverband (ÖJV) abgestimmte Papier soll „vor dem Hintergrund der sich ausbreitenden Afrikanischen Schweinepest gezielt „Jagdreisende über die Risiken der Seuche informieren, sowie die notwendigen Empfehlungen zum Verhalten in Deutschland und in den bereits von der Seuche betroffenen Ländern zu geben, um ein weiteres Ausbreiten der Seuche zu verhindern“, wie es in einer Mail des MLUL heißt. red.

Das Informationsblatt ist auf Deutsch und auf Englisch erhältich.

Beitragsbild: Titelzeile des Informationsblatts zur ASP. (Bildschirmfoto, Ausschnitt).

Hessen: Schonzeit für Raubwild in der Rhön aufgehoben

Wie eine Sprecherin des Hessischen  Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (MUKLV) gegenüber JAWINA bestätigte, hat das Ministerium die Schonzeit für den Waschbären, den Fuchs, den Marderhund und den Mink im Birkwildhegering Hessische Rhön bis zum 31.8.2017 aufgehoben. Der Grund, so heißt es in der E-Mail an die Redaktion weiter, ist der Schutz der einzigen Birkhuhnpopulation in Hessen – diese ist  im Biosphärenreservat Rhön beheimatet und durch diese Tiere in ihrem Bestand stark gefährdet. Das Birkhuhn ist auf der Roten Liste Deutschland als stark gefährdet eingestuft. Die Aussetzung der Schonzeit wird begleitet durch eine wissenschaftliche Untersuchung. Zur Aufzucht notwendige Elterntiere dürfen nach wie vor nicht erlegt werden. red.

Beitragsbild: Waschbär. Autor: Quartl, Quelle: Wikipedia. Veröffentlicht unter der Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported Lizenz.

 

Schonen oder Schiessen?

„Märkischer Birnenklau“, antwortete die Präparatorin auf die Frage, was das denn sei. „Hatte ich gestern Abend zwei Stück von an der Kirrung“, mischt sich ein Jäger hinter uns ein, „Aber die sind ja so selten, da habe ich sie laufen lassen.“ Gesehen auf dem Brandenburger Jäger auf Schloss Diedersdorf.

Da gab es auch folgende (umwelt-)politische Meinungsäußerung zu sehen:

Foto: SE

Brandenburg: Vergrämungsabschüsse von Graureihern und Kolkraben – wirksam aber rechtswidrig?

Die Oberste Jagdbehörde Brandenburgs (OJB) hat in einem Schreiben (das der Red. vorliegt) an die Unteren Naturschutz- und Jagdbehörden mitgeteilt, dass an der seit 2005 gängigen Praxis, Sondergenehmigungen für Vergrämungsabschüsse von Graureihern und Kolkraben auf der Grundlage von § 27 Abs. 1 BJagdG zu erteilen, nicht mehr festgehalten wird. Grund seien Bedenken hinsichtlich der Anwendbarkeit des § 27 BJagdG, auf Grund derer das Ministerium (MLUV) nicht mehr an der vorherigen Rechtsauffassung festhalte.

Graureiher gehören zu den „besonders geschützten“ europäischen Vogelarten, obwohl sie als nicht gefährdet (Einstufung gemäß IUCN als „least concern“) gelten. Sie unterliegen dem Jagdrecht, haben aber in Brandenburg ganzjährig Schonzeit. Graureiher hatten erhebliche wirtschaftliche Schäden an Fischteichen verursacht, Kolkraben bei Rinderzuchtbetrieben, wo sie frisch geborene Kälber attackierten. Die „hilfsweise“ nach § 27 BJagdG genehmigten Vergrämungsabschüsse hatten sich laut OJB als „wirksam“ erwiesen – „im Gegensatz zu anderen Methoden (akustisches Stören, 4 – 6 mal am Tag Kontrollfahrten, Einrichtung besonderer Abkalbestellen etc“, wie es im Schreiben der OJB heißt.

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Gewehr explodiert – Jäger schwer verletzt

Ein 68 Jahre alter Jäger aus dem Landkreis Gifhorn ist beim Schießtraining auf dem Schießstand Westerbeck schwer verletzt worden, als die Waffe des Mannes explodierte. Aus bislang unbekannten Gründen kam es zu einer Waffensprengung im Bereich des Vorderschafts. Die linke Hand des Schützen wurde bei dem Vorfall schwer in Mitleidenschaft gezogen. Der Verletzte musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik für Handchirurgie nach Hannover geflogen werden. Nach Informationen von JAWINA handelte es sich bei der Waffe um eine Blockbüchse des amerikanischen Herstellers Ruger. Dieser Waffentyp ist bekannt dafür, auch sehr starke Ladungen auszuhalten. Bei dem Unfall soll bislang unbestätigten Berichten zufolge selbst geladene Munition verschossen worden sein. SE

Beitragsbild: Blockbüchse Ruger No. 1. Autor: Arthurrh, Quelle, Wikipedia. Veröffentlicht unter der Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported, 2.5 Generic, 2.0 Generic and 1.0 Generic Lizenz.