Bayern: Jäger wegen fahrlässiger Tötung verurteilt

Im September 2012 hat ein heute 57 Jahre alter Jäger und Büchsenmacher bei Schönwald im oberfränkischen Landkreis Wunsiedel einen 26jährigen erschossen. Wegen dieser Tat wurde der Mann nun vom Landgericht Hof zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr auf Bewährung verurteilt. Das Gericht ging davon aus, dass sich der Schuss versehentlich gelöst habe, berichtet die Frankenpost. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Das Opfer wurde unmittelbar unter dem Hochsitz des Jägers von einer Kugel getroffen. Der Jäger hatte angegeben, dass sich beim Entladen der Waffe ein Schuss gelöst habe, ein Sachverständiger habe bestätigt, dass dies ein mögliches Szenario sei. Im Blut des Opfers war Medienberichten zufolge eine erhebliche Konzentration an Drogen festgestellt worden. Der junge Mann hatte sich wohl in Tschechien ausgiebig amüsiert und wollte dann benebelt die ca. 50 Kilometer bis zu seinem Wohnort laufen. In den Vorinstanzen war der Jäger bereits zu längeren Haftstrafen mit oder ohne Bewährung verurteilt worden. Der Jäger hat das jetzt ergangene Urteil angenommen. red.

Beitragsbild: Headline des verlinkten Beitrags in der Frankenpost. (Screenshot)

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