Brandenburg: Schwedische Experten empfehlen Schutzjagden auf Wölfe

Von Schweden lernen, heißt schießen lernen: Bei der gestrigen Anhörung zum Wolfsmanagement im Agrar- und Umweltausschuss des Potsdamer Landtags haben sich die eingeladenen Experten aus Schweden für Schutzjagden auf Wölfe ausgesprochen. In Schweden könne jedes geschützte Tier – dazu gehören außer Wölfen etwa auch Luchse, Braunbären und Steinadler – geschossen werden, wenn es Nutztiere oder Menschen gefährdet. Dies gelte auch dann, wenn noch kein Angriff stattgefunden hat, fasst die Märkische Allgemeine Zeitung (MAZ) Berichte der schwedischen Experten zusammen. Neben der Schutzjagd auf Problemtiere gibt es in Schweden die reguläre Lizenzjagd auf Wölfe, die dazu dient, den Wolfsbestand in Schweden auf ca. 350 Wölfe zu begrenzen. Die entsprechenden Quoten würden von den regionalen Verwaltungen bestimmt, überzählige Tiere werden erlegt. Michael Schneider, in der schwedischen Provinz Västerbotten für Raubtierfragen zuständig, sprach laut MAZ von einer „sehr aufgebauschten“ Diskussion um den Wolf. SE

Beitragsbild: Der zitierte und verlinkte Artikel in der MAZ. (Bildschirmfoto, Ausschnitt)

 

 

 

 

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