Brandenburg: Seeadler von Windrad erschlagen

In der Nähe von Wernikow (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) ist am Samstag ein Seeadler von einem Windrad erschlagen worden. Mitarbeiter einer Wildtierauffangstation fanden das tote Tier, als sie nach einem geeigneten Ort für die Auswilderung von Schwänen suchten, berichtet die Märkische Allgemeine Zeitung (MAZ). Es sei unklar, ob der Seeadler eine Brut zu versorgen hatte, heißt es in dem Beitrag. Es ist bereits der 48. Seeadler, der der offiziellen Statistik der Vogelschutzwarte Brandenburg zufolge von einem Windrad getötet wurde – die Dunkelziffer dürfte weit höher liegen. Öko-Strom vom feinsten… SE

Beitragsbild: Seeadler in Schottland. Autor: Jacob Spinks, Quelle: Wikipedia, veröffentlicht unter der Creative Commons Attribution 2.0 Generic Lizenz.

Die Red. dankt JAWINA-Leser JS für den Hinweis!

2 Gedanken zu „Brandenburg: Seeadler von Windrad erschlagen

  1. Kr.-Itisch

    Das ideologische Monster Windkraft macht diese (grünen) Gruppen auf dem Auge Tier- und Artenschutz offensichtlich blind. Würde man hier die gleichen Maßstäbe wie beim Wolf anlegen, dann wären die Windräder längst verschrottet.

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    1. Grimbart

      Nur ist das mit dem Verschrotten auch ein ungelöstest Problem, denn die Verbundwerkstoffe der Rotoren lassen sich nicht so einfach recyclen, sondern sind Sondermüll.
      Aber egal, Hauptsache die Ideologie stimmt.

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