Bayern: Schwarzwild-Erlegerprämie im Landkreis Erding beschlossen

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Die ArGe Schwarzwild im Landkreis Erding hat Maßnahmen zur Eindämmung der ASP-Gefahr beschlossen, wozu beispielsweise der Beschluss des Kreisausschusses vom 02. Juli gehört, demzufolge die Jäger eine Aufwandsentschädigung von 20 Euro pro erlegtem Schwarzwild erhalten. Mit der vom Land Bayern gezahlten Prämie summiert sich das Abschussentgelt auf 40 Euro. Die Aufwandsentschädigung ist eine freiwillige Leistung des Landkreises und eine von mehreren angedachten Maßnahmen, um die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) nach Deutschland zu verhindern. Die Zahlung der Entschädigung wird zunächst auf zwei Jahre beschränkt, um evaluieren zu können, ob sie Erfolg hat, bevor über eine Weiterführung entschieden wird.

Zu den weiteren Maßnahmen gehören unter anderem verschiedene Erleichterungen bei verkehrsrechtlichen Anordnungen, wenn eine Jagd durchgeführt wird. Hier sind die Antrags- und Genehmigungsverfahren für Geschwindigkeitsbegrenzungen bzw. sogar Vollsperrungen vereinfacht worden. Weiterhin kann die Drohne, die für den Katastrophenschutz angeschafft und voraussichtlich zum dritten Quartal 2018 einsatzbereit sein wird, für die Jagd eingesetzt werden, sofern sie nicht benötigt wird. Nicht zuletzt wird ebenso der Einsatz von Saufängen geprüft. PM

Beitragsbild: Geld – Schwarzwildjagd soll sich lohnen. Foto: SE

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